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IPPNW
Aus IPPNW-Forum 99/100

"Wo ihr seid, fühlen wir uns sicher"

Die Nonviolent Peaceforce

15.07.2006 

Mit der schützenden Begleitung einzelner bedrohter Menschenrechts- und Friedensaktivisten u.a. in Südamerika haben die 'Peace Brigades International' weltweite Anerkennung gefunden. Das Konzept der Nonviolent Peaceforce/NP umfasst in gleicher Weise Aktivitäten, die als unparteiische 'Präsenz der internationalen Zivilgesellschaft' in Konfliktregionen gelten, geht aber darüber hinaus und bezieht sich vor allem auf gewaltträchtige Gruppen-Konflikte: NP will als Drittpartei zur Eindämmung und Überwindung von Feindseligkeit und Gewalt zivile Interventionen in größerem Maßstab ermöglichen, und zwar ausschließlich auf Bitten von einheimischen Organisationen.

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Interview aus dem IPPNW-Forum 99/100

Streit schlichten, statt Krieg führen

Das Monitoring-Projekt

15.07.2006 

Die "Kooperation für den Frieden", eine Dachorganisation der Friedensbewegung, hat ein "Monitoring-Projekt" für Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention gestartet. Dieses Projekt soll der Öffentlichkeit die Möglichkeiten eines zivilen Umgangs mit Konflikten nahe bringen und den BefürworterInnen der angeblich alternativlosen Aufrüstungs- und Interventionspolitik entgegentreten. Andreas Buro, langjähriger Aktivist und Wortführer der Friedensbewegung ist einer der Initiatoren des Projekts.

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Artikel aus dem Forum 87/88

Neue Initiative UNCOPAC

Präventive Konfliktbearbeitung bei den UN

15.07.2004 

Im Juni 2001 hat der Generalsekretär der VN, Kofi Annan empfohlen, "in Bezug auf die Konfliktprävention eine aktivere Wahrnehmung ihrer Befugnisse nach den Artikeln 10, 11 und 14 der Charta der Vereinten Nationen zu erwägen" und "innovative Mechanismen zu prüfen, wie etwad die Einsetzung eines Nebenorgans oder einer informellen Ad-hoc-Arbeitsgruppe oder eine andere informelle technische Regelung, um Präventionsfälle kontinuierlich zu erörtern." Die vor kurzem aus der Friedensbewegung ins Leben gerufene Initiative Pro Uncopac greift diese Anregung auf und hat einen konkreten Vorschlag für eine Friedens- und Präventionskommission der Vereinten Nationen erarbeitet.

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Aus IPPNW-Forum 79/03

Kein Krieg? Was dann?

10 Alternativen zu den US-Kriegsplänen

15.02.2002 

Was können wir außer Nichtstun in diesem Konflikt tun? Was können wir in Richtung einer vernünftigen Lösung tun? Es ist niemals genug, einfach nur Nein zum Krieg zu sagen. Wir müssen konstruktive Antworten auf die Frage finden: wenn kein Krieg - was dann? Ich möchte hier drei Dinge tun: Genauer hinsehen, was die Regierungen tun könnten. Genauer hinsehen, was normale BürgerInnen tun können, und schließlich Ihnen eine Vision zeigen - so unrealistisch sie erscheinen mag.

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Pressemitteilung vom 19.07.2002

Struck für friedliche Mission

Friedens- statt "Kriegs"ministerium

19.07.2002 

Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dem fälligen Ministerwechsel im Bundesverteidigungs-ministerium den überfälligen Politikwechsel folgen zu lassen. "Wir fordern die Einrichtung eines Ministerium für Konfliktlösung und Kriegsprävention, ausgestattet mit erfahrenen Diplomaten, Historikern, Friedensforschern, Psychologen und geschulten Mediatoren, die eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen arbeiten", sagt Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorsitzender der IPPNW.

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Aus IPPNW-Forum 61/00

Nicht-staatliche Akteure in der Gewaltprävention

Zivile Konfliktbearbeitung

15.02.2000 

Während die Zahl zwischenstaatlicher Konflikte rückläufig ist, nimmt die der innerstaatlichen zu. Während lange galt, dass innerstaatliche Konflikte selten bzw. sehr begrenzt mit militärischem Gewalteinsatz ausgetragen werden, ist in einer Reihe innerstaatlicher Konflikte in den letzten Jahren der Gewalteinsatz so eskaliert (Ruanda, Somalia, Jugoslawien), dass verstärkt über neue Formen nachgedacht wird, wie im Vorfeld der Konflikteskalation agiert werden muss, um den Umschlag eines Konfliktes hin zum gewaltsamen Austrag zu verhindern.

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Aus dem IPPNW-Forum 63/64

Den Frieden in Afrika fördern

Lokale Aktivitäten in Afrika

15.09.2000 

Die deutsche Sektion hatte sich in Paris zum Ziel gesetzt, das Augenmerk der internationalen IPPNW verstärkt auf die Nöte und Sorgen des afrikanischen Kontinents zu lenken. Mehr als die Hälfte aller Kriege und gewaltsamen Konflikte der Welt werden dort ausgetragen. Dafür wurden positive Projekte aus afrikanischen Ländern als Gegengewicht gegen eine sich ausbreitende Untergangsstimmung in der Berichterstattung über afrikanische Themen eingeladen. Zugleich sollten sie eine konkrete Orientierung für IPPNW-Aktivitäten bieten. Nicola Kaatsch berichtet von drei lokalen Aktivitäten aus Kenia, Uganda und Mosambik, die sich in dem workshop "Promoting Peace in Africa - getting acquainted with local initiatives" vorstellten.

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Aus dem IPPNW-Forum 61/00

Das Frauenzentrum Ka-Mer

Beispiel Türkei

15.12.2000 

Im Sommer 1997 gründeten Frauen, die zuvor in verschiedenen Menschenrechtsorganisationen aktiv waren, das Frauenzentrum Ka-Mer in Diyarbakir. Ka-Mer ist eine Abkürzung und bedeutet Frauenzentrum. Ka-Mer hat zum Ziel, Frauen, die von Gewalt in der Familie betroffen sind, zu unterstützen und gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Weiterhin ist beabsichtigt, in dem Krisen- und Kriegsgebiet «Südosten» durch Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Angebote die Kluft zwischen KurdInnen und TürkInnen zu verringern und friedensfördernd zu wirken. Das multikulturelle Team von Ka-Mer legt Wert auf eine anti-rassistische und anti-sexistische Haltung.

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Aus IPPNW-Forum 61/00

Frauenarbeit in Uganda

Beispiel Uganda

15.02.2000 

Uganda gehört zu den afrikanischen Ländern, in denen es seit der Unabhängigkeit von England 1962 immer wieder bewaffnete Konflikte und Kriege gab mit allen bekannten Folgen für die Bevölkerung wie Vertreibung, Zerstörung von Dörfern, von Anbauflächen, von Infrastruktur, von gewachsener Kultur und gesellschaftlichen Traditionen und Bindungen. Viele Hilfsorganisationen sind dort tätig gewesen, viel Aufbauhilfe ist geleistet worden. Trotzdem erholen sich Land und Gesellschaft nur langsam.

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Artikel von Martina Fischer aus Universitas, Augus

Zivile Konfliktbearbeitung

Ergebnisse der Konfliktforschung

15.02.2000 

«Konfliktprävention» - oder besser: die Prävention gewalttätiger Konfliktlösungen - ist ein Stichwort, das nicht erst seit dem Kosovo-Konflikt auf der Tagesordnung sichersheitspolitischer Debatten steht. Martina Fischer (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berghof Forschungszentrum für konstruktive Konfliktbearbeitung in Berlin) schildert die Ansätze und Ergebnisse der Konfliktforschung und kritisiert die bundesdeutsche Außenpolitik, die es auch nach dem Jugoslawien-Krieg nicht nur versäumt, zivile Konfliktbearbeitung zu unterstützen, sondern sich im Gegenteil auf die militärische Perspektive fixiert hat.

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Aus dem IPPNW-Forum 61/00

ÄrztInnen schaffen Friedensallianzen

Interview mit Angelika Claußen

15.02.2000 

Als Antwort auf den Krieg gegen Jugoslawien plant die IPPNW ein Kooperationsprojekt zwischen deutschen und jugoslawischen ÄrztInnen. Zur Vorbereitung waren Angelika Claußen (Bielefeld) und Ralf Schulz (Dortmund) im Dezember in der Region unterwegs, um erste Kontakte zu knüpfen. Heike Lischewski sprach mit Angelika Claußen über diese Reise.

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Aus IPPNW-Forum 62/00

Das Zentrum für gewaltfreie Aktion

Ein Beispiel aus Sarajevo

15.02.2000 

Das «Zentrum für gewaltfreie Aktion» (CNA) in Sarajevo entstand 1997 als Projekt der Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V. KURVE Wustrow. Im November 1997 ging der Serbe Nenad Vukosavljevic, nachdem er in Nordrhein-Westfalen einen mehrmonatigen Kurs für TrainerInnen in ziviler Konfliktbearbeitung absolviert hatte, nach Sarajevo, um dort in diesem Bereich zu arbeiten. Ziele des Projekts: Durchführung von Trainings in gewaltfreier Konflikttransformation, Vernetzung und Stärkung der lokalen Organisationen, die in der Friedens- und Menschenrechtsarbeit auf dem Balkan tätig sind sowie Multiplikation der eigenen Kenntnisse auf dem Gebiet der Gewaltfreiheit.

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Interview

Militärische Lösungen überholt

Ausbildung in ziviler Konfliktbearbeitung

Das Fundament einer künftigen Sicherheitsarchitektur wird zu einem großen Teil aus gewaltfreier Konfliktbearbeitung bestehen. Über diese Arbeit und ihre Perspektiven sprach Heike Lischewski mit der Vorsitzenden des Forums Ziviler Friedensdienst (forumZFD), Helga Tempel.

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