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IPPNW

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Pressemitteilung vom 04.11.99

Ärzte verlangen von NATO-Staaten Bekenntnis zur Abrüstung

Resolution im UN-Abrüstungskommittee

04.11.1999 

Sektionen der Ärzte-Föderation IPPNW aus vier NATO-Staaten fordern gemeinsam von ihren Regierungen, im ersten UN-Abrüstungskomitee für die Resolution "Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt: die Notwendigkeit einer neuen Agenda" zu stimmen. Die Resolution steht zu Beginn der kommenden Woche zur Abstimmung an. Der neuseeländische Botschafter Clive Pearson brachte sie mit der Unterstützung von 52 Ländern im Ersten Komitee der UN (UN-Dokument: A/C.1/54/L.18) ein.

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Pressemitteilung vom 03.11.99

Friedenshilfe statt Leopard!

Waffenexporte in die Türkei?

03.11.1999 

Nun ist der Formelkompromiss in der Regierungskoalition gefunden, doch das Thema bleibt erhalten. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) engagieren sich seit Jahren mittels konkreter Kontakt- und Informationsarbeit für eine politische Lösung des türkisch-kurdischen Krieges. Dies einmal, weil Deutschland nach den USA der zweitwichtigste Waffenlieferant der Türkei ist und zweitens, weil sich dieser Konflikt auch in Deutschland unter den etwa 2 Millionen türkischen StaatsbürgerInnen manifestiert.

Die IPPNW-Vorsitzende Frau Dr. med. Angelika Claußen ist eine genaue Kennerin des in Frage stehenden Konfliktes. Folgend finden Sie einen Kommentar von Dr. Claußen.

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Pressemitteilung vom 14.10.99

USA verabschiedet sich von atomarer Abrüstung

Abstimmung im US-Senat zum Atomteststoppvertrag

14.10.1999 

Xanthe Hall, Mitbegründerin des globalen Netzwerks "Abolition 2000" für die Abschaffung aller Atomwaffen und des deutschen Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen" und Geschäftsführerin der deutschen IPPNW kommentiert die Abstimmung im US-Senat zum Atomteststoppvertrag: "Die Zeit ist jetzt vorbei, wo die US-amerikanischen Diplomaten noch mit Glaubwürdigkeit sagen können, die USA wollen auf eine Abschaffung der Atomwaffen hinarbeiten.

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Pressemitteilung vom 01.10.99

IPPNW - die Antiatomärzte erklären zum Atomunfall in Japan: irreparable gesundheitliche Folgen noch nicht absehbar

Katastrophenschutz in Deutschland würde bei Atomunfall versagen.

01.10.1999 

Die Ärztinnen und Ärzte der IPPNW sehen in dem schweren Unfall in der Brennelementefabrik Tokaimura einen weiteren sichtbaren Beleg für die Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie. Der Unfall in Japan zeigt, daß wir jederzeit mit der massiven Freisetzung hochgefährlicher radioakiver Stoffe aus Atomanlagen rechnen müssen. Die IPPNW erwartet von der Bundesregierung, daß sie die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung ernst nimmt. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Grundgesetz) muß Vorrang vor den Profitinteressen der Atomindustrie haben. Als Konsequenz fordert die IPPNW von der Bundesregierung die sofortige Einleitung der Abschaltung aller Atomanlagen. Die gesundheitlichen Folgen für die Menschen in der näheren Umgebung der kerntechnischen Anlage von Tokaimura sind noch nicht absehbar.

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Pressemitteilung vom 21.09.2002

Berliner Erklärung

Diese Erklärung wurde einstimmig auf Forum Atomkritischer BürgerInnen zum Jahr 2000-Problem J2K WASH - Weltweiter Atomsicherheits-Urlaub in Berlin, Deutschland, am 20. September 1999 verabschiedet. An dem Forum nahmen RepräsentantInnen von Nicht- Regierungs-Organisationen aus Japan, Deutschland, den USA, Australien, den Niederlanden Großbritannien und Frankreich teil.

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Pressemitteilung vom 20.09.1999

Atomfrei ins nächste Jahrtausend

AKW-Gegner fordern weltweiten Atomsicherheits-Urlaub

20.09.1999 

Im Rahmen der weltweiten Kampagne "Y2K WASH" (Jahr 2000: Weltweiter Atomsicherheits-Urlaub - J2K WAU) treffen sich heute in Berlin Atomkraftgegnerinnen und -gegner aus aller Welt (Japan, USA, Australien, England, Schottland, Niederlande, Deutschland) zum Forum Atomkritischer Bürgerinnen und Bürger. Das Forum findet am Vortag eines Arbeitstreffens der G8-Staaten zur Vorbereitung des Jahrtausendwechsels statt.

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Pressemitteilung vom 15.07.1999

Ärzte gegen den Atomkrieg fordern: Stopp der neuen atomaren Rüstungseskalation! Atomwaffenkonvention jetzt umsetzen!

China modernisiert Atomwaffen und verfügt über Technologie der Neutronenbombe

15.07.1999 

Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldet, dass China in der Lage sei, Neutronenbomben und miniaturisierte atomare Sprengköpfe herzustellen. In einem Kommentar der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) sieht Xanthe Hall, Atomwaffen-Kampaignerin der IPPNW, ihre langgehegten Befürchtungen bestätigt:
«Die Meldung kann kritische Beobachter der weltweiten Atomwaffenpolitik kaum überraschen. Vielmehr bestätigt sie unsere seit Jahren vorgetragene Argumentation, daß der militärisch-politsche Glaube an die atomare Abschreckung dazu führt, die Arsenale zu modernisieren und das Wettrüsten voranzutreiben.»

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Pressemitteilung vom 22.06.1999

Kurdische Flüchtlinge werden nach Abschiebung in die Türkei inhaftiert, gefoltert und angeklagt

PRO ASYL, Niedersächsischer Flüchtlingsrat und lPPNW fordern Abschiebemoratorium

22.06.1999 

Im Februar 1999 haben der Niedersächsische Flüchtlingsrat und PRO ASYL eine Dokumentation über das Schicksal von Kurden vorgestellt, die nach ihrer Ausweisung aus Deutschland in der Türkei inhaftiert, misshandelt und gefoltert wurden. Heute präsentieren die beiden Organisationen auf einer Pressekonferenz in Frankfurt acht neue Fälle von Misshandlungen und Folterungen von Flüchtlingen, die nach erfolglosem Asylantrag in die Türkei abgeschoben und dort inhaftiert wurden.

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Pressemitteilung vom 01.06.1999

Ärztliche Beihilfe bei zwangsweisen Abschiebungen widerspricht ärztlicher Ethik

Der Abschiebetod von Aamir Ageeb hätte vermieden werden können

01.06.1999 

Die Ärztinnen und Ärzte der IPPNW nehmen den Tod des Sudanesen Aamir Ageeb am vergangenen Freitag zum Anlass, auf die menschenverachtende Abschiebepraxis durch Zwangsmaßnahmen seitens des Bundesgrenzschutzes (BGS) hinzuweisen. Der Vorwurf: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert, Warnungen bleiben unberücksichtigt - der Tod von Flüchtlingen durch Ersticken aufgrund erfolgter Zwangsmaßnahmen wird in Kauf genommen.

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Pressemitteilung vom 31.05.1999

Knebelungen während Abschiebungen endeten bereits in der Vergangenheit tödlich

Es kommt weiterhin zu erstickungsriskanten Gewaltanwendungen

31.05.1999 

Seit Frankfurter Mitglieder der IPPNW / Ärzte in sozialer Verantwortung 1994 die tödliche Knebelung des Flüchtlings Kola Bankole aufgedeckt haben, wurde der Flughafen-Bundesgrenzschutz von den Medizinern immer wieder in Gesprächen und Briefen vor den Erstickungsgefahren bei Knebelungen und atembehindernden Fesselungszwangshaltungen gewarnt. Trotzdem kam es zu weiteren erstickungsriskanten Gewaltanwendungen zur Abschiebungserzwingung (siehe Chronologie).

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Pressemitteilung vom 04.05.1999

IPPNW-Ärzte warnen vor der Gefährdung der medizinischen Versorgung der jugoslawischen Zivilbevölkerung

NATO-Graphitbomben gegen die Stromversorgung und gestörte Energieversorgung in Jugoslawien

04.05.1999 

Mit Besorgnis reagieren die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) auf den Einsatz der «taktischen Waffe» Graphitbombe gegen die Stromversorgung Jugoslawiens. Die NATO behauptet zwar, dass die Angriffe so gestaltet würden, daß gerade Krankenhäuser nicht von den Stromausfällen betroffen sein sollen. Dass dies ungefragt so schnell behauptet werden muss und wie diese selektive Zielwahl waffentechnisch umsetzbar sein soll, ist angesichts der bisherigen Kriegsfolgen für die Zivilbevölkerung suspekt.

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Pressemitteilung vom 02.05.1999

Lars-Pohlmeier, IPPNW-Teilnehmer beim NPT: Atomwaffenstaaten täuschen die Öffentlichkeit, sie stehen mit dem Rücken an der Wand

Erstmals gemeinsame Erklärung der Atommächte bei UN-Abrüstungsverhandlungen

02.05.1999 

Mit einer gemeinsamen Erklärung der Atomwaffenstaaten melden sich die 5 Atomwaffenstaaten USA, Russland, Frankreich, England und China zu Wort. «Das Papier ist ein Täuschungsmanöver und für die große Mehrheit der Verhandlungsstaaten unakzeptabel,» so IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier, der an der ersten Verhandlungswoche der Überprüfungskonferenz in New York teilnahm. Im Papier bekräftigen die Atommächte ihre Unterstützung für den Vertrag, allerdings ohne Maßnahmen zur Umsetzung atomarer Abrüstung anzukündigen.

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Pressemitteilung vom 21.04.1999

NATO bestätigt IPPNW: US-Kampfflugzeuge verwenden in Jugoslawien Munition mit abgereichertem Uran-238

Auswärtiges Amt und NATO halten Munition für ungefährlich

21.04.1999 

Die Vermutung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW-Presseinformation vom 7. April), daß die NATO in Jugoslawien Geschosse mit abgereichertem Uran einsetzt, hat NATO-Sprecher Giuseppe Marani laut der japanischen Tageszeitung "Mainichi" (Mittwochsausgabe) bestätigt. Marani bestritt zugleich, daß die Uran-Geschosse für unbeteiligte Zivilisten oder die Umwelt eine Gefahr darstellen.

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Pressemitteilung vom 07.04.1999

IPPNW-Ärzte verurteilen die Verwendung radioaktiver Munition

NATO-Krieg in Jugoslawien

07.04.1999 

Laut Informationen aus den USA und Großbritannien verwenden die NATO-Streitkräfte in Jugoslawien Waffensysteme mit abgereichertem Uran. A-10 "Warthog"-Bomber beschießen mit 30mm starker radioaktiver Munition ihre Ziele. Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt den Einsatz von Waffen mit radioaktivem Inhalt und erinnert daran, dass die UN solche Waffen als Massenvernichtungswaffen klassifiziert.

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