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IPPNW-Presseinformation

UN untersucht Uranwaffeneinsatz

Setzte Israel Uranbomben in Libanon ein?

30.10.2006 

Die IPPNW fordert von der israelischen Regierung Aufklärung über den Einsatz von uranhaltigen Waffen im Krieg gegen den Libanon. In der britischen Zeitung "Independent" vom 28.09.06 wurde berichtet, dass angereichertes Uran in Erdproben von Bombenkratern in Khiam und At-Tiri gefunden wurden.

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Toxische Effekte von Uranmunition

Vortrag von Dr. Thomas Fasy

08.04.2006 

Dr. Thomas Fasy, Professor für Pathologie an der Mount Sinai School of Medicine, USA, wertete im Sommer 2005 Datenmaterial aus, das ihm irakische Kliniken zur Verfügung gestellt hatten. Ergebnis: Das abgereicherte Uran hat zu einem drastischen Anstieg bei der Kinderkrebsrate geführt - um mehr als 400% in wenig mehr als 10 Jahren. Die Ionen des Uran haben die Eigenschaft, sich an unser Erbut zu heften - was den deutlichen Anstieg der Leukämierate bei Kindern und die massive Geburtenzunahme von fehlgebildeten Kindern erklärt. Auf dem IPPNW-Tschernobylkongress im April 2006 hielt Thomas Fasy einen Vortrag zum Thema "Toxic Effects of Inhalational Exposure to Uranium Oxide Dust Particles Derived from Depleted Uranium Munitions."

[Power-Point-Präsentation als pdf-Datei]

IPPNW-Presseinfo vom 6. November 2005

Auf ein Verbot von Uranwaffen hinwirken

Workshop in Genf

06.11.2005 

Die Internationale Koalition für ein Verbot von Atomwaffen (ICBUW) veranstaltet am 9. November 2005 den Workshop "Auf ein Verbot von Uranwaffen hinwirke" (Towards a ban on DU weapons). Dieser findet anlässlich des UNO-Tages zur Verhinderung der Ausbeutung der Umwelt durch Kriege und bewaffnete Konflikte (am 6.11.) im Varembé Konferenzzentrum in Genf statt.

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Internationale Konferenz

Für ein Verbot von Uranwaffen

Brüssel, Juni 2005

25.06.2005 

Die Internationale Koalition für ein Verbot von Uranwaffen (ICBUW) veranstaltete seine jährliche Konferenz in Brüssel am 23. und 24. Juni 2005. Die Koalition überreichte dem Europäischen Parlament einen Teil der über 150.000 Unterschriften für ein Verbot von Uranwaffen. Keith Baverstock, ehemaliger Mitarbeiter der WHO, klärte über die toxologischen Gefahren und die Unterdrückung der Informationen über Uranmunition auf.

Artikel

Golfkriegsyndrom

Der Lloyd-Bericht

20.11.2004 

Nunmehr muss die britische Regierung zugeben, dass die Aufnahme von abgereichertem Uran eine mögliche Ursache für das sogenannte Golfkriegssyndrom sein kann. Richter Lord Lloyd folgerte aus einer Untersuchung, es sei nicht zu bestreiten, dass die Gesundheitsschäden der Golfkriegsveteranen von 1991 während ihrer Stationierung am Golf verursacht wurden. Die Regierung müsse sie entsprechend entschädigen, so Richter Lloyd.

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IPPNW-Presseinfo vom 5.11.2004

Den Einsatz von Uranwaffen ächten!

Weltweite Unterschriftenaktion

05.11.2004 

Morgen findet der erste weltweite Aktionstag gegen Uranwaffen statt. Die im Oktober 2003 gegründete Internationale Koalition für ein Verbot von Uranwaffen startet eine Unterschriftenkampagne gegen den Einsatz von Uranwaffen und für ihre Ächtung. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und die Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) werben aktiv für Unterschriften in Deutschland.

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DU-Folgen untersuchen

US-Kongressabgeordnete für neues Gesetz

27.03.2003 

Eine neue Gesetzesvorlage des Arztes und Abgeordneten Jim McDermott (Demokrat) im US-Kongress fordert Untersuchungen über die Auswirkungen uranhaltiger Munition auf Gesundheit und Umwelt. Zudem sollten Regionen in den USA dekontaminiert werden, die mit abgereichertem Uran verseucht sind. Die Gesetzesvorlage wird von mehreren Kongressabgeordneten der Demokratischen Partei mitinitiiert, u.a. Charles Rangel, Edward Markey, John Conyers, Stefanie Tubbs-Jones, Barbara Lee und Tammy Baldwin.

Vortrag

Die Kontroverse um Depleted Uranium

IPPNW-Atomkongress, Mai 2004

15.05.2004 

Als Ärztin und Teilnehmerin einer Friedensdelegation war ich gerade aus Basra von unserem Besuch des Mutter-Kind-Hospitals zurückgekehrt. Der ZDF-Reporter, der mich interviewte, meinte vorab: „Kommen sie bloß nicht damit, dass die Ursache für die vielen, an Leukämie erkrankten Kinder etwas mit DU, abgereichertem Uran, zu tun haben könnte. Das wird unser Sender auf keinen Fall bringen!” Ich fühlte einen leichten Schock in mir. Eine ursprünglich wissenschaftliche Debatte ist so politisiert und polarisiert, der "eingebettete Journalismus" funktioniert reibungslos.

Bericht

Uran im Urin

Das Rätseln der Experten

Bonn (NRZ). Sie weiß, dass sie wenig weiß. Aber das genügt Gina Mertens, um in einem Punkt sicher zu sein: "Wäre Uranmunition ein Medikament, hätte man es längst vom Markt zurückgezogen." Im Falle von Arzneien reicht der Verdacht. Bei den doppeldeutig explosiven Geschossen stellt die Ärztin nur eine "Politik der Beschwichtigung" fest. Weil immer mehr deutsche Soldaten, Polizisten, Rotkreuz- und technische Helfer diese Befindlichkeit teilen, hat die Bonner Medizinerin der Vereinigung "Ärzte gegen den Atomkrieg" seit Tagen gut zu tun.

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