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Atomwaffen A-Z

Atomtests

Geschichte und Wissen

21.04.2007 

Am 16. Juli 1945 wurde in Alamogordo in der Wüste Neumexikos der erste Test, Trinity, gezündet. Bis heute haben weltweit insgesamt 2058 Atomtests durch acht Staaten stattgefunden. Die USA und die Sowjetunion haben 85% der Gesamtzahl durchgeführt. Knapp 26% wurden in der Atmosphäre gezündet.

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IPPNW-Presseinfo

Nordkorea 9. Atommacht

Rüstungskontrolle auf Tiefstand

Nordkorea09.10.2006 

Die IPPNW verurteilt in aller Schärfe den nordkoreanischen Atomtest. “Jeder Atomtest gefährdet die Gesundheit und die Umwelt”, mahnt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. “Zusätzlich wirft der Test die diplomatischen Bemühungen um internationale Rüstungskontrolle und Abrüstung auf ihren tiefsten Punkt seit ihrem Beginn.”

lesen ...[Link A-Z Nordkorea]

Französische Atomtests verursachten Krebs

Entschädigung fordern!

Moruroa31.07.2006 

Jahrzehntelang hatte Frankreich im Südpazifik Atombomben getestet - und dafür zum Teil scharfe Proteste geerntet. Heute erst geben die Behörden zu: Überirdische Tests haben zu mehr Krebsfällen bei der Bevölkerung Polynesiens geführt.

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Kein Bravo für Bikini

Atomtestausstellung auf Wanderschaft

20.07.2006 

Anlässlich des 60. Jahrestages des ersten Atombombentests im Pazifik am 1. Juli 1946 wurde die Ausstellung „Kein Bravo für Bikini” des Pazifik-Netzwerks e.V. und der Pazifik-Informationsstelle im Melanchthon-Gymnasium Nürnberg eröffnet. Die Ausstellung zeigt auf insgesamt neun Tafeln sowohl die Geschichte der Atomtests im Pazifik als auch den Einsatz nuklearer Technologien in der heutigen Zeit.

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40. Jahrestag des ersten französichen Atomtests

Französisch-Polynesien

02.07.2006 

Am 2. Juli 1966 löste Frankreichs Präsident Charles de Gaulle den ersten französischen Atombombentest im Pazifik aus. Die atomare Sprengladung wurde auf einem in der Lagune des Moruroa-Atolls verankerten Schiff zur Explosion gebracht. Weitere 40 oberirdische Tests verseuchten die Inseln, später durchlöcherten etwa 152 atomare Sprengladungen den Untergrund der Südsee-Atolle Moruroa und Fangataufa, die letzte im Januar 1996.

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IPPNW-Presseinfo vom 14. Juli 2005

60 Jahre Atomwaffen

Millionen Krebstote durch Atomtests

14.07.2005 

Vor 60 Jahren, am 16. Juli 1945, wurde in Alamogordo in der Wüste Neumexikos in den USA mit „Trinity” der erste Atomtest gezündet. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaaten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2.045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unterirdisch durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es alle anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich führten Indien und Pakistan zwölf Tests durch. Der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen ist auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests der Jahre 1957 bis 1963 zurückzuführen.

lesen ...[Trinity-Atomtest]

Trinity

Der erste Atombombentest

Atompilz während des Trinity-Atomtests in New Mexico, USA14.07.2005 

Am 16. Juli 1945 explodierte die erste Atomwaffe der Geschichte über der Wüste in New Mexico in den USA. Auf dem Alamogordo-Testgelände, in der Wüste der „Jornada del Muerto” (Reise des Todes) testeten die USA eine in Los Alamos radikal neu entwickelte Implosionswaffe und den zweiten Weltkrieg beenden sollte. Die Plutoniumbombe, die beim Atomtest „Trinity” explodiert wurde, war der gleiche Typ Bombe, die auf Nagasaki am 9. August abgeworfen wurde und binnen 4 Monaten 64.000 Menschen töteten.

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Weitere Länder ratifizieren Atomtestverbot

27.06.2006 

Seit November haben sieben weitere Länder den Vertrag über das Verbot von Atomtests ratifiziert. Wie die internationale Überwachungsbehörde für das Verbotsabkommen (CTBTO) am Dienstag in Wien mitteilte, haben damit insgesamt 132 Länder den Vertragsbedingungen zugestimmt.

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Millionen Krebstote durch Atomtests

Verseuchung von Himmel und Erde

20.05.2005 

Lange Zeit wurde bestritten, dass die atmosphärischen Atombombenversuche in Nevada, im Pazifik, auf Novaja Semlja, in Kasachstan und anderswo irgendwelche gesundheitliche Folgen haben könnten. Doch inzwischen steht zweifelsfrei fest, dass die unmittelbar betroffenen Menschen, insbesondere die in Hauptwindrichtung lebenden (die sogenannten „Downwinders”), unter einer Vielzahl von Krankheiten leiden und ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko haben.

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Nachricht

USA nicht verhandlungsbereit

Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag

20.04.2005 

Mit starken Worten gehen die USA in die Verhandlungen zum NPT-Vertrag im Mai. Nachdem bereits Ende des vergangenen Jahres die während der letzten Konferenz vereinbarten praktischen „13 Schritte” zur Abschaffung nuklearer Arsenale seitens der fünf offiziellen Atommächte (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) für obsolet erklärt wurden, folgen nun die nächsten Ankündigungen.

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IPPNW-Factsheet

Es wird weiter getestet

Wie lange hält der Atomteststopp?

20.01.2005 

Ein erster Vorschlag zu einem Abkommen über ein Atomtestverbot wurde 1954 von Indien unterbreitet. Seither arbeiten die Vereinten Nationen und andere internationale Foren wie die Abrüstungskonferenz in Genf an der Verwirklichung eines umfassenden Teststoppabkommens. Am 10. September 1996 verabschiedete zwar eine Sondersitzung der Vereinten Nationen eine Resolution, die den Atomteststoppvertrag ins Leben ruft, dennoch tritt er vielleicht nie in Kraft.

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Aus IPPNW-Forum 67/01

Nachwirkungen der Atombombentests

Gesundsheitsfolgen der Testteilnehmer

20.02.2001 

Etwa 22.000 britische Soldaten, 16.000 Australier, über 500 Neuseeländer und etwa 400 Männer aus Fidschi hatten in den 50- und 60-er Jahren an Atombombentests auf Christmas Island (heute ein Teil von Kiribati) und in Australien teilgenommen. Etwa ein Zehntel der britischen Testteilnehmer hat sich vor Jahren zur "British Nuclear Test Veterans Association" zusammengeschlossen. Von diesen 2.200 Soldaten ist bereits ein Drittel gestorben, der überwiegende Teil an Krebsarten, die in den USA als durch Strahlung verursacht anerkannt werden.

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Französische Atomtests verursachten Krebs

Entschädigung fordern!

31.07.2006 

Jahrzehntelang hatte Frankreich im Südpazifik Atombomben getestet - und dafür zum Teil scharfe Proteste geerntet. Heute erst geben die Behörden zu: Überirdische Tests haben zu mehr Krebsfällen bei der Bevölkerung Polynesiens geführt.

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Factsheet

Die USA testen weiter Atomwaffen

Der Atomteststoppvertrag

20.08.2000 

Am 24. September 1996 unterzeichnete Präsident Clinton den Atomteststoppvertrag. Ein Akt, der nach internationalem Recht den Unterzeichner dazu anhält, von jeglicher Handlung Abstand zu nehmen, die dem Kern des Vertrages zuwider läuft. Doch bereits am 8. Oktober 1996 erklärte das US-amerikanische Energieministerium (engl. Abkürzung: DOE), „subkritische Atomtests” durchführen zu wollen.

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