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IPPNW
Aus IPPNW-Forum 92/05

Ist eine andere Welt möglich?

Das 5. Weltsozialforum in Porto Alegre

15.04.2005 

Das "Weltsozialforum" (WSF) versteht sich als Gegenpol zum "Weltwirtschaftsforum", zu dem sich seit 1971 jährlich an die 3.000 Größen aus Wirtschaft, Medien und Politik treffen - ohne jegliche völkerrechtliche Legitimation, aber mit mehr Einfluss auf das Weltgeschehen als die meisten UN-Gremien. Das WSF wurde 2001 in der südbrasilianischen Metropole Pôrto Alegre gegründet, die damals von der links-sozialdemokratischen PT (Arbeiterpartei) regiert wurde, auf Initiative vor allem französischer und brasilianischer NGOs wie ATTAC oder IBASE und Einzelpersonen wie Ignacio Ramonet von "Le Monde Diplomatique".

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IPPNW-Jahrestreffen

Neoliberale Geopolitik

Militärische Absicherung der Globalisierung

12.03.2005 

Der Krieg gegen den Irak war der endgültige Schritt über den Rubikon: Er war nicht nur der erste Anwendungsfall der interventionstischen Bush-Doktrin nebst Präventivkriegskonzept, sondern repräsentiert auch den Übergang von einer bis dato primär informellen zu einer offen imperialistischen amerikanischen Außenpolitik. Dass dies zu einem Zeitpunkt geschieht, an dem die Widersprüche der gegenwärtigen Weltwirtschaftsordnung immer offensichtlicher zutage treten, ist beileibe kein Zufall.

[Artikel von Jürgen Wagner, imi]

16. IPPNW-Weltkongress in Peking, 2004

Globalisierung und Krieg

Vortrag von Claudia Haydt in Peking

15.09.2004 

Das Ende des kalten Krieges hat in vielen von uns die Hoffnung geweckt, das dies der Beginn einer neuen Ära des Friedens sein könnte. Die Drohung eines vielfachen Overkills durch nukleare Waffen schien genauso gebannt wie die zahllosen so genannten Stellvertreterkriege. Durch das Ende der Bipolarität wäre es nun auch endlich möglich die Friedensdividende zur weltweiten Bekämpfung der Armut zu verwenden. Leider dauerte diese Hoffnung nicht lange, Krieg und Armut stehen immer noch auf der globalen Agenda. Besonders die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts führten für eine Reihe von Ländern sogar zu deutlichen Rückschritten. Heute gibt es im Vergleich zu 1993 in 50 Staaten mehr Armut und in 21 Ländern leiden prozentual mehr Menschen an Hunger.

[Lesen Sie den Vortrag]

Aus IPPNW-Forum 89/04

"Humanitäre Intervention" und die UN-Charta

Die "Weiterentwicklung" des Völkerrechtes

15.10.2004 

Seit Anfang der neunziger Jahre wird als eine Lösung für kriegerische Auseinandersetzungen oder bei massiven Menschenrechtsverletzungen verstärkt die so genannte "humanitäre Intervention", also eine militärische Intervention in den betreffenden Staat, in Betracht gezogen. In den letzten Jahren geschah dies beispielsweise in Somalia, Bosnien, dem Kosovo, Osttimor, dem Kongo, die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Ziel sollte es meist sein, die Zivilbevölkerung der Krisenregion zu schützen und den Konflikt zu befrieden. Dies schien auch notwendig, denn seit Mitte der neunziger Jahre nahm vor allem der Anteil innerstaatlicher Konflikte, meistens Bürgerkriege, stark zu.

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Aus IPPNW-Forum 90/04

Altermondialistas in London

Das Europäische Sozialforum

15.10.2004 

Zum dritten Mal seit 2002 trafen sich vom 14.-17.10. Tausende von AktivistInnen aus sozialen Bewegungen Europas und anderer Weltregionen, diesmal in der britischen Metropole, in einem riesigen, wohl aus dem ausgehenden viktorianischen Zeitalter stammenden Gebäudekomplex inmitten eines Parkgeländes im Norden der Stadt. Das einigende Motto für die überwältigende Fülle von Plenarversammlungen, Seminaren und workshops war die gemeinsame Überzeugung: "Eine andere Welt ist möglich".

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Aus IPPNW-Forum 89/04

Peak Oil

An der Grenze des Wachstums

15.10.2004 

Unser Wirtschaftssystem wird jedes Jahr mehrfach von so genannten "Weisen" begutachtet. Die jeweils größte Befürchtung, die sie dabei äußern, ist ein zu geringes oder gar fehlendes Wirtschaftswachstum. Auch die herrschende Politik und die Börse fürchtet nichts mehr als das. Das tatsächlich unglaubliche Ausmaß, in dem Produktion, Verkehr, Konsum und Export seit Mitte des 20ten Jahrhunderts gewachsen sind, wäre ohne die bislang grenzenlose Verfügbarkeit billiger Energie in Form von importiertem Erdöl nicht möglich gewesen.

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Prävention statt Intervention

IPPNW-Projekt: "Root Causes of Conflicts"

Immer häufiger und immer selbstverständlicher intervenieren Industrieländer militärisch in Konflikte und Krisen in der übrigen Welt. Hintergrund sind zum einen wachsende Begehrlichkeiten aus dem Zeitgeist eines neuen (Post)-Kolonialismus. Zum andern aber die - inzwischen auch bei Hilfs- und Friedensorganisationen immer verbreitetere - Vorstellung, dass zunehmende humanitäre Katastrophen im "Süden" Interventionen von außen letztlich zwingend erfordern. Das IPPNW-"Root-Causes-Projekt" soll die Hintergründe dieser Entwicklung aufklären und so Voraussetzungen für echte und nachhaltige Präventionsansätze schaffen.

[Das IPPNW-Projekt "Root causes of conflicts"]

Aus dem IPPNW-Forum 81/82

Eignen wir uns unsere Zukunft wieder an!

G8-Gegengipfel in Genf und Annemasse

15.07.2003 

Nur wenige Tage sind vergangen seit dem Gipfel in Evian, bei dem einige führende Herren dieser Welt sich trafen, um ihre (Staats-) Geschäfte zu koordinieren, und andere Menschen zahlreich zusammenkamen, um dieser Art von Geschäften ihre Kritik und ihren Protest entgegenzustellen. Auf beiden Seiten war (und ist) die Inszenierung der politischen Inhalte wichtiger Teil des Geschehens. Politik hat immer auch theatralische Elemente, muss Bilder liefern, um Ziele und Impulse deutlich werden zu lassen.

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Aus IPPNW-Forum 84

Für ein Europa der Rechte, in einer Welt ohne Krieg!

Eindrücke vom 2. Europäischen Sozialforum

15.11.2003 

Von meiner Tochter, einer erfahrenen (Amateur-)Schauspielerin, erfuhr ich kürzlich, das die zweite Aufführung eines neuen Stückes häufig besonders problematisch ist, in Gefahr, gegenüber dem frischen Glanz der Premiere zu verblassen. So schwankten meine Erwartungen vor dem Pariser Forum auch zwischen Vorfreude einerseits, und der unterschwelligen Befürchtung, gegenüber dem fulminanten Ereignis in Florenz im November letzten Jahres könnte die Neuauflage zu einer Enttäuschung werden.

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Kongress "Kultur des Friedens" II

Mit Militär gegen Terrorismus?

Vortrag von Herbert Wulf

15.05.2003 

Eine deutliche Militarisierung von Politik ist zu spüren - nicht erst seit dem Krieg gegen den Irak. Die Anzeichen - steigende Militärausgaben und die Reaktion, auf Konflikte zunächst mit der Prüfung militärischer Optionen zu reagieren -, sind schon seit einigen Jahren zu beobachten. Mit Blick auf das erste Jahrzehnt nach dem Ende des Kalten Krieges kann dieser Trend auch als Remilitarisierung gesehen werden. Die Terroranschläge am 11. September 2001 und der anschließend ausgerufene "Krieg gegen den Terrorismus" haben die tiefergehenden Veränderungen in den internationalen Beziehungen offenbart, die als Interessensgegensätze und Konfliktkonstellationen im globalen Maßstab verstanden werden müssen.

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Aus IPPNW-Forum 78

Ein anderes Europa ist möglich!

Europäisches Sozialforum in Florenz

15.12.2002 

Es fällt nicht leicht, über einen Kongress zu berichten, an dem 60.000 Menschen teilnahmen, die in über 400 Veranstaltungen und Versammlungen den Referaten und Reden lauschten, und an den Diskussionen partizipierten. Und bei dem es um so unterschiedliche Themen wie z.B. die Bekämpfung der Steuerflucht und der Steueroasen, die Rolle Europas bei einem Krieg gegen den Irak, oder die Bürgerrechte von Immigranten ging.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Juni 2007

Gewalt untergräbt die Gesundheit

IPPNW-Symposium in Hannover

18.06.2007 

Mit den Folgen von Gewalt jeder Art auf die Gesundheit im Zeitalter der Globalisierung beschäftigte sich eine Veranstaltung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der IPPNW. Das Symposium fand am 16. Juni 2007 statt und richtete sich an Ärztinnen und Ärzte, Studierende aus den Bereichen Medizin und Public Health, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, aber auch an interessierte Nicht-Medizinerinnen und -Mediziner. 

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