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Der Iran-Bericht der Geheimdienste

Bush in Erklärungsnot

13.12.2007 

Anfang Dezember 2007 veröffentlichte der National Intelligence Council (NIC) seinen Iran-Bericht. In ihm wird deutlich, dass die US-Geheimdienste es mittlerweile für sehr wahrscheinlich halten, dass das iranische Atomwaffenprogramm seit 2003 ruht. Damit brachte der NIC die Bush-Administration in erhebliche Erklärungsnot. Ihre Schreckensszenarien von einem nuklear bewaffneten Iran bestimmten in den letzten Jahren die internationale Politik gegenüber dem Iran. Die IPPNW hat die wichtigsten Passagen in einem pdf-Dokument zusammengefasst.

lesen ...[Iran-Bericht des NIC]

Große Mehrheit für vollständige Abrüstung

Umfrage in den USA und Russland

21.11.2007 

Eine internationale Umfrage von WorldPublicOpinion.org ergab, dass die BürgerInnen der USA und Russlands in Fragen der Atomwaffenpolitik mehr Abrüstung wünschen. Laut einer Umfrage, die am 9. November veröffentlicht wurde, sprechen sich die Bevölkerungen der USA und Russlands eindeutig (73 bzw. 63%) für eine vollständige atomare Abrüstung unter internationaler Kontrolle aus.

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Pressemitteilung des Aktionsbündnis unsere zukunf

20 Jahre Vertrag über Mittelstreckenraketen

Erfolg von damals heute gefährdet

Reagan und Gorbatschow unterzeichnen den INF-Vertrag14.11.2007 

Am 8. Dezember 1987 unterzeichneten der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow und der US-Präsident Ronald Reagan in Washington den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen. Im Hinblick auf den nahenden 20. Jahrestag bietet das Aktionsbündnis unsere zukunft - atomwaffenfrei auf der Internetseite www.atomwaffenfrei.de umfangreiche Hintergrundinformationen und vermittelt JournalistInnen bei Bedarf Interviewpartner.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. September 2007

Globales Sicherheitsrisiko Atomwaffen

Atomwaffenpanne in den USA

07.09.2007 

Die IPPNW weist im Hinblick auf die jüngste Atomwaffenpanne in den USA darauf hin, dass gefährliche Irrtümer und Pannen mit Atomwaffen ein ständiges globales Sicherheitsrisiko darstellen. Der jüngste Vorfall in den USA zeige, dass es unmöglich ist, sämtliche Risiken bei der Lagerung, Wartung und dem Transport von Atomwaffen auszuschließen. Am 30. August überflog ein Langstreckenbomber die USA mit fünf bis sechs gefechtsbereiten Atomwaffen. Die Piloten hatten während des Fluges keine Kenntnis von ihrer gefährlichen Fracht.

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Neue Generation von Atomwaffen

Kritiker warnen vor neuem Wettrüsten

13.03.2007 

Nach einem Wettbewerb zwischen den Atomwaffenlaboren in den USA wird das Lawrence Livermore Labor den Auftrag bekommen, eine neue Generation von Atomwaffen zu entwickeln, wenn der US-Kongress die Finanzierung bewilligt. Kritiker argumentieren, dass die USA mit der Entwicklung von neuen Atomwaffen das falsche Signal an die Welt schicken. Gerade in einer Zeit, in der die USA andere Staaten überzeugen wollen, keine Atomwaffen zu bauen oder aufzurüsten, wird diese Entscheidung ein Wettrüsten auslösen.

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Nachricht

US-Vorschlag blockiert weiterhin Verhandlungen

Herstellungsverbot von Atombombenstoffen

18.05.2006 

Die USA haben heute der Genfer Abrüstungskonferenz einen Vorschlag für einen Produktionsstopp für spaltbare Materialien vorgelegt. Gleichzeitig lehnen es die USA ab, ein System zur Überprüfung der Einhaltung des Produktionsstopps einzurichten. Genau dies ist allerdings für einige andere Staaten unannehmbar, so dass eine Ablehnung des Vorschlags durch die Konferenz wahrscheinlich ist.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.10.2005

US-Pläne für atomare Bunker Buster eingestellt

IPPNW begrüßt Ankündigung

26.10.2005 

Die IPPNW begrüßt die Aussage des republikanischen Senators Pete Domenici aus dem US-Staat New Mexico, dass die Forschung für einen bunkerbrechende Atomsprengkopf eingestellt wird, weil deren Finanzierung gestrichen wurde. Die IPPNW hat international gegen die Entwicklung einer solchen Waffe stets protestiert, nicht zuletzt weil sie zu einer Senkung der psychologischen Schwelle des atomaren Einsatzes beitragen würde.

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Nachricht

Illegal und unmoralisch

McNamara greift US-Atompolitik an

20.05.2005 

Als „illegal und unmoralisch” hat der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert McNamara die derzeitige US-amerikanische, russische und chinesische Atomwaffenpolitik bezeichnet. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des kalten Krieges habe sich an der amerikanischen Nuklearpolitik nichts geändert. Vielmehr sei die Strategie nach wie vor aggressiv, was durch die Erneuerung bestehender und die Entwicklung neuer Atomwaffen wie Bunkerbrecher oder Mini-Atombomben zu belegen sei. Jeder Führer einer Atommacht sollte bei einer Explosion einer Atomwaffe anwesend sein, erklärte McNamara.

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Das zweite nukleare Zeitalter

Von Bernard Lown

20.03.2005 

Nur langsam offenbaren sich der Öffentlichkeit die weltpolitischen Konsequenzen des grundlegenden Wandels der US-amerikanischen Außen- und Atompolitik. Das vom Pentagon veröffentlichte neue Grundsatzdokument zur militärischen Nuklearstrategie (Nuclear Posture Review, NPR) gibt den Einblick in eine erschreckende Strategie, die zum Ziel hat, das gesellschaftliche Tabu, Atomwaffen einzusetzen, zu brechen.

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Appell der IPPNW

Beenden Sie die atomare Bedrohung!

1.800 ÄrztInnen appellieren an Bush

22.02.2005 

Knapp 1.800 IPPNW-Ärzte, -Ärztinnen und FörderInnen appellieren in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung anlässlich des Besuches des amerikanischen Präsidenten in Deutschland an Georg W. Bush: "Hören Sie auf, Herr Präsident, die Welt durch Spaltung in gut und böse in eine ständige kriegerische Bedrohung zu versetzen! Hören Sie damit auf, kolonialistische Eroberungen als humanistische Wohltaten auszugeben." Lesen Sie den vollständigen Appell.

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Nachricht

Kongress kürzt Bushs Atomwaffenpläne

Erfolg der Friedensinitiativen

15.12.2004 

US-Amerikanische Friedenspolitik mal ganz anders: Ausgerechnet der republikanische Kongress erteilte dem Begehren der Bush-Administration nach einer umfangreichen Ausstattung des Budgets für die Entwicklung neuer nuklearer Waffen eines Abfuhr. Während der Haushaltsberatungen für 2005 wurden nahezu alle Etats für sogenannte Mini-Nukes und Bunker-Busters gekürzt oder erst gar nicht bewilligt.

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Presseinformation

IPPNW zeigt Alternativen auf

Atomkongress in Berlin

09.05.2004 

Die USA bereiten sich für kommende Kriege auf den Einsatz von Atomwaffen vor. Dies ist die einhellige Einschätzung der australischen Kinderärztin Helen Caldicott, dem amerikanischen Arzt und IPPNW-Gründer Professor Bernard Lown, dem malaysischen IPPNW-Präsidenten Ron McCoy, dem kanadischen Ökonomie-Professor Michel Chossudovsky und dem EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer. Sie warnten auf dem Kongress "Atomenergie und Atomwaffen in einer instabilen Welt" der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) an diesem Wochenende in Berlin vor dem geplanten Einsatz von taktischen Atomwaffen, so genannten Mini-Nukes.

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Meldung

US-Atomwaffenpläne abgelehnt

Kongressauschuss legt Pläne auf Eis

11.04.2004 

Ein Ausschuss des US-Kongresses hat die Atomwaffenpläne der Regierung vorläufig auf Eis gelegt. Der Ausschuss weigerte sich, Mittel für die Entwicklung eines so genannten "Bunkerbrechers" zu billigen, einer Atombombe, die Ziele tief unter der Erde zerstören kann. Auch einem Finanzierungsplan für die Erforschung so genannter "Mininukes", das sind kleinere atomare Sprengköpfe, erteilte das Gremium eine Absage. Die Regierung müsse ihre Pläne überdenken, forderte der Ausschussvorsitzende David Hobson. Eine Entscheidung des Senats steht noch aus. (ap)

lesen ...[IPPNW-Studie zu Bunkerbustern]

IPPNW-Aktuell

Mininukes & Bunker Busters

Der Anfang einer neuen Ära?

20.02.2004 

Die USA entwickeln eine neue Generation von Atomwaffen. Nach sechzig Jahren atomarer Abschreckung befinden wir uns am Anfang einer neue Ära, in der es eine andere Rolle für Atomwaffen geben wird. Die bipolare Abschreckung durch die gegenseitige gesicherte Vernichtung des Kalten Krieges wird durch ein Monopol ersetzt: die USA schrecken alle anderen ab und werden selbst unantastbar - das ist die Kernaussage der neuen US-Militärstrategie "Vision 2020".

lesen ...[Video der Union for Concerned Scientists]

Pressemitteilung vom 04.08.2003

IPPNW warnt vor atomarer Erpressung durch USA

Deutschland muss nukleare Teilhabe beenden

04.08.2003 

Das Gründungs- und Ehrenvorstandsmitglied der IPPNW, der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter, kritisiert zum 58. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki die Politik der USA. Die im Rahmen ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie geplante Entwicklung von einsetzbaren Atomwaffen bedeute nichts anderes als eine atomare Erpressung der Welt, denn sie bedrohe jedes Land mit Gewalt, das die Übermacht der USA gefährde.

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Pressemitteilung vom 12.12.2002

Drohung mit Atomwaffen ist völkerrechtswidrig

Atomarer Angriff auf Bagdad hätte verheerende Folgen

12.12.2002 

Ein atomarer Angriff auf Bagdad würde bis zu 3,6 Millionen Tote kosten. Das ist ein Ergebnis der jüngsten wissenschaftlichen Studie der IPPNW, der International physicians for the prevention of nuclear war. Vor diesem Hintergrund verurteilen die IPPNW-Ärzte die Drohung Amerikas, Atomwaffen einzusetzen, scharf. "Die Drohung der USA, so viele Menschen zu töten, ist menschenverachtend und völkerrechtswidrig", sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der deutschen Sektion der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 05.08.2002

Droht im Irak-Krieg der Einsatz neuer Atomwaffen?

Sicherheit können wir nur gemeinsam schaffen

05.08.2002 

Die Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg befürchten, dass es in einem Krieg der USA gegen den Irak zum Einsatz weiterentwickelter oder sogar neuer US-Atomwaffen kommen könnte. Ihre Entwicklung wurde mit dem Ziel der Zerstörung stark verbunkerter Produktionsanlagen und Kommandostände gerechtfertigt. Gerade von solchen Zielen sprechen die USA im Falle des Irak. Zudem bestätigt der amerikanische Präsident Bush immer wieder, dass gegen den Irak alle Optionen und der Einsatz aller Mittel in Betracht gezogen würden.

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IPPNW-Factsheet

Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin

Atomwaffen sollen eingesetzt werden!

20.02.2002 

Die Veröffentlichung von Auszügen des Pentagon-Berichts an das US-Repräsentantenhaus zur Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin (NPR = Nuclear Posture Review) sorgte im März weltweit für Schlagzeilen. Besonders die Aufzählung von sieben Staaten als potentielle Ziele eines Atomwaffeneinsatzes löste weltweit Empörung aus. Die USA schrauben die Rolle der Atomwaffen in ihrem Arsenal nicht zurück, sondern geben ihr vielmehr eine neue Betonung.

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Pressemitteilung vom 11.03.2002

Ärzte befürchten Einsatz gegen Irak

Die Atomwaffenpläne der USA

11.12.2002 

Die IPPNW befürchtet, dass die Atomwaffenpolitik der US-Regierung bereits auf den geplanten Angriff auf Irak und die Ausweitung des "Kriegs gegen Terror" Auswirkung haben könnte. "Die Bereitschaft, eine Atomwaffe einzusetzen, ist bei dieser US-Regierung deutlich höher als bei den vorherigen," kommentiert Xanthe Hall, Atomwaffenex-pertin der IPPNW. Die Meldungen in der Presse über mögliche Ziele eines Atomwaffenein-satzes verstärke die Befürchtung der Ärzte, die USA könnten eine neue Atomwaffe bereits in Irak testen wollen.

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Kommentar

Zur Atomwaffenpolitik der USA

Brief der internationalen IPPNW an US-Präsidenten George W. Bush:

20.02.2002 

Die Co-Präsidenten der IPPNW wenden sich wegen der Atomwaffenpolitik der USA in einem Brief an Präsident Bush. Darin äußern sie ihre Sorge, dass die kürzlich abgeschlossene Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin (Nuclear Posture Review = NPR) eine Zurückweisung der US-Abrüstungsverpflichtungen unter dem Nukleare Nichtverbreitungs-Vertrag (Nuclear Non-Proliferation Treaty = NPT) darstellt und dies die jahrzehntelangen Bemühungen, die Ausbreitung und den möglichen Einsatz von Kernwaffen zu verhindern, untergräbt.

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Pressemitteilung vom 26.02.2002

USA sind frei in der Wahl ihrer Atomwaffenziele

USA beendet Zusage nuklearen Nichteinsatzes

26.12.2002 

Die Bush-Regierung beendet die 24-Jahre alte Zusicherung der USA, Staaten mit Atomwaffen nur anzugreifen, wenn diese selbst Atomwaffen besitzen oder sich in einem Bündnis mit einer Atomwaffenmacht befinden. Dieser als "negative Sicherheitsgarantie" der fünf Atomwaffenstaaten bekannte Anhang zum Atomwaffensperrvertrag existiert seit 1978. IPPNW-Deutschland fordert von der Bundesregierung, gegen diese Entscheidung aktiv zu werden, denn sie erhöhe die Bereitschaft, Atomwaffen einzusetzen.

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IPPNW-Hintergrundpapier

Terror mit Atomwaffen

Atomare Gefahren durch den Krieg gegen Terror

20.02.2002 

Schlagzeilen wie "Al-Qaida Atomwaffen könnten in den USA sein: UN-Vollversammlung mögliches Ziel" oder "Bin Ladens Atomgeheimnisse ent-deckt" erhöhen die Angst vor einem Einsatz von Atomwaffen durch Terroristen. Dennoch wurde offiziell auf die Behauptung Osama Bin Ladens, er sei im Besitz von Atomwaffen eher skeptisch reagiert. Trotzdem ist es aber möglich, dass Atommaterialien und Technologie an terroristische Gruppen weitergegeben wurden. Zudem gibt es eine andere Frage, die eher selten gestellt wird: Ist die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen nur von terroristischer Seite zu befürchten? Dieses Papier analysiert die bekannten Fakten, skizziert den aktuellen atomaren Ausrüstungsstand möglicher Akteure - staatlich oder nicht-staatlich -und präsentiert einige Schlussfolgerungen.

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Kommentar

Über die Abrüstungspläne von Bush und Putin

Stellungnahme der Middle Powers Initiative

27.11.2001 

Auf dem Gipfel von Bush und Putin, der vom 13.-15. November stattfand, kündigte Präsident Bush an, einseitig das US-amerikanische strategische Atomwaffenarsenal innerhalb der nächsten zehn Jahre von ungefähr 7.000 auf 1700 bis 2200 Atomwaffen zu reduzieren. Präsident Putin kündigte für Russland ähnliche Abrüstungsschritte an. Dagegen blieb der große Bestand taktischer Atomwaffen auf beiden Seiten unerwähnt.

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Nachricht

Illegal und unmoralisch

McNamara greift US-Atompolitik an

22.04.2005 

Als illegal und unmoralisch hat der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert McNamara die derzeitige US-amerikanische, russische und chinesische Atomwaffenpolitik bezeichnet. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des kalten Krieges habe sich an der amerikanischen Nuklearpolitik nichts geändert. Vielmehr sei die Strategie nach wie vor aggressiv, was durch die Erneuerung bestehender und die Entwicklung neuer Atomwaffen wie Bunkerbrecher oder Mini-Atombomben zu belegen sei. "Jeder Führer einer Atommacht sollte bei einer Explosion einer Atomwaffe anwesend sein", erklärte McNamara.

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