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IPPNW-Presseinfo vom 14. März 2006

Appell an Kofi Annan

UN-Mediationskommission zum Iran!

14.03.2006 

Eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten und NGOs werden heute einen Appell an UN-Generalsekretär Kofi Annan richten mit dem Ziel ihn für eine Intervention in der Krise um das iranische Nuklearprogramm zu gewinnen. Professor Victor Sidel, Oberster Vertreter bei der UNO für die Internationalen Ärzte für die Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW), die Organisation die 1985 den Friedensnobelpreis erhielt, wird den Appell heute morgen an das Büro des Generalsekretärs überreichen. Der Appell bittet den Generalsekretär um die Errichtung einer UN-Kommission die zwischen den Konfliktparteien vermittelt und zur Deeskalation der Krise führt.

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Europa lässt sich von Washington manipulieren

Vor dem Iran-Krieg

13.03.2006 

Beim Irak-Krieg war es der Friedensbewegung und dem Grossteil der Bevölkerung Europas klar, dass es sich um einen völkerrechtswidrigen Krieg ums Öl handelt. Die Bush-Regierung hatte behauptet, Saddam Hussein sei an den Anschlägen vom 11. September 2001 beteiligt gewesen und habe außerdem Massenvernichtungswaffen versteckt. Das glaubte zwar die Mehrheit der US-Bevölkerung, nicht aber die übrige Welt. Die Kriegspropaganda hatte dennoch in den USA ihren Zweck erfüllt. Der Krieg konnte starten. Wir Deutsche waren stolz, das Spiel durchschaut und uns "rausgehalten" zu haben.

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Presseinfo

"Nägel und Steine" behindern friedliche Lösung

Fall Iran vor dem Sicherheitsrat

08.03.2006 

Die Überweisung des Falles Iran and den UN-Sicherheitsrat wird stündlich wahrscheinlicher. Heute fordert der US-Botschafter bei den UN John Bolton die sofortige Überweisung an den Sicherheitsrat. Bereits am 27. Februar 2006 klang in dem Bericht des IAEO Generaldirektors El-Baradei eine argwöhnischere Bewertung der Frage des iranischen Nuklearprogramms an. Dazu sind weitere Hindernisse für eine friedliche Lösung hinzugekommen.

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Scharfe Kritik der US-Kirchen am Irak Krieg

Kirchen beschämt über US-Politik

18.02.2006 

„Von einem Ort, verführt von den Verlockung des Imperiums” ... „der andere Staaten mit Terror überschüttet” ... „und Gott für seine nationale Agenda reklamiert”. Mit erstaunlich harten Worten kritisierten die Vertreter von 34 US-Kirchen das Vorgehen ihrer Regierung in der Welt und im Irak. Die IPPNW begrüßt diese Erklärung - auch wenn sie reichlich spät kommt - bemängelt jedoch das fehlen einer klaren Haltung gegen eine militärische Lösung der Iran-Krise.

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Mit einer großen Lüge in einen neuen Krieg

Krieg gegen Iran wird wahrscheinlicher

22.08.2005 

Unabhängig davon, wer die Verantwortung für das Scheitern der Diplomatie im Atomkonflikt mit dem Iran trägt, sind die Weichen für den Sturm gestellt: erst der UN-Sicherheitsrat und dann mit oder ohne Zustimmung dieses Gremiums Angriffe aus der Luft gegen alle iranischen Nuklearanlagen, um sie für lange Zeit außer Betrieb zu setzen. Die USA verfügen nach Einschätzung von Militärexperten über alle technischen und strategischen Kapazitäten, um von ihren Stützpunkten in Saudi-Arabien und Qatar oder von den in Bahrain ankernden Kriegsschiffen aus oder mit den auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean stationierten Langstreckenbombern des Typs B-52 Irans Atomanlagen zu bombardieren.

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Explodiert der Nahe Osten?

Drohender US-Krieg gegen Iran

18.01.2005 

"Die aktuelle Eskalation im Streit um das iranische Atomprogramm ist besorgniserregend," kommentiert Jens-Peter Steffen, friedenspolitischer Sprecher der IPPNW, jüngste Nachrichten zum Verhältnis der USA zum Iran. Geheimdienstoperationen der USA auf iranischem Gebiet wurden dokumentiert und Präsident Bush schließt einen Militärschlag gegen den Iran nicht aus. "So ehrenwert die Initiative der EU-3, Frankreich, Großbritannien und Deutschland für eine friedliche Lösung ist, so unrühmlich ist der deutsche Beitrag zur Entwicklung der - vor allem israelischen - militärischen Option," Steffen weiter.

lesen ...[IPPNW-Hintergrundpapier]

Offener Brief vom 19. Februar 2007

Krieg gegen den Iran verhindern!

Appell an Bundeskanzlerin Merkel

20.02.2007 

Tun Sie alles Ihnen Mögliche, um einen Krieg der USA gegen den Iran zu verhindern - mit diesem Appell wenden sich heute namhafte Wissenschaftler, Mediziner und Friedensforscher in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel. Die Unterzeichner des Briefes bitten Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen Gefahr im Verzug sofort zu handeln:
„Erteilen Sie im Namen Deutschlands dem Einsatz von militärischer Gewalt gegen den Iran eine unmissverständliche Absage.
Fordern Sie die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, sich in gleicher Weise zu äußern.”

lesen ...[Offener Brief an die Bundeskanzlerin]

IPPNW-Presseinfo

Atomwaffeneinsatz gegen den Iran?

IPPNW beschließt Appell

09.04.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat auf ihrem internationalen Kongress "Zeitbombe Atomenergie. 20 Jahre Tschernobyl" an diesem Wochenende mit Bestürzung auf einen Bericht des US-amerikanischen Magazins The New Yorker reagiert. Demnach planen die USA, unterirdische nukleare Forschungsanlagen im Iran mit Atomwaffen anzugreifen. Der amerikanische Journalist Seymour Hersh berichtet unter Berufung auf Washingtoner Quellen von konkreten Plänen der US-Militärführung, nach denen die US-Regierung den Einsatz von bunkerbrechenden Nuklearwaffen gegen die Atomanlage Natans durchführen soll.

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IPPNW-Kongress verabschiedet Appell

IPPNW-Presseinfo vom 7.2.2006

Weltweiter Appell an die Konfliktparteien

Für eine friedliche Lösung der Irankrise

07.02.2006 

Heute wird in Berlin, Brüssel, Den Haag, Genf, Hiroshima, Paris und Sydney ein offener Brief an die Regierungen des Iran, Israels und der USA veröffentlicht, in dem Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft für eine friedliche Lösung des Konfliktes um das iranische Atomprogramm und die Errichtung einer kernwaffenfreie Zone im Mittleren Osten appellieren. Gut 70 PolitikerInnen und ParlamentarierInnen und mehr als 200 Nichtregierungs-Organisationen aus 30 Ländern unterzeichneten den Brief, der bereits an die drei Konfliktparteien, sowie in Kopie an u.a. Bundespräsidenten Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, geschickt wurde.

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Internationaler Appell zur Irankrise

Internationaler Appell zur Irankrise

Offener Brief

Für einen internationalen Appell der Parlamentarier und der Zivilgesellschaft an RepräsentantInnen der USA, Israels und des Irans zur friedlichen Lösung der Irankrise und zur Schaffung eines nuklearfreien Mittleren Ostens werden zur Zeit weltweit Unterschriften von ParlamentarierInnen und prominenten VertreterInnen der zivilen Gesellschaft gesammelt. Hier sehen Sie den Text des Appells, der Ende Januar an die Adressaten verschickt wird.

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Aus Atomwaffen A-Z.info

Unter Verdacht

Atomprogramm im Iran

20.09.2006 

Die USA und Israel verdächtigen den Iran, ein geheimes Atomwaffenprogramm zu betreiben. Tatsächlich förderten Untersuchungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zu Tage, dass der Iran mehr Uran angereichert hat und mehr Anlagen betreibt, als er dem Hauptsitz der Organisation in Wien gemeldet hatte. Die IAEO forderte die Einstellung des Anreicherungsprogramms.

lesen ...[Atomwaffen A-Z: Iran]

IPPNW-Presseinfo

Atomwaffeneinsatz gegen den Iran?

IPPNW beschließt Appell

09.04.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat auf ihrem internationalen Kongress „Zeitbombe Atomenergie. 20 Jahre Tschernobyl” an diesem Wochenende mit Bestürzung auf einen Bericht des US-amerikanischen Magazins The New Yorker reagiert. Demnach planen die USA, unterirdische nukleare Forschungsanlagen im Iran mit Atomwaffen anzugreifen. Der amerikanische Journalist Seymour Hersh berichtet unter Berufung auf Washingtoner Quellen von konkreten Plänen der US-Militärführung, nach denen die US-Regierung den Einsatz von bunkerbrechenden Nuklearwaffen gegen die Atomanlage Natans durchführen soll.

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Diskussion

Das Nuklearprogramm des Iran

Zivil oder militärisch?

10.02.2006 

Laut diesem Artikel von Prof. Martin Kalinowski, gibt es keine Beweise für die Existenz eines Kernwaffenprogramms im Iran. Allerdings hat der Iran vor Oktober 2003 seine Verpflichtungen aus dem Safeguards-Abkommen verletzt und zahlreiche verdächtige Aktivitäten betrieben, ohne sie zu melden und überwachen zu lassen. Seine Schlussfolgerung: Die einzige Lösung, die über aktuelle Schadensbegrenzungsversuche hinaus geht, besteht darin, eine globale Norm zur Nichtverfügbarkeit von nuklearwaffenfähigen Materialien zu schaffen und die kernwaffenfreie Welt zu realisieren.

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Internationaler Appell zur Irankrise

Offener Brief

10.02.2006 

Für einen internationalen Appell der Parlamentarier und der Zivilgesellschaft an RepräsentantInnen der USA, Israels und des Irans zur friedlichen Lösung der Irankrise und zur Schaffung eines nuklearfreien Mittleren Ostens werden zur Zeit weltweit Unterschriften von ParlamentarierInnen und prominenten VertreterInnen der zivilen Gesellschaft gesammelt. Hier sehen Sie den Text des Appells, der Ende Januar an die Adressaten verschickt wird.

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Kein Krieg gegen den Iran!

IPPNW-Aktuell 16/06

10.02.2006 

Die atomare Bewaffnung Irans wäre eine in jeglicher Hinsicht fatale Entwicklung. Eine solche Entwicklung wird weder akzeptabler durch die berechtigte und dringend notwendige Kritik am Atomwaffenarsenal Israels, das von Iran und anderen Staaten der Region verständlicherweise als Sicherheitsproblem wahrgenommen wird. Noch durch kritische Verweise auf die uneingelösten Abrüstungsverpflichtungen der fünf anerkannten Atomwaffenmächte oder die mit deren Duldung und Förderung erfolgte atomare Bewaffnung von Irans Nachbar Pakistan und von Indien. Ob Iran tatsächlich Atomwaffen anstrebt, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Klar ist nur, dass die westliche Politik der letzten vier Jahre die Fraktion derer in Teheran, die diese Option verfolgen, erheblich gestärkt hat.

IPPNW-Presseinfo vom 7.2.2006

Weltweiter Appell an die Konfliktparteien

Für eine friedliche Lösung der Irankrise

Israel Reise 0407.02.2006 

Heute wird in Berlin, Brüssel, Den Haag, Genf, Hiroshima, Paris und Sydney ein offener Brief an die Regierungen des Iran, Israels und der USA veröffentlicht, in dem Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft für eine friedliche Lösung des Konfliktes um das iranische Atomprogramm und die Errichtung einer kernwaffenfreie Zone im Mittleren Osten appellieren. Gut 70 PolitikerInnen und ParlamentarierInnen und mehr als 200 Nichtregierungs-Organisationen aus 30 Ländern unterzeichneten den Brief, der bereits an die drei Konfliktparteien, sowie in Kopie an u.a. Bundespräsidenten Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, geschickt wurde.

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Iran: Atomstreit vor UN-Sicherheitsrat

Resolution der IAEO

04.02.2006 

Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) stimmte am Samstag, den 4. Februar 2006 nach tagelangen Beratungen mit großer Mehrheit einer von Deutschland, Frankreich und Großbritannien eingebrachten Resolution zu, nach der sämtliche Berichte und Resolutionen der IAEA über Irans Atomprogramm dem Sicherheitsrat übergeben werden. Hinter einen von den Europäern am Morgen vorgelegten überarbeiteten Resolutionsentwurf hatten sich 27 der 35 Mitglieder im Gouverneursrat gestellt. Lediglich Kuba, Syrien und Venezuela stimmten gegen den Verweis an den Weltsicherheitsrat. Algerien, Weißrussland, Indonesien, Libyen und Südafrika enthielten sich.

lesen ...[Resolution der IAEO]

Eskalation im Atomstreit mit dem Iran

Gewaltfreies Ende der Krise noch möglich?

28.01.2006 

Seit der iranischen Ankündigung, neben der Urankonversion auch die Atomforschung teilweise wieder aufzunehmen, vergeht kaum ein Tag ohne deutliche Warnungen und Drohungen. Die EU-Unterhändler wollen die Angelegenheit jetzt vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bringen. Amerikas Außenministerin, Condolezza Rice, sprang ihnen zur Seite, nicht ohne zu betonen, dass militärische Maßnahmen möglich sind.

lesen ...[Artikel von Otfried Nassauer]

Internationaler Appell zur Irankrise

Offener Brief

20.01.2006 

Für einen internationalen Appell der Parlamentarier und der Zivilgesellschaft an RepräsentantInnen der USA, Israels und des Irans zur friedlichen Lösung der Irankrise und zur Schaffung eines nuklearfreien Mittleren Ostens werden zur Zeit weltweit Unterschriften von ParlamentarierInnen und prominenten VertreterInnen der zivilen Gesellschaft gesammelt. Hier sehen Sie den Text des Appells, der Ende Januar an die Adressaten verschickt wird.

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Vieles erinnert an die Zeit vor dem Kosovo-Krieg

Interview mit Mohssen Massarat

20.01.2006 

Den Nahost- und Energie-Experte Mohssen Massarrat erinnert vieles im Streit um das iranische Atomprogramm an die Zeit vor dem Kosovo-Krieg. "Die öffentliche Meinung soll darauf eingeschworen werden, dass ein militärisches Vorgehen gegen Iran unausweichlich ist", sagte er bei einem Interview mit Lutz Herden für die Wochenzeitschrift "Freitag".

lesen ...[Interview im Freitag]

IPPNW empört über Chiracs nukleare Drohung

Frankreich ändert seine Nuklearstrategie

19.01.2006 

Die IPPNW reagiert empört auf Äußerungen des französischen Staatspräsidenten Chirac, wonach er u.a. „Terrorstaaten” mit einem Atomwaffeneinsatz droht. „Dieses Säbelrasseln ist in der gegenwärtigen Krise um Irans Atomprogramm das grundsätzlich falsche Signal. Chirac dreht an der Eskalationsschraube”, so die Abrüstungsreferentin der IPPNW, Xanthe Hall. „Gefordert sind jetzt vor allem Ruhe und geschickte Diplomatie, um einen drohenden Krieg zu verhindern. Noch mehr Drohungen sind wenig hilfreich.”

lesen ...[Offener Brief an Chirac]  [Lesen Sie auch den Deutsche-Welle-Artikel]

IPPNW-Presseinfo vom 16. Januar 2006

Für eine diplomatische Lösung der Iran-Krise

Forderungen der Frankfurter IPPNW-Tagung

16.01.2006 

Angesichts der sich gefährlich zuspitzenden internationalen Krise um das Atomprogramm des Iran und vielfältiger Hinweise auf geplante Militäraktionen der USA und/oder Israels gegen dieses Land unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IPPNW-Tagung "Globalisierung, Krieg und Intervention" die sechs Forderungen, die von der deutschen IPPNW-Sektion an die verantwortlichen Regierungen für eine friedliche Lösung der Problematik gestellt werden:

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Diskussion

Atomkrieg gegen den Iran

Artikel von Michel Chossudovsky

03.01.2006 

Laut diesem Artikel von Michel Chossudovsky, kanadischer Globalisierungskritiker und Ökonom, steht die Lancierung eines uneingeschränkten Krieges gegen den Iran, bei dem nukleare Sprengköpfe eingesetzt werden, jetzt in der letzten Planungsphase. Die IPPNW-Webredaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt dieses Artikels, dokumentiert ihn jedoch als eine Meinung in der Diskussion über die Krise um den Iran.

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Mit einer großen Lüge in einen neuen Krieg

Krieg gegen Iran wird wahrscheinlicher

22.08.2005 

Unabhängig davon, wer die Verantwortung für das Scheitern der Diplomatie im Atomkonflikt mit dem Iran trägt, sind die Weichen für den Sturm gestellt: erst der UN-Sicherheitsrat und dann mit oder ohne Zustimmung dieses Gremiums Angriffe aus der Luft gegen alle iranischen Nuklearanlagen, um sie für lange Zeit außer Betrieb zu setzen. Die USA verfügen nach Einschätzung von Militärexperten über alle technischen und strategischen Kapazitäten, um von ihren Stützpunkten in Saudi-Arabien und Qatar oder von den in Bahrain ankernden Kriegsschiffen aus oder mit den auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean stationierten Langstreckenbombern des Typs B-52 Irans Atomanlagen zu bombardieren.

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Aus Forum 91/05

Den Holzweg verlassen

Expertenrunde analysierte Situation im Iran

20.02.2005 

„Der Iran betreibt ein heimliches Atomwaffenprogramm”- sagt die US-Regierung. „Der Iran hat ein Recht auf ein Atomprogramm und nutzt es nur für zivile Zwecke” - sagt die iranische Regierung. „Der Iran muss Inspektionen zulassen, und auf Urananreicherung verzichten, dafür bekommt er die Technologie und das Material für ein ziviles Atomprogramm von uns” - sagen die EU-3 Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

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Iran-Atomkonflikt: Appell an Kofi Annan

Für ein Moratorium

05.02.2005 

Deutsche Friedensorganisationen haben einen Appell an Kofi Annan zur Einrichtung einer hochrangigen UN-Mediationskommission im Iran-Atomkonflikt initiiert, für dessen Unterstützung jetzt auch bei internationalen Organisationen geworben wird. Die Friedensforscher Hans-Peter Dürr und Mohssen Massarrat haben den Text während der (alternativen) Sicherheitskonferenz in München vorgestellt. Der Appell ist Ausdruck der großen Sorge innerhalb der Friedensbewegung, dass Schritt um Schritt der Weg in eine nicht mehr zu kontrollierende Eskalation gegangen wird. Der Text wird u.a. von der IPPNW getragen.

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Explodiert der Nahe Osten?

Drohender US-Krieg gegen Iran

18.01.2005 

"Die aktuelle Eskalation im Streit um das iranische Atomprogramm ist besorgniserregend," kommentiert Jens-Peter Steffen, friedenspolitischer Sprecher der IPPNW, jüngste Nachrichten zum Verhältnis der USA zum Iran. Geheimdienstoperationen der USA auf iranischem Gebiet wurden dokumentiert und Präsident Bush schließt einen Militärschlag gegen den Iran nicht aus. "So ehrenwert die Initiative der EU-3, Frankreich, Großbritannien und Deutschland für eine friedliche Lösung ist, so unrühmlich ist der deutsche Beitrag zur Entwicklung der - vor allem israelischen - militärischen Option," Steffen weiter.

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Presseninformation vom 27.10.04

IPPNW initiiert Offenen Brief

Kein U-Boot-Export nach Israel!

27.10.2004 

Die IPPNW und Mitarbeiter von Friedensinstituten haben den Bundessicherheitsrat in einem Offenen Brief aufgefordert, auf den Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse zu verzichten. "Wer vom Iran einen bedingungslosen Verzicht auf eine potenzielle militärisch-nukleare Option fordert, darf nicht zugleich an der Aufrechterhaltung und Stärkung des Nuklearpotenzials Israels mitwirken. Wir sind sicher, dass ein deutsches Nein zu U-Boot-Lieferungen an Israel als weithin sichtbares Zeichen einer konsequenten deutschen Nichtverbreitungspolitik und als Anstiftung zu friedlichen Lösungen verstanden werden würde", heißt es in dem Brief.

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IPPNW-Factsheet

Ärger um Anreicherung

Irans Atomprogramm

20.10.2004 

Die USA und Israel verdächtigen den Iran, ein geheimes Atomwaffenprogramm zu betreiben. Tatsächlich förderten Untersuchungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zu Tage, dass der Iran mehr Uran angereichert hat und mehr Anlagen betreibt, als er Wien gemeldet hatte. Die IAEO forderte die Einstellung des Anreicherungsprogramms.

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Aus IPPNW-Forum 72

Risse im Gebälk des Gottesstaates

Bahman Nirumand über Reformen im Iran

10.12.2001 

Die Islamische Republik Iran, die bald ihren 23-jährigen Gründungstag erreicht, basiert hauptsächlich auf drei Säulen: sozial auf der von Chomeini angekündigten, uneingeschränkten Parteinahme für Entrechtete und Habenichtse, kulturell und außenpolitisch auf der Feindschaft zum Westen, namentlich zu den Vereinigten Staaten und Israel und ideologisch und politisch auf dem System des welajate faghieh , der absoluten Herrschaft des Stellvertreter Gottes auf Erden. Eine rigorose Islamisierung aller Bereiche der Gesellschaft, verbunden mit Terror, Mord, Zerstörung und Krieg sollte der Stabilisierung dieser Fundamente dienen.

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