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IPPNW
Presseinfo vom 11.2.2005

Nordkoreas Atomwaffen

IPPNW verurteilt Verlautbarung

11.02.2005 

Die nordkoreanische Führung hat verlautbaren lassen, Atomwaffen zu besitzen. Weltweit ist das Entsetzen groß. Die Einschätzungen reichen von "massiver Bedrohung" bis zum "Bluff", wie der australische Ministerpräsident John Howard sagt. Unbestritten ist allerdings: Die nukleare Bedrohung rückt näher.

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IPPNW-Hintergrundpapier

Nordkorea und sein Atomwaffenprogramm

Atomwaffensperrvertrag in Gefahr

13.12.2003 

Am 10. Januar 2003 kündigte Nordkorea an, aus dem Atomwaffensperr-Vertrag (NPT = Non-Proliferation Treaty) auszusteigen. Der Konflikt um Nordkorea spielt eine Schlüsselrolle für die Zukunft des Vertrages, weil er deutlich macht, wie schwach das Fundament des NPT wirklich ist. Die Atomwaffenentwicklung des Irak hat zwar bereits seine Mängel deutlich gemacht, dennoch konnte dort das Atomwaffenprogramm entdeckt und zerstört werden. Im Falle Nordkoreas wird erst jetzt klar, dass dessen Atomwaffenprogramm - trotz aller möglichen Versuche zu seiner Beendigung - weiter betrieben und nur durch Geheimdienstinformationen ans Licht gebracht wurde.

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