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Europäische Petition gegen den Mauerbau in Palästina
Stoppt die Mauer
Ein Jahr nachdem der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in einer "advisory opinion" den Bau des "Trennungszauns" in den besetzten palästinensischen Gebieten als illegal bewertet hat, und auch die UNO-Vollversammlung bei nur fünf Gegenstimmen die Auffassung des IGH unterstützte, dass alle Regierungen verpflichtet sind, auf Israel zu Gunsten eines Stopps und Rückbaus von Mauer und Zaun einzuwirken, geht die Errichtung dieser rechtswidrigen Anlage ungehindert weiter. Der deutsche Koordinationskreis gegen den Mauerbau, in dem unsere IPPNW-Sektion mitarbeitet, beteiligt sich an einer europäischen Petitionskampagne, damit die EU-Regierungen auch durch wirtschaftliche Maßnahmen auf die israelische Regierung einwirken, dem Völkerrecht endlich Folge zu leisten. Der Koordinationskreis hat dazu außerdem ein Arbeitsheft herausgegeben, das sich mit der aktuellen Lage in Palästina und der israelisch-deutschen Zusammenarbeit befasst. Petition und Infos zur Broschüre: www.stopptdiemauer.de
Psychosoziale Effekte von Krieg und Besatzung
Studie der IPPNW-Studierenden
Die Studie "Psychosoziale Effekte des Krieges und der Besatzung auf Flüchtlingskinder in Bethlehem" wurde von Ende Dezember 2003 bis Ende März 2004 in den drei Flüchtlingslagern von Bethlehem in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes in Form einer Umfrage durchgeführt. Sie ist Teil des Palestinian Refugee Camp Projects (ReCap) der internationalen IPPNW-Studierenden. Befragt wurden Kinder zwischen 13 und 16 Jahren und deren Mütter. Im Vordergrund standen bei der Befragung die Ereignisse und Veränderungen seit September 2000 (Beginn der zweiten Intifada).
Zeichen paradoxer Hoffnung
Israel-Palästina-Aufruf
Gemeinsam mit medico international rufen Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle zur Einrichtung eines Fonds auf, der zivilgesellschaftliche Initiativen in Israel und Palästina unterstützt. Gefördert werden Projekte, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit der zunehmenden Verfeindung zwischen Israelis und Palästinensern entgegensetzen und so für die demokratische Ausgestaltung ihrer Gesellschaften streiten.
Sharing Jerusalem
Plakatausstellung 1.6.-31.7.
Ein Ausstellung in der Neuen Gesellschaft in Hamburg zeigt Plakate von palästinensischen, israelischen und internationalen Künstlern für das Projekt "Sharing Jerusalem: Zwei Hauptstädte für zwei Staaten". Die palästinensischen und israelischen Frauen, die das Projekt gemeinsam planten und durchführten, nutzen das Modell des "Jerusalem Link" und seiner zwei unabhängigen Zentren Bat Shalom, das israelische Frauenzentrum, und Jerusalem Center for Women, das palästinensische Pendant, um zu zeigen, wie mit der gegenseitigen Anerkennung nationaler und politischer Rechte, gegenseitigem Vertrauen und Verständnis eine gerechte Lösung für beide Seiten in Jerusalem und der Region gefunden werden könnte.
Auf dem Weg nach Den Haag?
Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit
Unter der Überschrift "Israel auf dem Weg nach Den Haag" äußern sich sechs Israelis, darunter die frühere Erziehungsministerin und Führerin der Meretz-Partei Shulamit Aloni zum Thema "Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit": "Wir können unsere Stimme zum Protest erheben, wir können demonstrieren. Die Medien werden uns nicht auf Dauer ignorieren können. Wir können uns nicht auf die internationale Gemeinschaft oder die internationalen Gerichte verlassen. Es sei denn, wir selbst rufen sie auf, zu kommen und die emotionale Erpressung zu ignorieren, Antisemiten genannt zu werden. Wir müssen die Dinge beim Namen nennen: Unsere Regierung begeht Kriegsverbrechen. Wir müssen das stets und ständig wiederholen, wie Cato der Ältere seine Warnung wiederholte. Ohne mit der Wimper zu zucken."
Kurz vor der Eruption
Der Film "August - A Moment before the Eruption" von Avi Mograbi erhielt auf der Berlinale den Friedensfilmpreis 2002. "Ironisch und selbstironisch schafft er ein filmisches Bild seines Landes, indem er satirisch-theatralische Szenen mit dokumentarischen Alltagsbeobachtungen verbindet". Der Film kann auch in der IPPNW-Geschäftsstelle ausgeliehen werden.




