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IPPNW
IPPNW-Presseinfo vom 21. Juni 2006

US-Atomwaffen raus aus Europa

IPPNW unterstützt EU-Parlamentarier

21.06.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW unterstützt eine Aktion europäischer Parlamentarier zum Abzug aller 480 noch auf europäischem Boden stationierten US-Atomwaffen. Für eine sogenannte "Schriftliche Erklärung" werben die beiden grünen Abgeordneten im Europäischen Parlament Caroline Lucas und Angelika Beer bei ihren KollegInnen um Unterschriften.

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IPPNW-Presseinfo vom 13.9.2005

Abgeordnete fordern Abzug der US-Atomwaffen

Unterschriftenaktion zum NATO-Treffen

13.09.2005 

89 Parlamentarier und Parlamentarierinnen aus den europäischen Ländern, in denen US-Atomwaffen lagern, fordern die Aufnahme von Verhandlungen über den Abzug der US-Atomwaffen. In einer von den Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) initiierten Erklärung heißt es: „Hiermit fordere ich die Regierungen von Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, der Türkei und Großbritannien auf: a) Verhandlungen über den Abzug der US-Atomwaffen in Europa aufzunehmen und b) die nukleare Teilhabe zu beenden.“ Zu den Unterzeichnern gehören auch 16 deutsche SPD- und Bündnis 90/ Die Grünen-Bundestagsabgeordnete.

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Presseinfo des Trägerkreis Atomwaffen abschaffen

Atomwaffen abrüsten - in Deutschland anfangen

Unterschriftenaktion gestartet

06.08.2005 

Eine neue Unterschriftenaktion - »Atomwaffen abrüsten - in Deutschland anfangen!« - wird vom Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen!" und Greenpeace Deutschland anlässlich der 60. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (6. bzw. 9. August) initiiert. Im Mai ist in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages gescheitert. Der zaghafte Vorstoß des deutschen Außenministers und des Verteidigungsministers den Abzug der immer noch in Deutschland und Europa stationierten Atomwaffen auf die Tagesordnung der NATO zu setzen, scheint im Wahlkampf in Vergessenheit zu geraten. Dem wollen 40 Friedensgruppen mit einer Unterschriftenaktion entgegen steuern.

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IPPNW-Presseinfo vom 10.6.2005

Schröder verharmlost US-Atomwaffen

Bomben bleiben in Deutschland

10.06.2005 

Die IPPNW verurteilt Äußerungen von Bundeskanzler Schröder über US-amerikanische Atomwaffen, die im rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Büchel stationiert sind. Laut tageszeitung vom 9. Juni hat Schröder gesagt: „Wegen der 20 Dinger in Büchel, verkrache ich mich doch nicht mit den Amis.” Dazu die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall: „Es ist leichtfertig, wie Schröder mit diesen zerstörerischen Waffen - sie haben 20 mal die sechsfache Sprengkraft der Hiroshimabombe - umgeht. Sie als „Dinger” zu bezeichnen ist zynisch und zeigt, dass unser Bundeskanzler das vernichtende Potenzial von Atombomben offenbar nicht erfasst hat.”

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Nachricht

Belgische Sozialdemokraten wollen Debatte steuern

Abzug der NATO-Atomwaffen

25.05.2005 

Dirk van der Maelen, führender Sozialdemokrat im belgischen Parlament, erklärte, dass die belgische Regierung die Debatte innerhalb der NATO über den Abzug der in Europa stationierten Atomwaffen vorantreiben sollte. „Wir fordern seit langem ein atomwaffenfreies Europa. Da Deutschland und Frankreich gegenwärtig Interesse an einer solchen Diskussion zeigen, sollte unseres Land die Debatte steuern helfen.”

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Aus IPPNW-Forum 92/05

US-Atomwaffen in Europa

150 befinden sich noch in Deutschland

20.05.2005 

Eigentlich ist die Nachricht bereits im letzten September in dem Bulletin of Atomic Scientists erschienen. Just als die IPPNW ihr Aktuell zu 65 Atomwaffen in Deutschland publizierte, erklärten unsere US-Kollegen beim Natural Resources Defense Institute (NRDC), auf deutschem Boden befänden sich mehr als doppelt so viele Atomwaffen. Wir deutschen Experten - Otfried Nassauer, Martin Kalinowski, Regina Hagen und ich - erkundigten uns nach den Quellen. Aber Hans Kristensen, der Autor der jetzt erst im Februar 2005 erschienenen Studie, wollte sie noch nicht preisgeben. Wir mussten uns gedulden.

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Meldung

Frankreich für Abzug von US-Atomwaffen

Alliot-Marie unterstützt Struck

19.05.2005 

(AFP/International Herald Tribune): Die französische Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie sagte heute in einem Interview mit der US-amerikanischen Zeitung International Herald Tribune, dass sie die Forderung ihres deutschen Kollegen Peter Struck unterstütze, im Rahmen der Nato über einen Abzug der US-Atomwaffen in Europa zu sprechen.

IPPNW-Presseinfo

Struck will nukleare Teilhabe beenden

IPPNW begrüßt Ankündigung

06.05.2005 

Die IPPNW begrüßen die Ankündigung von Verteidigungsminister Struck, Verhandlungen über den Abzug amerikanischer Atomwaffen aus Deutschland aufzunehmen. Der Verein fordert von der deutschen Regierung seit langem die Beendigung der nuklearen Teilhabe und den Abzug der amerikanischen Atomsprengköpfe. Dr. Lars Pohlmeier erklärt zur Ankündigung des Verteidigungsministers: "Die deutsche Öffentlichkeit hat schon lange verstanden, dass Atomwaffen nicht mehr, sondern weniger Sicherheit bedeuten. Es ist ein großer Erfolg der Friedensbewegung, dass die Politik das nun auch verstanden hat."

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Waffenlager Deutschland

Spiegel-online-Artikel

28.04.2005 

Seit Jahrzehnten lagert die US-Armee in Deutschland nukleare Sprengköpfe - laut einer neuen Studie sind es 150 Atombomben. Bislang forderte vornehmlich die Friedensbewegung den Abzug. Nun hat auch die FDP das Thema entdeckt. Doch die Bundesregierung mauert.

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Liberale für Abzug der Atomwaffen

Antrag im Bundestag eingebracht

25.04.2005 

Die FDP fordert den Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland. In einem Bundestagsantrag anlässlich der Anfang Mai in New York stattfindenden Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag monieren die Liberalen zudem, dass die Bundeswehr noch immer an den Vorbereitungen zu einem Einsatz solcher US-Bomben beteiligt ist. Im rheinland-pfälzischen Büchel üben deutsche Tornado-Piloten den Nuklearkrieg.

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Presseinformation

Bürgermeister fordern Abzug der Atomwaffen

Regierung soll in Abrüstung aktiv werden

18.04.2005 

Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hat die gemeinsamen Erklärungen von 130 deutschen BürgermeisterInnen in Empfang genommen, die einen Abzug der US-Atomwaffen vom deutschen Boden fordern. Die Erklärungen übergab der Koordinator der deutschen Bürgermeister für den Frieden, Bernd Grimpe (Referent des OB Schmalstieg, Hannover) gemeinsam mit der Aktion Völkerrecht mit SchülerInnen aus Heidelberg und der Greenpeace Jugend aus Berlin. Die drei Gruppen beteiligen sich an der Kampagne "atomwaffenfrei bis 2020", die die Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 anstrebt.

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Presseinformation

Nukleare Teilhabe rechtswidrig?

Richterin spricht AktivistInnen frei

29.03.2005 

Die Richterin Wild-Völpel am Landgericht Koblenz hob zwei Urteile des Amtsgerichts Cochem auf und sprach die Angeklagten frei. Der "Aufruf" an Bundeswehrsoldaten sei nicht rechtswidrig. Die Angeklagten hätten damit eindeutig nicht zu rechtswidrigen Straftaten aufgefordert. Richterin Wild-Völpel: Es sei eine "respektable und diskutable" Rechtsauffassung, dass die Lagerung von und Drohung mit Atomwaffen, die nukleare Teilhabe, verfassungs- und völkerrechtswidrig sei.

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IPPNW-Presseinfo vom 11.01.05

Scharfer Protest gegen Vertragsbruch

US-Atomwaffen in Deutschland

11.02.2005 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern einen umgehenden Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Die USA haben laut dem US-Institut Natural Defense Resource Council insgesamt 480 Nuklearwaffen in Europa gelagert; allein in Deutschland 150 (in Büchel und Ramstein). Bis zu 60 dieser Atomwaffen können im Ernstfall von deutschen Piloten in deutschen Flugzeugen eingesetzt werden.

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IPPNW aktuell

Atomwaffenpoker in Deutschland

Nukleare Teilhabe Deutschlands

10.02.2005 

Der Atomwaffeneinsatz ist vom US-Präsidenten geordert und die Kodes für die Atomwaffen freigegeben. Die US-Bewachungseinheiten geben die Kodes in die elektronischen Schlossen der Bomben ein, um sie scharf zu machen. Die Atomwaffen werden von ihren unterirdischen Lagern an Bord der Kampfflugzeugen geladen. Die Besatzung des Flugzeuges hat deutscher Nationalität. Das Flugzeug rollt an den Start und ist dann in der Luft. Damit ist die Verfügungsgewalt über diese Atomwaffen von den USA auf Deutschland - ein Land, das auf dem Besitz der Atomwaffen verzichtet hat - über gegangen. Der Pilot fliegt die Bombe ins Ziel und wirft sie ab. Über 600.000 Menschen sterben.

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