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Charmaine White Face erhält Auszeichung für Widerstand

für die Verteidiger der schwarzen Bergen

18.10.2007 In der Kategorie "Widerstand" wurde in der Person von Charmaine White Face die "Defenders of the Black Hills", USA, mit der Nuclear Free Future Award am 18. Oktober  in Salzburg geehrt. Die Aktivistin von der indianischen Nation der Oglala gründete die Organisation im Kampf gegen das Wiederaufleben des Uranabbaus in den Black Hills und auf ihrem Heimatreservat Pine Ridge.

[mehr bei Nuclear Free Future Award]

Internationale Urankonferenz in Dortmund

„Atommüll verhindern, bevor er entsteht !!“

22.09.2007 In Dortmund trafen sich mehr als 100 AtomkraftgegnerInnen aus Russland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Ungarn und Deutschland zu einer Internationalen Urankonferenz. Aufgerufen zu der Konferenz hatten rund 40 in- wie ausländische Gruppen und Organisationen.

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Achtung: Entschädigungsleistungen sollen gedrückt werden

Flyer der Bergbau-Berufsgenossenschaft

04.08.2007 Die Bundesregierung bereitet in aller Stille eine Reform der gesetzlichen Unfallversicherung vor. Das Gesetz soll im Januar 2008 in Kraft treten. Geplant sind u.a. umfassende Änderungen beim Leistungsrecht für beruflich Geschädigte.

[Flyer der Berufsgenossenschaft als pdf-Datei]

Erkrankungen durch Uran außerhalb der Lunge

Krebskranker Navajo-Indianer in Church Rock, New Mexico, USA. Foto: Dan Budnik

02.08.2007 Uranbergleute erkranken bekanntermaßen häufig an Lungenkrebs. Nach Ansicht der Wissenschaftler liegt die Ursache in dem radioaktiven Gas Radon, das besonders in der Nähe von Uranerz in hoher Konzentration auftritt und von den Uranbergbauarbeitern eingeatmet wird. Radon führt überwiegend zu einer Strahlenbelastung (Alphastrahlung) der Lunge. Es wird aber auch zu einem Teil im Blut gelöst und damit in alle Gewebe des Körpers transportiert.

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Folgen des Uranbergbaus der SDAG WISMUT

Inge Schmitz-Feuerhake, Gesellschaft für Strahlenschutz

Inge Schmitz-Feuerhake

02.08.2007 Neue Erkenntnisse über die Wirkung inkorporierter Radioaktivität - Beitrag zur Veranstaltung von IPPNW und Tumorzentrum Gera "Krebsrisiko durch den Uranbergbau" in Gera 4./5. Juni 2007.

[Artikel in Strahlentelex]

IPPNW-Pressemitteilung vom 30. Juli 2007

Uran: In jedem Fall ein Risiko?

Öffentliche Podiumsdiskussion in Gera über die Verbindung zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie

30.07.2007 Eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Titel „Atomenergie: Griff nach der Bombe“ findet am 2. August 2007 um 18.30 Uhr in der Tonhalle Gera statt. Thema des Abends ist die Verbindung zwischen der militärischen und zivilen Nutzung der Atomenergie. Der Dauerkonflikt um die Urananreicherung im Iran, das umstrittene US-Nuklearabkommen mit Indien sowie die jüngste Debatte um den geplanten Export von Atomenergie-Technologie von Frankreich nach Libyen zeigen die Aktualität dieses Problems.

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IPPNW-Pressemitteilung von 7. Juli 2007

Wismut-Uranbergbau: keine Entschädigung für Krebsopfer?

Veranstaltung in Gera zum Thema Krebsrisiko durch Uranbergbau – Kürzung der Entschädigungsleistungen geplant

07.07.2007 Nach Angaben der Bergbau-Berufsgenossenschaft in Gera bereitet die Bundesregierung eine Reform der gesetzlichen Unfallversicherung vor, die ehemalige Uranbergbauarbeiter schwer treffen könnte. Umfassende Änderungen beim Leistungsrecht für beruflich Geschädigte sind geplant: u. a. sollen Menschen mit berufsbedingten Gesundheitsschäden, deren Tätigkeit im Uranerzbergbau länger als 10 Jahre zurück liegt, nicht mehr entschädigt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. Juni 2007

Wismut: bleibendes Risiko?

Zwei Veranstaltungen in Gera zum Thema Krebsrisiko, Uranbergbau und die problematische Anerkennung von Berufskrankheiten

28.06.2007 Das Lungenkrebsrisiko bei Uranbergbauarbeitern bleibt länger erhöht als bisher angenommen. Dieses Ergebnis einer aktuellen Studie des Bundesamtes für Strahlen­schutz betrifft in Thüringen Zehntausende, die früher bei der Wismut gearbeitet haben. Einige von ihnen sind erst Jahre nach Schließung der Wismut an Krebs erkrankt und kämpfen mehr oder weniger erfolgreich um die Anerkennung ihrer Krankheit als Berufskrankheit.

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Wismut-Kritiker loben Sanierung

Umweltaktivisten erinnern in Gera an Zerstörung durch den Uranbergbau

09.07.2007 Die Sanierung der durch den Uranbergbau der Wismut in Ostthüringen zerstörten Landschaft seit der Wende bis zu Bundesgartenschau ist eine Erfolgsgeschichte. Das sagte Michael Beleites, Mitbegründer der Umweltbewegung in der DDR und als Autor der Studie „Pechblende“ einer der ersten Kritiker des drittgrößten Uranproduzenten der Welt, am Donnerstag auf einer Podiumsdiskussion der Ärzteorganisation für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Gera.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 4. Juni 2007

Vom Uran-Tagebau zur blühenden Landschaft

Öffentliche Podiumsdiskussion in Gera über die Umweltzerstörung durch die Wismut

04.06.2007 Die Ärzteorganisation IPPNW veranstaltet am 7. Juni 2007 um 19 Uhr in Gera eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Titel „Umweltzerstörung durch die Wismut“. Teilnehmen werden Michael Beleites, Mitbegründer der Umweltbewegung in der DDR, Gerhard Schmidt vom Ökoinstitut Darmstadt und Frank Lange vom Umweltkreis Ronneburg.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30. April 2007

Die Wismut AG und die russische Atombombe

30.04.2007 Der bekannte Autor Dr. Rainer Karlsch („Uran für Moskau“) ist einer von drei hochkarätigen Experten, die am Donnerstag den 3. Mai in einem Podiumsgespräch über die historischen Hintergründe der Wismut AG, die atomare Rüstung in der UdSSR und die weltweite Gefahren durch Atomwaffen informieren werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. April 2007

IPPNW-Veranstaltungsreihe zum Uranbergbau

Bundesgartenschau 2007 in Thüringen

25.04.2007 

In Ronneburg, wo jahrzehntelang Uran abgebaut wurde, eröffnet diese Woche die Bundesgartenschau. Die Regionalgruppe Jena-Gera-Rudolstadt der IPPNW begleitet die Bundesgartenschau mit einer Veranstaltungsreihe, die den früheren Uranbergbau aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

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Ergebnisse der weltweit größten Uranbergarbeiterstudie veröffentlicht

Lungenkrebsrisiko bleibt länger erhöht als bisher angenommen

Wismut Bergarbeiter

17.10.2006 Die Ergebnisse der deutschen Uranbergarbeiterstudie zeigen ein deutlich erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei radonexponierten Bergarbeitern. Damit werden bisherige Annahmen zum Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs bei radonbelasteten Bergarbeitern erhärtet.

lesen ...[Studie vom Bundesamt für Strahlenschutz in englischer Sprache: "Lung cancer risk among German male uranium miners: a cohort study, 1946–1998"]