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IPPNW
Aus IPPNW-Forum 103/07

Der Stromwechsel fördert die atomare Abrüstung

Die Themen der IPPNW sind vernetzt

20.02.2007 

Mitte Januar tagten der Vorstand und die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle unter Beteiligung der Studierenden-SprecherInnen im Rahmen einer “Zukunftswerkstatt”. Dabei gab es die einhellige Meinung: Alle unsere Themen sind miteinander stark vernetzt. Zehn Jahre sind bereits vergangen, seit ich vor der Mitgliederversammlung in Bonn die Idee von “Schnittstellen” mit Hilfe einer Grafik mit überlappenden Kreisen vorstellte, um klar zu machen, dass die Themen atomare Bedrohung, Frieden und soziale Verantwortung miteinander verknüpft sind.

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IPPNW-Pressemeldung vom 26. Januar 2007

10 Festnahmen vor Atomwaffenstützpunkt

"Weißkittel" blockieren Faslane

Demonstration Weisskittel26.01.2007 

Seit gestern protestieren Menschen aus verschiedenen Gesundheitsberufen vor dem schottischen Stützpunkt in Faslane gegen die geplante Modernisierung des britischen Atomwaffenarsenals. Heute morgen ab 5.30 Uhr blockierte eine Gruppe von 30 ÄrztInnen, Medizinstudierenden und Pflegenden das Haupttor, um den Schichtwechsel zu stören. Dabei nahmen die Polizisten zehn Demonstranten fest, die sich in ihren weißen Kitteln auf die Zufahrtsstraße gelegt hatten.

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IPPNW-Presseinformation vom 5. Januar 2007

Atomwaffenstützpunkt unter Dauerblockade

Faslane 365 - Vorbild für Büchel u. Ramstein?

05.01.2007 

Wenn nötig, werden sie sich verhaften lassen: Eine Gruppe von englischen Studenten und Professoren wird dieses Wochenende die Basis der Royal Navy in Faslane, Schottland blockieren. Dort sind die vier britischen U-Boote stationiert, die mit atomaren Langstreckenraketen vom Typ Trident ausgerüstet sind. Mit ihrer Blockade protestieren die Akademiker gegen die aktuellen Pläne der britischen Regierung, das Trident-Atomwaffensystem zu modernisieren. Die Aktion der Akademiker ist Teil von “Faslane 365”. Die Initiative will ein Jahr lang öffentlich Druck machen für klare Schritte hin zur nuklearen Abrüstung.

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Aus IPPNW-Forum 101/06

Radeln gegen Atomwaffen

Bericht über die Baltic Bike Tour

20.10.2006 

30 Medizinstudierende fahren mit dem Fahrrad über 1.000 Kilometer durch Estland, Russland und Finnland, um so für eine atomwaffenfreie Ostsee zu demonstrieren. Während der zweiwöchigen Tour wollte man sich mit Lokalpolitikern treffen, die Presse auf die anhaltende Gefahr von Atomwaffen in und um die Ostsee aufmerksam machen und öffentlichkeitswirksame Straßenaktionen durchführen: Mit dieser Idee begannen die Planungen für die Baltic Bike Tour vergangenen Oktober. Ein knappes Jahr und viele E-Mails später war es dann endlich soweit: von 4 Kontinenten hatten sich Teilnehmer angemeldet – aus Deutschland, Polen, den USA, Kanada, der Schweiz, Irland, den Philippinen, Nigeria, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Estland, Finnland und Russland.

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Von Wolfgang Kötter

Atomwaffeneinsatz ist völkerrechtswidrig

Zehn Jahre IGH-Rechtsgutachten gegen Kernwaffen

08.07.2006 

Werden demnächst in militärischen Konflikten auch Kernwaffen eingesetzt? Äußerungen führender Politiker und Militärs der Nuklearmächte wecken schlimmste Befürchtungen. Doch die Anwendung von Atomwaffen ist generell völkerrechtswidrig. Das hat der Internationale Gerichtshof (IGH) bereits vor 10 Jahren, am 8. Juli 1996, unmissverständlich festgestellt.

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Friedensnobelpreis

Atomwaffen wie Sklaverei als Tabu gefordert

Rede von ElBaradei

10.12.2005 

Der Friedensnobelpreisträger 2005 Mohammed ElBaradei, Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO, forderte in seiner Rede, die Atomwaffen - wie die Sklaverei oder Völkermord - als Tabu und als historische Anomalie gelten zu lassen. Die Welt solle aufhören, so ElBaradei, die nuklearen Ambitionen des Iran oder Nordkoreas als isolierte Fälle zu behandeln. Ein guter Anfang wäre die Abrüstung von Atomwaffen in den USA und anderen Atomwaffenstaaten.

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Bericht

McNamara fordert atomare Abrüstung

Atomwaffen "unmoralisch und illegal"

25.05.2005 

Der frühere US-Verteidigungs-Minister McNamara, kritisierte im Rahmen einer Veranstaltung bei der Überprüfungs-Konferenz des Atomwaffensperr-Vertrages, die Atomwaffenpolitik der USA und der NATO als: "unmoralisch, illegal, militärisch unsinnig, sehr gefährlich und zerstörerisch für den Atomwaffen-Sperrvertrag."

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IPPNW-Presseinfo

Atomwaffen abschaffen - jetzt!

Impuls gegen Stillstand bei Konferenz

11.05.2005 

NGOs aus aller Welt, unter anderem die Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), fordern vor der laufenden Konferenz zur Überprüfung des Nichtverbreitungs-Vertrages (NVV) in New York die Einhaltung der Vertragsverpflichtungen und konkrete Schritte zur atomaren Abrüstung. Nach mehr als einer Woche der Aussprache, haben sich die 188 Vertragsparteien weiterhin nicht auf eine Tagesordnung der Konferenz einigen können. Streitpunkt ist, welche Themen auf die Agenda kommen sollen.

lesen ...[NGO-Präsentation (als pdf-Datei)]

Bericht

10. Geburtstag von Abolition 2000

Globales Netzwerk für Abrüstung

08.05.2005 

Am Samstag hat sich das globale Netzwerk der Nichtregierungsorganisationen "Abolition 2000" getroffen, das für eine geregelte Abschaffung aller Atomwaffen steht. Mit über 2.300 Mitglieder-Organisationen ist es das größte Friedensnetzwerk weltweit. Rund 70 VertreterInnen diskutierten u.a. wie es mit der Kampagne mit den Bürgermeister für den Frieden weiter gehen soll. Wenn die Konferenz in New York keine Einigung findet, die substantielle Abrüstung bedeutet, müsse ein neuer Weg gefunden werden, so die TeilnehmerInnen.

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Neue Westfälische 5.05.2005

Atomwaffen müssen geächtet werden

Interview mit Dr. Angelika Claußen

05.05.2005 

Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW, verlangt im Interview mit der Neuen Westfälischen, dass Bundeskanzler Schröder und Außenminister Fischer klarere Worte finden müssten als bisher. Deutschland als nicht Atomwaffen-Staat sei glaubwürdig, wenn es international, auch etwa im Rahmen des EU-Verfassungsvertrages darauf dränge, dass Atomwaffen geächtet werden.

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Bericht

Deutsche Bürgermeister für atomare Abrüstung

Brückenbauer des Friedens

04.05.2005 

Unter dem Titel 2020 Vision kündigte der Bürgermeister von Hiroshima Tadatoshi Akiba vor der UN-Generalversammlung in New York eine neue Initiative zur Abschaffung aller Atomwaffen innerhalb von 15 Jahren an. Mehr als 100 Bürgermeister nehmen derzeit als Beobachter an den Kontrollverhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag in New York teil, darunter auch eine Delegation von sechs deutschen Bürgermeistern. Einer von ihnen ist Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister von Hannover und Leiter der Deutschen Delegation der "Bürgermeister für den Frieden.

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Bericht

Das Target-Projekt

Premiere in New York

04.05.2005 

Nach dem wir gestern roten Duschvorhang gekauft, versucht haben, Kittel aus einem Krankenhaus zu leihen und Infomaterial zusammengestellt haben, trafen wir uns heute auf dem Times Square um die New Yorker wachzurütteln. Auf einer Verkehrsinsel, rechtzeitig zur lunch hour, legten wir ein großes rotes „Target-Kreuz” aus. Auf einer großen Karte von Manhattan war das Ausmaß der Zerstörung eingezeichnet, das im Falle eines Atombomben-abwurfes auf das „Target-Kreuz” resultieren würde.

lesen ...[Das IPPNW Target-X-Projekt]

Bericht

40.000 für die Vernichtung aller Atomwaffen

Demonstration in New York

02.05.2005 

40.000 Menschen haben am Sonntag in New York bei einer Großdemonstration die Vernichtung aller Atomwaffen gefordert. Unter den Demonstranten waren die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki, wo die USA in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges mit Atombombenabwürfen zehntausende Menschen getötet hatten. Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba appellierte an alle Staaten der Welt, sich für die Ächtung von Kernwaffen und die Einstellung aller Bestrebungen zur Modernisierung atomarer Waffensysteme einzusetzen.

lesen ...[ntv-Interview mit Jörg Welke für die IPPNW]

Aus IPPNW-Forum 92/05

Realpolitik in der Bewegung

The Middle Powers Initiative (MPI)

20.04.2005 

Seit 1998 gehört die internationale IPPNW dem Zusammenschluss von acht Nichtregierungsorganisationen der "Middle Powers Initiative" an. Bis vor zwei Jahren hatte die Organisation ihren Schreibtisch sogar bei der IPPNW in Boston, bevor sie zum Global Security Institut nach San Francisco gezogen ist. Damit fährt die IPPNW in Sachen Atomwaffensperrvertrag eine doppelte Strategie. Einerseits fordert sie eine sofortige Aufnahme der Verhandlungen über eine Atomwaffenkonvention, zusammen mit den NGOs Mayors for Peace und Abolition 2000. Andererseits nimmt sie an den Konferenzen und Delegationen der MPI teil, die versuchen, eine Brücke zu den "Mittelmächten" zu bauen.

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Presseinfo vom 21.1.2005

Beteiligung an nuklearen Abrüstungsbemühungen

Bürgermeister Tadatoshi Akiba in Berlin

21.01.2005 

Ob durch Terroristen, "Schurkenstaaten" schlichte Unfälle oder neu entwickelte Atomwaffen: Die Bedrohung durch nukleare Waffen ist selten so groß gewesen wie heute. Die einzige Möglichkeit, dieser Bedrohung zu entgehen, ist die weltweite restlose Abschaffung dieser Waffen. Für diese Abschaffung kämpft der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba. Aus diesem Grund ist er in Berlin.

lesen ...[atomwaffenfrei bis 2020]