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IPPNW

Resolution zum Nahostkonflikt beschlossen

IPPNW-Mitgliederversammlung

05.05.2007 

In den nächsten Wochen jährt sich die israelische Besatzung von weiten Teilen Palästinas zum vierzigsten Mal. Diese Besatzung hat vor allem den Menschen in Palästina, aber auch dem israelischen Volk ungeheures Leid gebracht. Leider trägt Deutschland durch Waffenlieferungen und politische Unterstützung Mitverantwortung für die Besatzung. Es ist höchste Zeit, diese Gewaltspirale zu beenden. Die IPPNW unterstützt die Beendigung der Besatzung und eine umgehende friedliche Lösung dieses Konflikts.

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Aus IPPNW-Forum 103/07

2. Konferenz "Weg mit der Mauer in Palästina"

Europa und der Israel-Palästina-Konflikt

20.02.2007 

Der Titel war Programm: Die Verantwortung und Mitschuld Europas, insbesondere Deutschlands, gegenüber beiden Konfliktpartnern bewegte mehr als 200 Teilnehmer, die am 18.11.06 im schönen Raum der Genezareth-Kirche in Berlin zusammenkamen. Veranstalter waren u.a. Pax Christi, IPPNW, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft und Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost. Anders als vor zwei Jahren in Köln waren Störungen der Konferenz dieses Mal nicht vor Ort, sondern im deutschen auswärtigen Dienst zu spüren: Der eingeladenen Bürgermeisterin von Ramallah Janet Michael wurde die Einreise in die BRD bis zum letzten Tag verweigert.

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Aus IPPNW-Forum 102/06

Leben mit der Mauer

Ein Bericht über das Refugee Camp Project

10.12.2006 

Haben Sie sich schon mal gefragt, ob Sie Ihren Pass dabei haben, wenn Sie aus dem Haus gehen, um kurz Milch zu kaufen und wie lange es dauern wird? Aber am besten von vorn: Dieses Jahr hat zum dritten Mal das Refugee Camp Project (ReCap) stattgefunden. Sieben TeilnehmerInnen aus England, Schweden und Deutschland reisten vom 14. August bis 10. September nach Bethlehem und machten sich vor Ort ein Bild von dem Leben der palästinensischen StudentInnen und Flüchtlingsfamilien.

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IPPNW Presseinformation vom 20. November 2006

Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien

Petition an den Bundestag

20.11.2006 

Einen Stopp von Waffenlieferungen an Israel und andere Staaten in Nahost fordert eine Petition die heute von der IPPNW zusammen mit der "Kooperation für den Frieden" (u.a. Ohne Rüstung Leben, Bund für Soziale Verteidigung, Pax Christi, und das Netzwerk Friedenskooperative), an den Deutschen Bundestag übergeben wird. Wie der Vorsitzenden des Petitionsausschusses Kersten Naumann (Die Linke) bei der Übergabe erklärt wird, sollen die gewährten Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter nach Nahost zurückgenommen werden, und das gelieferte Testexemplar des "Dingo 2", falls bereits geliefert, unverzüglich in die Bundesrepublik Deutschland zurück verbracht werden.

lesen ...[Konferenz-Abschlusserklärung]

IPPNW-Presseinformation

UN untersucht Uranwaffeneinsatz

Setzte Israel Uranbomben in Libanon ein?

30.10.2006 

Die IPPNW fordert von der israelischen Regierung Aufklärung über den Einsatz von uranhaltigen Waffen im Krieg gegen den Libanon. In der britischen Zeitung "Independent" vom 28.09.06 wurde berichtet, dass angereichertes Uran in Erdproben von Bombenkratern in Khiam und At-Tiri gefunden wurden.

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IPPNW fordert restlose Aufklärung

Einsatz von Phosphorbomben

24.10.2006 

Die IPPNW fordert die israelische Regierung auf, den Einsatz von Phosphorbomben während des jüngsten Krieges gegen den Libanon restlos aufzuklären und die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Erneut verurteilt die IPPNW den Einsatz als völkerrechtswidrig und besonders menschenverachtend.

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IPPNW Pressinformation vom 25.07.2006

Chemiewaffeneinsatz im Libanon?

IPPNW fordert Erklärung

25.07.2006 

Die IPPNW fordert in einem Brief an den israelischen Botschafter in Deutschland Shimon Stein Aufklärung über den möglichen Einsatz von Phosphor-Munition durch die israelische Armee im Südlibanon und in Gaza. Medienberichten zufolge weisen die Aussagen mehrerer Ärzte in der libanesischen Hafenstadt Tyrus und in der Hauptstadt Beirut auf den Einsatz dieses durch internationales Kriegsrecht geächteten Kampfstoffes hin.

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IPPNW Presseinformation vom 1.8.2006

Waffenruhe sofort!

Appell an Bundesregierung

01.08.2006 

Die Organisation der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) fordert zusammen mit zahlreichen Organisationen der Friedensbewegung die Deutsche Bundesregierung zu verstärkten diplomatischen Bemühungen im derzeitigen Nahostkonflikt auf.

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21.07.2006  IPPNW Appell vom 21. Juli 2006

IPPNW Presseinformation vom 21.07.2006

IPPNW Appell vom 21. Juli 2006

IPPNW-Appell an die Bundesregierung

21.07.2006 

Angesichts des andauernden Krieges in Südlibanon und in Gaza fordert die Vereinigung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die engagierte friedenspolitische Intervention der Bundesregierung.
In einem Appell fordert die IPPNW die Bundesregierung zu einem Einsatz für einen sofortigen Waffenstillstand und die Einrichtung einer Konferenz für Frieden und Zusammenarbeit im Nahen Osten auf.

lesen ...[Appell an die Bundesregierung]

IPPNW Presseinformation vom 20.7.2006

Humanitäre Katastrophe verhindern, Krieg beenden

Menschenrechtsverletzungen im Südlibanon

20.07.2006 

Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind entsetzt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Eskalation im Nahen Osten. Mehrere Hunderttausende Menschen befinden sich im Libanon auf der Flucht, ganze Gemeinden sind komplett eingeschlossen und nicht in der Lage Schwerstverletzte zu versorgen. Der durch internationales Recht zugesicherte Schutz der Zivilbevölkerung wird nicht mehr gewährleistet.
Der Krieg weitet sich zu einer humanitären Katastrophe aus. Leidtragend sind vor allem die ohnehin Schwachen, die keine Möglichkeiten haben das Krisengebiet zu verlassen.

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IPPNW-Presseinfo

IPPNW fordert Ende der Gewalt in Nahost

Gewalt trifft besonders die Schwächsten

29.06.2006 

Die IPPNW verurteilt die systematische militärische Zerstörung der ohnehin labilen Infrastruktur von Gaza, weil sich die gesundheitliche Situation der dort lebenden Menschen hierdurch weiterhin verschlechtert und zusätzlich die medizinische Versorgung unmöglich gemacht wird. Leidtragende sind diejenigen, die zu den schwächsten der Gesellschaft in den Autonomiegebieten gehören: Kinder, Alte, schwangere Frauen und chronisch Kranke.

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Europäische Petition gegen den Mauerbau in Palästina

Stoppt die Mauer

10.09.2005 

Ein Jahr nachdem der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in einer "advisory opinion" den Bau des "Trennungszauns" in den besetzten palästinensischen Gebieten als illegal bewertet hat, und auch die UNO-Vollversammlung bei nur fünf Gegenstimmen die Auffassung des IGH unterstützte, dass alle Regierungen verpflichtet sind, auf Israel zu Gunsten eines Stopps und Rückbaus von Mauer und Zaun einzuwirken, geht die Errichtung dieser rechtswidrigen Anlage ungehindert weiter. Der deutsche Koordinationskreis gegen den Mauerbau, in dem unsere IPPNW-Sektion mitarbeitet, beteiligt sich an einer europäischen Petitionskampagne, damit die EU-Regierungen auch durch wirtschaftliche Maßnahmen auf die israelische Regierung einwirken, dem Völkerrecht endlich Folge zu leisten. Der Koordinationskreis hat dazu außerdem ein Arbeitsheft herausgegeben, das sich mit der aktuellen Lage in Palästina und der israelisch-deutschen Zusammenarbeit befasst. Petition und Infos zur Broschüre: www.stopptdiemauer.de

Presseinformation vom 12.11.04

Vanunu wieder frei

Israelischer Atomwaffengegner

12.11.2004 

Bereits nach einem Tag in Haft wurde der israelische "Atomspion" Mordechai Vanunu von den israelischen Behörden wieder freigelassen. Offensichtlich soll der Atomkraftgegner eingeschüchtert werden, um ihn daran zu hindern, weiterhin mit ausländischen Journalisten über das israelische Atomwaffenprogramm zu sprechen. Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßt die Freilassung Vanunus, verurteilt aber gleichzeitig seine ständige Gängelung durch die israelische Polizei. Nachdem die israelischen Behörden den Atomtechniker am 21. April 2004 nach 18 Jahren Haft freigelassen hatten, wurde er zunächst unter Hausarrest gesetzt, gestern festgenommen und heute wieder freigelassen.

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Presseninformation vom 27.10.04

IPPNW initiiert Offenen Brief

Kein U-Boot-Export nach Israel!

27.10.2004 

Die IPPNW und Mitarbeiter von Friedensinstituten haben den Bundessicherheitsrat in einem Offenen Brief aufgefordert, auf den Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse zu verzichten. "Wer vom Iran einen bedingungslosen Verzicht auf eine potenzielle militärisch-nukleare Option fordert, darf nicht zugleich an der Aufrechterhaltung und Stärkung des Nuklearpotenzials Israels mitwirken. Wir sind sicher, dass ein deutsches Nein zu U-Boot-Lieferungen an Israel als weithin sichtbares Zeichen einer konsequenten deutschen Nichtverbreitungspolitik und als Anstiftung zu friedlichen Lösungen verstanden werden würde", heißt es in dem Brief.

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26.04.2004  Kein U-Boot-Export nach Israel

Kein U-Boot-Export nach Israel

Offener Brief an den Bundessicherheitsrat

26.04.2004 

Verteidigungsminister Peter Struck äußerte sich am 9. September 2004 in einem Interview mit dem Handelsblatt: "Die israelische Regierung will zwei neue (deutsche) U-Boote kaufen. Wir sind selbstverständlich bereit, Israel beim Erwerb zu helfen und zu unterstützen." In den "politischen Grundsätzen der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern" vom 19. Januar 2000 verpflichtet sich die Bundesregierung dagegen, keine Exporte in Länder zu genehmigen, "in denen ein Ausbruch bewaffneter Auseinandersetzungen droht" oder auch nur "bestehende Spannungen und Konflikte (...) aufrechterhalten oder verschärft würden".

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Presseinformation vom 20.04.04

ABC-waffenfreie Zone im Nahen Osten einrichten

Volle Bürgerrechte für Mordechai Vanunu

20.04.2004 

Anlässlich der für den 21. April 2004 angekündigten Haftentlassung Vanunus erklärt die IPPNW ihre solidarische Unterstützung für den israelischen Atomtechniker. Mordechai Vanunu informierte 1985 die Weltöffentlichkeit über das israelische Atomwaffenprogramm, an dem er selber im Dimona Nuclear Research Center mitgearbeitet hatte. Auch nach 18 Jahren Haft, die er für diese mutige Tat verbüßen musste - davon 12 Jahre in Einzelhaft - soll Vanunu vom israelischen Sicherheitsapparat weiterhin als "Sicherheitsrisiko" für das Land eingestuft, und laut Medienberichten an Auslandsreisen und öffentlichen Stellungnahmen gehindert werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.12.03

IPPNW fordert Sicherheitskonferenz

Pulverfass Naher Osten

22.12.2003 

Die IPPNW propagiert zur Befriedung des Nahen Osten die Idee einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit für die Region, ähnlich dem KSZE-Prozess während des Ost-West-Konfliktes. Die IPPNW hofft, dass ihre israelische Schwestersektion, wie schon früher, in dieser Frage wieder aktiv wird.

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Hintergrundinfo

Hinter Mauern wächst kein Frieden

Kampagne gegen den Mauerbau in Palästina

10.11.2003 

Die israelische Regierung errichtet gegenwärtig, ausschließlich auf dem Territorium des Westjordanlands, eine Trennungsmauer, schönfärberisch "Sicherheitszaun" genannt, die der Abwehr terroristischer Angriffe dienen solle. Die Auswirkungen für die palästinensische Bevölkerung sind dramatisch:

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Pressemitteilung vom 04.09.2003

Nahost ohne Krieg möglich

Internationale Konferenz

04.09.2003 

Gemeinsam mit Palästinensern und Israelis trafen sich vom 29. - 30. August über 250 Friedensaktivisten und NGO-MitarbeiterInnen in Bethlehem, Palästina, zur internationalen Konferenz "A Middle East without Wars and Oppression is possible". Zwei Tage lang diskutierten sie regionale und überregionale Dimensionen des Israel-Palästina-Konflikts und dessen Bedeutung für die internationale Anti-Globalisierungsbewegung.

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Pressemitteilung vom 15.09.2003

Gewaltakt gegen Arafat geplant

Ein leises Räuspern

15.09.2003 

Der Vorstand der deutschen "Ärzte gegen den Atomkrieg" (IPPNW) warnt vor den unabsehbaren Folgen des von der israelischen Regierung angedrohten und bereits beschlossenen Gewaltakts gegen den demokratisch gewählten palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat. Nur als Zynismus kann es aufgefasst werden, dass damit angeblich ein Hindernis für Frieden und Versöhnung beseitigt werden solle.

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Aus IPPNW-Forum 87/88

Psychosoziale Effekte von Krieg und Besatzung

Studie der IPPNW-Studierenden

10.04.2004 

Die Studie "Psychosoziale Effekte des Krieges und der Besatzung auf Flüchtlingskinder in Bethlehem" wurde von Ende Dezember 2003 bis Ende März 2004 in den drei Flüchtlingslagern von Bethlehem in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes in Form einer Umfrage durchgeführt. Sie ist Teil des Palestinian Refugee Camp Projects (ReCap) der internationalen IPPNW-Studierenden. Befragt wurden Kinder zwischen 13 und 16 Jahren und deren Mütter. Im Vordergrund standen bei der Befragung die Ereignisse und Veränderungen seit September 2000 (Beginn der zweiten Intifada).

[Studie im IPPNW-Forum (als pdf-Datei)]

Zeichen paradoxer Hoffnung

Israel-Palästina-Aufruf

14.06.2002 

Gemeinsam mit medico international rufen Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle zur Einrichtung eines Fonds auf, der zivilgesellschaftliche Initiativen in Israel und Palästina unterstützt. Gefördert werden Projekte, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit der zunehmenden Verfeindung zwischen Israelis und Palästinensern entgegensetzen und so für die demokratische Ausgestaltung ihrer Gesellschaften streiten.

[Israel-Palästina-Aufruf]

Sharing Jerusalem

Plakatausstellung 1.6.-31.7.

01.06.2002 

Ein Ausstellung in der Neuen Gesellschaft in Hamburg zeigt Plakate von palästinensischen, israelischen und internationalen Künstlern für das Projekt "Sharing Jerusalem: Zwei Hauptstädte für zwei Staaten". Die palästinensischen und israelischen Frauen, die das Projekt gemeinsam planten und durchführten, nutzen das Modell des "Jerusalem Link" und seiner zwei unabhängigen Zentren Bat Shalom, das israelische Frauenzentrum, und Jerusalem Center for Women, das palästinensische Pendant, um zu zeigen, wie mit der gegenseitigen Anerkennung nationaler und politischer Rechte, gegenseitigem Vertrauen und Verständnis eine gerechte Lösung für beide Seiten in Jerusalem und der Region gefunden werden könnte.

Reisebericht

Ein Besuch in Israel

Impressionen und Reflektionen

Vom 28. April bis 5. Mai 02 besuchte eine IPPNW-Delegation von fünf deutschen Ärztinnen und Ärzten, Israel und die besetzten palästinensischen Gebiete und führte dort eine Reihe von Gesprächen mit ärztlichen und psychotherapeutischen Kollegen jüdischer und arabischer Herkunft. Motiv für die Reise war der Wunsch, aus unmittelbarem Erleben ein genaueres Bild der Konfliktlage in dieser so wichtigen Weltregion zu erlangen, und mit Menschen in Kontakt zu treten, die dort zivilgesellschaftlich für Verständigung und ein friedliches Zusammenleben arbeiten.

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Pressemitteilung vom 07.02.2003

Zwei Krankenpfleger erschossen

Israelischen Angriff auf Krankenhaus

07.02.2003 

In der Nacht vom 05.02.03 auf den 06.02.03 hat die israelischen Armee das al-Wafa Rehabilitationshospital in Gaza angegriffen und zwei junge palästinensische Krankenpfleger - Abdel Karim Lubad und Omar Hassan - durch einen gezielten Schuss getötet. IPPNW Deutschland hat in einem Brief an den israelischen Botschafter Shimon Stein und an den israelischen Premierminister Ariel Sharon, sowie Verteidigungsminister Shaul Mofaz, auf das Schärfste gegen diesen Angriff auf ein deutlich gekennzeichnetes Krankenhaus und die gezielte Tötung medizinischen Personals protestiert.

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Pressemitteilung vom 02.04.2002

Mediziner im Kreuzfeuer

Ärzte verlangen Ende der Übergriffe

02.04.2002 

Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) verlangt im aktuellen Konflikt ein Ende israelischer Übergriffe gegen medizinisches Personal. Unter Berufung auf Kolleginnen und Kollegen wendet die IPPNW sich an den israelischen Verteidigungsminister Binyamin Ben-Eliezer und den israelischen Botschafter Shimon Stein in Deutschland.

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Israels Atomwaffen

IPPNW-Factsheet

17.04.2002 

Im Nahen Osten wird viel über Massenvernichtungswaffen geredet, aber eins wird dabei verschwiegen: die Atomwaffen Israels. Ohne offiziell als "Atomwaffenstaat" anerkannt zu sein, duldet die westliche Welt den israelischen Besitz von Atomwaffen, während sie den Erwerb von Atomwaffen anderer Staaten verurteilt.

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Pressemitteilung vom 14.03.2002

Hospital beschossen

IPPNW-Kritik am israelischen Militär

14.03.2002 

In einem Schreiben an den israelischen Botschafter in Deutschland verurteilen die deutschen Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung (IPPNW) auf das Schärfste das gewalttätige Vorgehen israelischer Militärs gegen palästinensisches medizinisches Personal in der West Bank. Durch die völlige Okkupation Ramallahs ist die medizinische Versorgung Verwundeter völlig zum erliegen gekommen, selbst die Krankenhäuser Ramallah Hospital und das Ramallah Maternity Hospital wurden beschossen.

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Pressemitteilung vom 05.12.2001

Krieg wird Konflikt nicht lösen!

IPPNW warnt vor Eskalation

05.12.2001 

Die internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges verurteilen die militärischen Angriffe Israels auf Palästina ebenso wie die Selbstmordattentate von Palästinensern in Israel. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen auf beiden Seiten", sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW. Wir vernehmen mit tiefer Sorge die Stimmen israelischer Politiker, die einen Krieg gegen Palästina befürworten und die palästinensische Autonomiebehörde zerstören wollen. "Krieg bringt uns dem Frieden im Nahen Osten nicht näher. Im Gegenteil. Er wird auf Jahrzehnte den Hass und den Terror in der Region zementieren".

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Auf dem Weg nach Den Haag?

Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit

09.02.2002 

Unter der Überschrift "Israel auf dem Weg nach Den Haag" äußern sich sechs Israelis, darunter die frühere Erziehungsministerin und Führerin der Meretz-Partei Shulamit Aloni zum Thema "Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit": "Wir können unsere Stimme zum Protest erheben, wir können demonstrieren. Die Medien werden uns nicht auf Dauer ignorieren können. Wir können uns nicht auf die internationale Gemeinschaft oder die internationalen Gerichte verlassen. Es sei denn, wir selbst rufen sie auf, zu kommen und die emotionale Erpressung zu ignorieren, Antisemiten genannt zu werden. Wir müssen die Dinge beim Namen nennen: Unsere Regierung begeht Kriegsverbrechen. Wir müssen das stets und ständig wiederholen, wie Cato der Ältere seine Warnung wiederholte. Ohne mit der Wimper zu zucken."

Resolution

Für eine akzeptable Friedenslösung

Resolution der Mitgliederversammlung

04.03.2001 

Die deutsche Sektion der IPPNW verfolgt mit Betroffenheit und großer Sorge die Konfrontation zwischen der israelischen Staatsmacht und der palästinensischen Bevölkerung vor allem in den besetzten Gebieten. Wir appellieren an alle Beteiligten, der Erkenntnis Rechnung zu tragen, dass Sicherheit und ein menschenwürdiges Leben für Alle in der Region nicht durch militärische und terroristische Gewalt erreicht werden kann, sondern nur durch eine für alle Seiten akzeptable Friedenslösung.

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Mohammeds Mörder

Bericht von Neta Golan

Die israelisch-jüdische Friedensaktivistin Neta Golan erzählt in diesem erschütterndem Dokument, wie sie in einem israelischen Soldaten den Killer Mohammeds erkennt, den Mörder eines 15 jährigen, geistig etwas zurück gebliebenen palästinensischen Kindes aus Hares, dessen sie sich besonders angenommen hatte. Der Text wurde von Rainer Rupp aus dem Englischen übersetzt.

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Mut zur Verweigerung

Offener Brief von Soldaten

Reserveoffiziere der israelischen Armee haben im Februar mit einer aufsehenerregenden Erklärung von sich reden gemacht. Der Aufruf, den Dienst in den besetzten Gebieten zu verweigern, wurde zunächst von 52 Soldaten verbreitet und fand schnell ein großes Echo innerhalb und außerhalb des Landes. Inzwischen sollen es schon über 250 Reservesoldaten sein, die sich dem Aufruf angeschlossen haben. Die Resonanz zeigt auch, dass die Zustimmung zu Scharons Politik der eisernen Faust schwindet.

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Bericht

Dialog mit dem Feind

TRT-Prozess von Dan Bar-On

"TRT - To Reflect and Trust" - das ist eine Therapieforum, die Dan Bar-On, heute Professor für klinische Psychologie an der Ben-Gurion-Universität in Beersheva initiiert hat. Der Weg von der Feindschaft zur Versöhnung, in einem Umfeld, wo der Kreislauf von Gewalt, Rache und Gegengewalt unauflöslich zu sein scheint, war und ist ein langer, langsamer und schwieriger. Es ist ein Dialogprozess, der in seiner Vielschichtigkeit und Komplexität nur zu verstehen ist, wenn man bis an die Wurzeln zurückgeht.

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IPPNW fordert Ende der Belagerung von Gaza

Internationaler Aktionstag 26.1.08

23.01.2008 

Der Ausbruch Tausender Palästinenser aus Gaza ins benachbarte Ägypten ist der Versuch verzweifelter Menschen, die eklatant schlechte Versorgungslage im von Israel hermetisch abgeschnittenen “Feindgebiet” zu überwinden. Die Versorgung der rund 1,5 Millionen Palästinenser mit lebenswichtigen Gütern, Treibstoff und Medikamenten und anderem medizinischem Bedarf wurde von Israel als Repressalie gegen den palästinensischen Widerstand massiv reduziert.

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Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit

Nummer eins der weltpolitischen Agenda

01.02.2007 

Der Mittlere und Nahe Osten ist in mehrfacher Hinsicht die konfliktträchtigste Region der Welt. Der Israel-Palästina-Konflikt hat sich zu einem Konflikt der gesamten Region ausgeweitet. Angesichts der gigantischen Öl- und Gasreserven erlangte diese Region auch im Hegemonialsystem der USA eine strategische Schlüsselrolle. Die nachholende Industrialisierung und politische Transformation in den Staaten dieser Region setzte - wie übrigens in den letzten 250 Jahren auch in Europa - kulturell bedingte Konfliktpotentiale frei.

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Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten

[01.02.2007]  CSCME (short version)

[01.02.2007]  CSCME (long version)

Aus IPPNW-Forum 99/100

Sturm und stiller See

Bericht aus Nepal

20.07.2006 

Seit dem Frühjahr 2005 erreichten uns schlimme Nachrichten aus Nepal. Viele Menschenrechtsaktivisten und Führer der demokratischen Bewegung Nepals wurden von den Sicherheitsorganen verfolgt, viele wurden über lange Zeit inhaftiert. Auch der Gründer der IPPNW / PSR Nepals, Professor Mathura Shestra und seine Familie waren von diesen Verfolgungen betroffen - wie viele in der internationalen IPPNW schickte auch die deutsche Sektion besorgte und protestierende Briefe an nepalesische Politiker, sowie an das Auswärtige Amt und den deutschen Botschafter in Kathmandu.

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Abschlusserklärung Samstag, 5. Juni 2004 - Alte F

Stop the Wall

Internationale Konferenz in Köln

05.06.2004 

Für Moshe Zuckermann, den Leiter des Instituts für Deutsche Geschichte an der Universität Tel-Aviv, ist der Mauerbau in Palästina die sichtbarste "Verdinglichung der Pathologie Isra­els". Das Bauwerk sei der vergebliche Versuch, hinter ihr die Bedrohung der eigenen Existenz unsichtbar zu machen. Dabei seien das israelische und das palästinensische Volk gar nicht mehr zu entkoppeln. Nur eine politische Segregation sei denkbar.

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Friedenfilmpreis 2002 für Avi Mograbi

Kurz vor der Eruption

10.02.2002 

Der Film "August - A Moment before the Eruption" von Avi Mograbi erhielt auf der Berlinale den Friedensfilmpreis 2002. "Ironisch und selbstironisch schafft er ein filmisches Bild seines Landes, indem er satirisch-theatralische Szenen mit dokumentarischen Alltagsbeobachtungen verbindet". Der Film kann auch in der IPPNW-Geschäftsstelle ausgeliehen werden.

[Weitere Informationen zum Film]

Die Apartheid hat keine Zukunft

Brief an Thomas L. Friedman

10.04.2001 

Den folgenden fingierten Brief schrieb nicht Nelson Mandela Anfang April 2001, sondern ein Student in Südafrika. Er ist von der Homepage des Friedenspolitischen Ratschlages entnommen, die ihn wiederum von der Internetseite der Universität von Johannesburg heruntergeladen haben. Der anonyme Autor verwendet Originalzitate und Standpunkte des "wise old man" und überträgt diese Sichtweise auf die Verhältnisse in Israel/Palästina.

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