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IPPNW
IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Dezember 2006

Falsche Signale, falsche Richtung

Indische Ärzte kritisieren Atomabkommen

13.12.2006 

Das Nuklearabkommen zwischen USA und Indien gefährdet die Sicherheit in Südostasien, warnt die indische Sektion der IPPNW. „Dieses Abkommen sendet die falschen Signale an die Nachbarstaaten. Es gibt keine Garantie, dass die Atomkraftwerke nur für friedliche Zwecke genutzt werden”, sagt Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der Indian Doctors for Peace and Development. Außerdem vermittle das Abkommen den falschen Eindruck, dass der Energiemangel in Indien mit Atomkraft gelöst werden könne.

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IPPNW-Presseinfo vom 3. März 2006

US-Nukleardeal mit Indien hebelt Sperrvertrag aus

Atomwaffenstatus außerhalb des NPT

03.03.2006 

Am Rande eines Treffens der internationalen Abrüstungsinitiative der Mittelmächte (MPI) kritisieren die indischen Ärzte für Frieden und Entwicklung (IDPD) und die deutsche Schwesterorganisation IPPNW das gestrige Atomabkommen zwischen den USA und Indien. Es sichere Indien bilateral den Atomwaffenstatus ohne Rücksicht auf internationale Verträge und selbst gegen bestehende Gesetze der USA zu. “Das ganze ermutigt letztlich die Weiterverbreitung der Atomwaffen”, befürchtet Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der indischen Ärzteorganisation.

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Schatten im Stein

Artikel von Arundhati Roy

07.06.2002 

Im Moment verschwinden die Diplomaten und Touristen, während die Journalisten aus Europa und Amerika in Scharen kommen. Viele von ihnen sind im Hotel Imperial in Delhi untergebracht. Viele rufen mich an: Warum sind Sie immer noch da? Warum haben Sie die Stadt nicht verlassen? Halten Sie einen Atomkrieg nicht für möglich? Ja, sicher, aber wohin soll ich gehen? Wenn ich weg gehe und wenn alle Freunde, alle Häuser, die Hunde, Eichhörnchen und Vögel, alles, was ich kenne und liebe, verbrannt sind - wie soll ich dann weiterleben? Wen soll ich lieben und wer wird mich lieben? Welche Gesellschaft wird mich willkommen heißen und wird mir erlauben, der Rowdy zu sein, der ich hier zu Hause bin?

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Bericht

Über 3 Millionen Menschen drohen zu sterben

Die Folgen eines Atomkrieges zwischen Indien und Pakistan

30.05.2003 

Die Atomwaffenmächte Indien und Pakistan stehen sich mit über einer Million Soldaten an der Grenze in Kaschmir gegenüber. Indische Atomraketen können Pakistan innerhalb von drei bis fünf Minuten erreichen und dort das gesamte pakistanische Arsenal zerstören. Umgekehrt gibt es die gleiche Möglichkeit. Weil sich jedes Land durch einen Erstschlag den Sieg ausrechnet, ist die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes sehr hoch.

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Appell an indische und pakistanische Staatschefs

Brief von IPPNW-Ko-PräsidentInnen

10.02.2002 

Die IPPNW äußert in einem Brief an den pakistanischen Staatschef ihre Sorge über die eskalierende Krise zwischen Indien und Pakistan. "Wir unterstützen die Resolutionen der Vereinten Nationen gegen Terrorismus und das Prinzip, das Terroristen als Kriminelle zu behandeln seien und durch nationale und internationale Gerichte der Gerechtigkeit zugeführt werden müssen", so der Tenor des Briefes an General Pervez Musharraf.

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