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IPPNW
Aktion gegen deutsche Atomwaffenpolitik

Gegen deutsche Atomwaffenpolitik!

Mitmach-Protest an die Bundeskanzlerin

10.08.2006 

Für den Verteidigungsminister Jung bleiben die Atomwaffen der NATO-Partner auch in Zukunft von strategischer Bedeutung. Das ist dem Entwurf des Weißbuches für ein zukünftiges Sicherheitsprogramm der Bundesregierung aus seinem Haus zu entnehmen. Es fordert auch auf, ein präventives militärisches Eingreifen auf völkerrechtlich abgesicherte Grundlage zu stellen. Das entspricht ganz der "Bush-Doktrin", die zudem modernisierte US-Atomwaffen als normalen Teil zukünftiger Kriegsführung sieht. Die IPPNW startet eine Postkartenaktion an Bundeskanzlerin Merkel.

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IPPNW Presseinfromation vom 5. August 2006

Vom "Anti" zum "Pro"

Gedenkveranstaltung und Postkartenaktion

05.08.2006 

Die IPPNW erinnert und gedenkt am 61. Jahrestag der Opfer der Abwürfe US-amerikanischer Atombomben. Eine Feier findet an der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain im gleichnamigen Berliner Bezirk am Sonntag dem 6. August um 11:00 Uhr statt. IPPNW Ehrenvorstandsmitglied Professor Horst-Eberhard Richter sagt: „Der japanische buddhistische Philosoph Daisaku Ikeda sieht uns klar vor die Wahl gestellt, entweder doch noch unserer eigenen Kraft zu Menschlichkeit und zu gewaltfreier Verständigung oder resignierend den Atomwaffen zu vertrauen. Im letzteren Falle würden wir in einer argwöhnischen Verfolgungsmentalität, also in einem puren "Anti" erstarren, anstatt uns zu einem "Pro" zu ermutigen, d.h. zu einer zuversichtlicheren Arbeit an einer "Kultur des Friedens".”

lesen ...[Hiroshimabrief 2006]

IPPNW Presseinformation vom 18.7.2006

Delegation aus Hiroshima in Potsdam erwartet

Besuch in Berlin, Potsdam und Dresden

18.07.2006 

In der Zeit vom 22. bis 27. Juli 2006 wird eine Delegation aus Hiroshima die Landeshauptstädte Berlin, Potsdam und Dresden besuchen.
Die Delegation, zu der auch zwei Überlebende des Atombombenabwurfs auf Hiroshima vom 6. August 1945 gehören, wird zum Auftakt ihres öffentlichen Besuchsprogramms am 24. Juli um 11 Uhr im Potsdamer Rathaus vom Oberbürgermeister Jann Jakobs empfangen.

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IPPNW-Presseinfo vom 7. August 2005

Berliner gedenken Atombombenopfern

Appell gegen Atomwaffen gestartet

07.08.2005 

In mehreren Veranstaltungen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wurde am vergangenen Samstag in Berlin der Opfer gedacht. Veranstaltungen im Friedrichshain, in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen wiesen zugleich auf die bleibende nukleare Gefahr hin. So forderte Prof. Ulrich Gottstein von den Ärzten gegen den Atomkrieg in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, "unsere Aktivität gegen Krieg und für Frieden und Gerechtigkeit und für die Abschaffung aller Atomwaffen muss weitergehen!"

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Rede von Dr. Lars Pohlmeier in Bremen

60 Jahre Hiroshima

Mahnung gegen den atomaren Rüstungswahn

06.08.2005 

Heute vor 60 Jahren hat das letzte Zeitalter der Menschheit begonnen. Mit dem Atombombenabwurf in Hiroshima haben wir Menschen eine Ahnung davon bekommen, dass wir uns selbst für immer auslöschen können. Am 6. August 1945 um 8.15 Uhr wurden von den USA erstmals Atomwaffen eingesetzt. Die Folgen waren verheerend: 120.000 Menschen von einer Bevölkerung von 350,000 starben, 80.000 Menschen wurden verletzt. Wer konnte helfen? Wir Ärzte nicht. Die medizinische Versorgung brach vollkommen zusammen. 270 von 300 Ärzten waren verletzt oder sofort tot, mehr als 1,500 von 1,800 Krankenschwestern und Pfleger waren tot oder verletzt. 92% der 76,000 Gebäude waren beschädigt oder zerstört.

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IPPNW-Presseinfo 27. Mai 2005

GEW und IPPNW loben Schülerwettbewerb aus

60 Jahre Hiroshima und Nagasaki

27.05.2005 

„Der 60. Jahrestag des verheerenden Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki ist für uns ein willkommener Anlass, das Thema Krieg und Frieden und die Fragen internationaler Kooperation und atomarer Sicherheit in Unterricht und Schule zu behandeln. Deshalb loben wir zusammen mit den "internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs" einen Schülerwettbewerb in NRW aus”, erklärt GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber.

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Langzeitfolgen der Atombomben

Neue Krebserkrankungen

10.07.2005 

Bis heute erkranken Überlebende der Atombombenabwürfe an Krebs und sterben daran - obwohl über ein halbes Jahrhundert seit ihrer Strahlenexposition vergangen ist. Trotzdem ist nur wenig über die Opfer, ihre exakte Anzahl und ihre Erkrankungen bekannt. So wissen wir bis heute wenig über die schweren Strahlenverletzungen, die unmittelbar zum Tode führten. Denn die Toten wurden nur selten autopsiert: Das Personal fehlte und die Leichen wurden aufgrund der Seuchengefahr schnell verbrannt. Wo eine Autopsie jedoch stattfand, zeigten sich Veränderungen an den Organen. Das Blut der Toten geronn nicht - Folge der akuten Schädigung des Knochenmarks.

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Xanthe Hall, IPPNW und Trägerkreis „Atomwaffen a

"Today is the first day of the rest of our lives"

Rede zum Hiroshima-Tag

06.08.2005 

„Today is the first day of the rest of our lives”
Heute ist der erste Tag unseres restlichen Lebens.
Ein englischer Spruch, der bedeutet, dass wir jeden Tag bewusst entscheiden sollten, was wir mit unserem Leben machen. Er bedeutet, dass es nie zu spät ist, sich zu ändern. Heute am 6. August - dem 60. Jahrestag des Abwurfes der Atombombe auf Hiroshima - beginnt das Jahr der Bewusstseinsänderung. Im japanischen Kultur sind 60 Jahre der Zeitraum eines Zyklus. Vor 60 Jahren begann das atomare Zeitalter. Heute wollen wir das Ende dieser Zeitalter einleiten, in dem wir junge Menschen über die Geschichte mit und die Zukunft ohne die Atomwaffen aufklären. Es sind die jungen Menschen, die ablehnen, die Erben dieser Waffen zu werden.

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Prof. Dr. Ulrich Gottstein

60. Hiroshima-Jahrestag

Vortrag auf dem IPPNW-Benefizkonzert in Berlin

06.08.2005 

Vor 60 Jahren am 8. Mai endete für Deutschland und Europa der 2. Weltkrieg. Millionen Menschen waren gefallen, in Konzentrationslagern umgebracht, durch Bomben oder in Gefangenschaft gestorben , verwundet, vertrieben. Zeitzeugen aus der damaligen schrecklichen Zeit gibt es jetzt immer weniger, aber die Erinnerungen bleiben. Gott sei Dank ist jetzt ein Angriffskrieg zwischen Europäischen Ländern nicht mehr vorstellbar, wie er Jahrhunderte stattgefunden hatte. Ein abgeschlossenes Kapitel deutscher und europäischer Geschichte? Kein abgeschlossenes Kapitel unserer Geschichte und aller Menschen dieser Erde bedeutet der 6. August 1945, als die US-amerikanische Regierung die japanische Zivilistenstadt Hiroshima mit der Uran-Atombombe „little boy“ auslöschen ließ und drei Tage danach mit der Plutonium Atombombe „fat man“ die Stadt Nagasaki.

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Bürgermeister sollen zusammenarbeiten

Auf nukleare Gefahren hinweisen

04.08.2005 

Erinnernd an den unvorstellbaren Horror, ausgelöst durch die Bombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki, drängte UN-Generalsekretär Kofi Annan heute eine Versammlung von Bürgermeistern in Japan, ihre besondere Stellung auf kommunaler Ebene zu nutzen, um neue Gefahren abzuwenden und der UN-Langzeitvision von einer atomwaffenfreien Welt, neues Leben einzuhauchen.

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Akiba und Itoh fordern Abrüstung von Atomwaffen

Geschehenes nicht vergessen

04.08.2005 

Mit einem Appell zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen ihre Bürgermeister und internationale Friedensstreiter vor dem Vergessen des "höllischen Endes" der Atombombenabwürfe. Gefordert wird die Abkehr von einem überholten System atomarer Abschreckung und die Entwicklung eines kooperativen Sicherheitssystem in Loyalität gegenüber der Menschheit. Die Bürgermeister Tadatoshi Akiba von Hiroshima, Iccho Itoh von Nagasaki, sowie Dr. Ronald McCoy und Dr. Gunnar Westberg, Kopräsidenten der Welt-IPPNW erinnern angeregt von Sir Joseph Rotblat, Friedensnobelpreisträger und Unterzeichner des Russel-Einstein-Manifests vom 9. Juli 1955, daran, dass das Risiko globalen Todes noch nicht überwunden sei.

Weltappell

Zum 60. Jahrestag von Hiroshima und Nagasaki

Die Menschen von Hiroshima und Nagasaki erfuhren den gewaltigen, tiefgreifenden, lang anhaltenden Horror und das Trauma der Atombombenabwürfe vom 6. und 9. August 1945. Sie erlebten das höllische Ende jener Welt, das Nuklearwaffen für uns bereit halten können. Sechzig Jahre haben die Überlebenden alles in ihrer Macht stehende unternommen, um eine einzige Botschaft zu verkünden: Es darf nie wieder passieren. Werden sie diese Welt erfolgreich aus ihrer irrsinnigen nuklearen Trance erwecken? Oder wird die Vergangenheit vergessen - und wiederholt?

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Nach Hiroshima blieb ein Lernprozess aus

Atombombenfreundliche Erinnerungskultur

31.07.2005 

Behutsam formulierte der US-Psychiater Robert J. Lifton nach Bekanntwerden der jüngsten Folterpraktiken des US-Militärs: "Es mangelt in der amerikanischen Erfahrung an einer Tradition des Eingestehens von falschem Verhalten und schwerwiegenden Fehlern." Bei dieser Diagnose wird man vor allem auch an Hiroshima und Nagasaki denken.

Der Einsatz von Atomwaffen

Hiroshima und Nagasaki

02.08.2005 

Am 6. August 1945 zerstörte die erste Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. Drei Tage später traf die zweite - und bisher letzte - Atombombe Nagasaki. Über zweihunderttausend Menschen wurden durch diese zwei Bomben getötet und zigtausend leiden noch nach Jahrzehnten an den Spätfolgen. Hiroshima wurde zum Symbol der apokalyptischen Vernichtungskraft der Atomwaffen.

Geschichte

Der Befehl zum Massentod

Die Potsdamer Konferenz

10.07.2005 

Der Befehl zum Abwurf der ersten Atomwaffen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ging am 24. Juli 1945 von Potsdam-Babelsberg aus. Die Staatschefs von drei der vier Siegermächte USA, Sowjetunion und Großbritannien - Harry S. Truman, Joseph Stalin und Winston Churchill - berieten die politischen Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Potsdamer Konferenz.

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Aus dem IPPNW-Forum 93,94/05

Lernen aus Hiroshima und Nagasaki

Die Verantwortung der Wissenschaftler

10.07.2005 

"Dass wissenschaftlich-technische Errungenschaften für die Konstruktion von Waffen verwendet werden, ist wahrhaftig kein Novum. So wurde der Krieg ja seit jeher geradezu als "Vater aller Dinge" bezeichnet. Trotz der Entsetzlichkeit der Herstellung und des Einsatzes von Giftgas im Ersten Weltkrieg sollte die Entwicklung der Atombomben, der Uranbombe und der Plutoniumbombe, und deren Abwurf im August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki nicht einfach als ein weiterer bedauerlicher Ausrutscher betrachtet werden, sondern kennzeichnet eine tiefgreifende irreversible Veränderung, einen "Sündenfall" der Wissenschaft." Lesen Sie den Beitrag von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr.

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Aus IPPNW-Forum 93,94/05

Gekaufte Wissenschaft

Missbrauch der Atombombenopfer-Daten

10.07.2005 

Die erste größere epidemiologische Untersuchung fand nach dem Zweiten Weltkrieg während der Besetzung Japans durch US-Truppen statt, als auf Initiative der US-Regierung die Kommission für Atombombenopfer (Atomic Bomb Casualty Commission, ABCC) unter Leitung des Oberkommandierenden der alliierten Streitkräfte ins Leben gerufen wurde. Obwohl japanische Ärzte und Krankenschwestern notwendigerweise an der Erhebung der Daten beteiligt waren, wurden die eigentlichen Studien von Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten geplant und durchgeführt, und auch heute noch wird die Finanzierung der Stiftung zur Erforschung von Strahlenfolgen (Radiation Effects Research Foundation, RERF), der Nachfolgeorganisation der ABCC, von den USA und Japan gemeinsam geleistet.

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