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Akiba und Itoh fordern Abrüstung von Atomwaffen
Geschehenes nicht vergessen
Mit einem Appell zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen ihre Bürgermeister und internationale Friedensstreiter vor dem Vergessen des "höllischen Endes" der Atombombenabwürfe. Gefordert wird die Abkehr von einem überholten System atomarer Abschreckung und die Entwicklung eines kooperativen Sicherheitssystem in Loyalität gegenüber der Menschheit. Die Bürgermeister Tadatoshi Akiba von Hiroshima, Iccho Itoh von Nagasaki, sowie Dr. Ronald McCoy und Dr. Gunnar Westberg, Kopräsidenten der Welt-IPPNW erinnern angeregt von Sir Joseph Rotblat, Friedensnobelpreisträger und Unterzeichner des Russel-Einstein-Manifests vom 9. Juli 1955, daran, dass das Risiko globalen Todes noch nicht überwunden sei.
Nach Hiroshima blieb ein Lernprozess aus
Atombombenfreundliche Erinnerungskultur
Behutsam formulierte der US-Psychiater Robert J. Lifton nach Bekanntwerden der jüngsten Folterpraktiken des US-Militärs: "Es mangelt in der amerikanischen Erfahrung an einer Tradition des Eingestehens von falschem Verhalten und schwerwiegenden Fehlern." Bei dieser Diagnose wird man vor allem auch an Hiroshima und Nagasaki denken.
Der Einsatz von Atomwaffen
Hiroshima und Nagasaki
Am 6. August 1945 zerstörte die erste Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. Drei Tage später traf die zweite - und bisher letzte - Atombombe Nagasaki. Über zweihunderttausend Menschen wurden durch diese zwei Bomben getötet und zigtausend leiden noch nach Jahrzehnten an den Spätfolgen. Hiroshima wurde zum Symbol der apokalyptischen Vernichtungskraft der Atomwaffen.



