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Pressemitteilung vom 27.12.2000

Verleihung 24. März, zweiter Jahrestag Beginn des NATO-Krieges gegen Jugoslawien

Clara-Immerwahr-Auszeichnung an Heinz Loquai. Ärzte ehren Brigadegeneral a.D. für seine Kritik an NATO-Kriegslegitimation

27.12.2000 

Der vormals bei der OSZE-Mission in Wien für den Balkan zuständige Brigadegeneral a.D. Dr. Heinz Loquai erhält am 24. März 2001 in Berlin die Clara-Immerwahr Auszeichnung der "Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung" (IPPNW). Mit dieser Auszeichnung würdigt die IPPNW Loquais Engagement, der Öffentlichkeit eine verständliche Informationsgrundlage für die kritische Auseinandersetzung über den Kosovo-Krieg vorgelegt zu haben.

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Pressemitteilung vom 20.12.2000

IPPNW-Ärzte fordern Wahrung des Rechts auf Leben der Gefangenen!

Türkisches Militär geht gegen Hungerstreikende vor

20.12.2000 

Mit Bestürzung und in Sorge um den Gesundheitszustand der Gefangenen haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die Nachrichten über das Vorgehen des türkischen Militärs gegen die sich im Hungerstreik befindenden Gefangenen aufgenommen. Erst vor wenigen Tagen hatte die IPPNW aus Sorge um das Leben der 250 sich im "Todesfasten" befindlichen Gefangenen an den Premierminister Bülent Ecevit und den Innenminister Hikmet Sami Türk geschrieben.

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Pressemitteilung vom 15.12.2000

200 Professoren und drei ehemalige Bundesminister fordern volle Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke

Tschernobyl-Stillegung und 13 Jahre Biblis-Störfall

15.12.2000 

Heute wird der letzte Block des Atomkraftwerks Tschernobyl endgültig stillgelegt. Am morgigen Samstag jährt sich der schwere Störfall im deutschen Atomkraftwerksblock Biblis A zum 13. Mal. Die enormen Risiken der Atomenergie nehmen drei ehemalige Bundesminister, über 200 Professorinnen und Professoren, über fünf Dutzend Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Prominente aus Kunst, Kultur, Medien und Sport zum Anlaß, die Forderung nach einer vollen Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke zu fordern.

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Pressemitteilung vom 14.12.00

IPPNW kritisiert die Finanzierung von vier neuen Atomkraftwerken durch die Bundesregierung

IPPNW begrüßt die Schließung von Tschernobyl

14.12.2000 

Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßen die längst überfällige Stillegung des letzten Atomkraftwerksblocks in Tschernobyl, kritisieren aber die Mit-Finanzierung von bislang vier Atomkraftwerksblöcken durch die rot-grüne Bundesregierung. Mit ihrer Stimmenenthaltung im Direktorium der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat die Deutsche Bundesregierung den Weg freigemacht für den Fertigbau von zwei neuen Atomkraftwerksblöcken (K2R4) in der Ukraine unter Beteiligung von Siemens und Framatome.

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Pressemitteilung vom 08.12.00

Internationaler IPPNW Kongress in Berlin eröffnet

Friedensbewegung stellt sich neuen Anforderungen

08.12.2000 

Die neue Friedensbewegung ist keine laute Protest-Bewegung mehr, sondern eine Pro-Bewegung für die inneren Voraussetzungen für äußeren Frieden, "so Professor Horst-Eberhard Richter zum Auftakt des Kongresses "Kultur des Friedens". Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges als Veranstalter erwarten mehr als 1000 Teilnehmer an der Berliner Technischen Universität.

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Pressemitteilung vom 07.12.00

Erstmalige Verleihung im Rahmen der Eröffnung des IPPNW-Kongresses Kultur des Friedens

Stefan Heym erhält Friedensmedaille der IPPNW

07.12.2000 

Der Schriftsteller Stefan Heym erhält die erstmalig vergebene Friedensmedaille der Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung (IPPNW). Damit würdigen diese "sein Lebenswerk als herausragender Autor und als unermüdlicher Aufklärer für eine Humanisierung der Gesellschaft".

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Pressemitteilung vom 05.12.00

Leukämiekommissionen planen weitere Untersuchung

Geesthachter Atomanlagen - Neuer Plutonium-Verdacht

05.12.2000 

Das Kieler Energieministerium veröffentlichte am 18.10.00 eigene Ergebnisse zu Plutoniummessungen in altem abgelagertem Dachbodenstaub. In zehn Proben aus der Nahumgebung der Geestachter Atomanlagen (AKW Krümmel und Kernforschungsanlage GKSS) und in vierzehn Proben in fernab gelegenen Vergleichsregionen in Schleswig-Holstein habe sich nicht einmal ansatzweise ein Einfluß der kerntechnischen Anlagen auf die Konzentrationen von Plutonium- und Cäsiumnukliden erkennen lassen.

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Pressemitteilung vom 23.11.00

Bleiberecht für bosnische Kriegsflüchtlinge!

Ärzte appellieren an Innenminister

23.11.2000 

Auf der Herbsttagung der deutschen Innenminister (23. & 24. 11.) befassen sich diese mit der Situation der 35.000 bosnischen Kriegsflüchtlinge in Deutschland. Unter Hinweis auf die schwierige soziale und rechtliche Lage in Deutschland und die ebenso schwierigen Bedingungen in Bosnien-Herzegowina fordert die IPPNW von den Ministern eine schnelle pragmatische und humane Lösung für die hier noch lebenden Flüchtlinge: Das Bleiberecht für bosnische Kriegsflüchtlinge.

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Pressemitteilung vom 22.11.00

Forsa: 79% der Bevölkerung gegen Atomkraftwerksbau in der Ukraine

IPPNW fordert von Bundesregierung Standfestigkeit

22.11.2000 

In dieser Woche stimmen sich die zuständigen Ressorts der deutschen Bundesregierung ab, ob der deutsche Direktor der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) einem Kredit für die Fertigstellung der beiden Atomkraftwerksblöcke "K2R4" zustimmen soll. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) betonen, dass die Bundesregierung weder einen Wählerauftrag für die Finanzierung neuer Atomkraftwerke hat, noch einen Rückhalt in der Bevölkerung.

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Pressemitteilung vom 17.11.00

Auf Putins Abrüstungsangebot muss ernsthaft reagiert werden

Weltweiter Ärzteverband fordert vom kommenden US - Präsidenten ein "da"

17.11.2000 

Dr. John Pastore, Sekretär der Friedensnobelpreisträger IPPNW, warnt in der heutigen Los Angeles Times, Putins Angebot zur Abrüstung der Atomwaffen unter die 1.500 Sprengköpfe "auszusitzen". Selbst ein kleines russisches Arsenal könne durch seinen Einsatz in den USA bis zu 6 Millionen Sofort-Tote bringen, wie eine Studie der IPPNW nachgewiesen hat. Dazu käme die selbe Anzahl an Strahlungsopfer - ein Risiko, das die USA aus eigenem Interesse minimieren müssten.

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Pressemitteilung vom 15.11.00

Oil for Food-Programm ist völlig unzureichend, kritisiert Irak-Kenner Professor Ulrich Gottstein (IPPNW Frankfurt)

Ärzte fordern Ende der Embargopolitik gegen die irakische Bevölkerung

15.11.2000 

Einen "energischen und couragierten" Einsatz zur Beendigung der humanitären Katastrophe im Irak fordert der Frankfurter Kardiologe Professor Ulrich Gottstein von der deutschen Bundesregierung, namentlich Außenminister Fischer. Er sieht in der gegenwärtigen Klage Deutschlands gegen die USA in Den Haag ein Aufbrechen übermäßiger deutscher Loyalität gegenüber den USA, das auch für andere politische Bereiche erfolgen müsse.

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Pressemitteilung vom 08.11.00

IPPNW-Kongress Kultur des Friedens, 8.-10. Dezember in Berlin

IPPNW-Ärzte stehen auf für Menschlichkeit und Toleranz

08.11.2000 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beteiligen sich an der Demonstration "Wir stehen auf für Menschlichkeit und Toleranz" am 9. November in Berlin. Mit dem Titel "Zuwendung hilft heilen" fordert die IPPNW einen verbesserten rechtlichen Schutz und fachmedizinische Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge. Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW: „Wer nach einem menschlichen, weltoffenen und toleranten Deutschland ruft, darf nicht gleichzeitig traumatisierte Flüchtlinge abschieben.”

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Pressemitteilung vom 13.10.00

IPPNW ruft auf zur Demonstration gegen Atomtransporte aus Phillipsburg

Atomtransport nach Frankreich steht bevor

13.10.2000 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) rufen die Bevölkerung auf, sich am kommenden Sonntag an der bundesweiten Demonstration im badischen Philippsburg gegen den bevorstehenden Atomtransport in die französische Wiederaufbereitungsanlage La Hague zu beteiligen.

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Pressemitteilung vom 28.09.00

Ärzteorganisation fordert gesetzlich verbrieftes Bleiberecht für traumatisierte Flüchtlinge

29. September: Tag des Flüchtlings

28.09.2000 

Die Ärztinnen und Ärzte der IPPNW sehen die Situation von Flüchtlingen in Deutschland als besorgniserregend an. Gesellschaftliche Ablehnung, staatliche Entmündigung, mangelhafte Gesundheitsversorgung, sowie Arbeitsverbot und lagerähnliche Unterbringung prägen ihre Situation. Als Ärztinnen und Ärzte in sozialer Verantwortung tragen wir besondere Verantwortung für traumatisierte Flüchtlinge.

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Pressemitteilung vom 07.09.2000

USA dürfen atomaren Wettlauf nicht beginnen, verstärkte Abrüstung ist die Alternative!

Weltweiter Protest gegen Nationales Raketenabwehrsystem der USA

07.09.2000 

Ein weltweites Netzwerk von 300 Organisationen und Persönlichkeiten aus Friedensbewegung und -forschung hat sich an die USA und Regierungsvertreter führender Länder gewendet, um das Ende der US-amerikanischen Option auf ein Nationales Raketenabwehrsystem (NMD) zu verlangen. In Deutschland unterstützen die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges das Ansinnen an die Regierung, die deutschen Bedenken gegen die Rüstungspläne der USA mit allem Nachdruck aufrecht zu erhalten.

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Pressemitteilung vom 31.08.00

IPPNW fordert eine Außenpolitik, die Friedenspolitik ist

Anti-Kriegs-Tag, 1. September 2000

31.08.2000 

Die Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern von der Bundesregierung die bei Regierungsantritt versprochenen Vorschläge und Impulse für eine neue Friedens- und Abrüstungspolitik.

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Pressemitteilung vom 07.07.2000

Ärzte starten Kampagne gegen US-Raketenabwehrsystem

IPPNW warnt vor einer neuen atomaren Rüstungsspirale

07.07.2000 

Anläßlich des für heute Nacht geplanten 3. Tests eines US-Raketenabwehrsystems in Vandenberg, USA, warnen die "Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)" vor einer neuen atomaren Rüstungsspirale. Die IPPNW kündigt zudem eine neue globale Kampagne der internationalen Förderation gegen das geplante Waffen-System an. Dies wurde auf dem IPPNW-Weltkongress diese Woche in Paris beschlossen.

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Pressemitteilung vom 16.06.2000

Keine deutsche Mox-Fabrik in Russland!

IPPNW-Ärzte warnen vor Russlands Einstieg in Plutonium-Wirtschaft

16.06.2000 

Überlegungen der Bundesregierung, die Hanauer Siemens-Brennelemente-Fabrik nach Russland zu exportieren, lehnen die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges grundsätzlich ab. «Unter dem Deckmäntelchen der Abrüstung wird die internationale Renaissance der Atomenergie eingeleitet», so IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier, der jüngst aus Moskau von Gesprächen mit u.a. Russlands Atomminister Evgenij Adamov zurückkehrte. «Erst ist der Atomausstieg national verpatzt worden, und nun droht international mit deutscher Beteiligung das nächste Debakel, wenn es um die Gesundheit der Menschen in Europa geht.»

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Pressemitteilung vom 15.06.2000

Ärzte kritisieren Atom-Vereinbarung

Bestandsgarantie statt Ausstieg

15.06.2000 

Mit scharfer Kritik reagiert die Ärzte-Organisation «Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges» (IPPNW) auf die Vereinbarung zwischen Bundesregierung und der Atomindustrie zur Nutzung der Atomenergie: «Mit der Vereinbarung wird das untragbare Gesundheitsrisiko der Atomenergie auf lange Jahre konserviert», so IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier. «Die Vereinbarungen sind unangemessen in der Sache und gesellschaftlich nicht durchsetzbar.»

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Pressemitteilung vom 22.05.2000

Ärzteorganisation begrüßt Abrüstungsprogramm

Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages

22.05.2000 

In einem dramatischen Ende der Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT=Non-Proliferation Treaty), die seit dem 24. April in New York vier Wochen tagte, einigten sich die 187 Unterzeichnerstaaten auf ein Aktionsprogramm für eine atomare Abrüstung. Der Vorsitzende hielt die Uhr am 19. Mai um fünf vor Mitternacht an, um für weitere 19 Stunden über die offizielle Zeit hinaus zu verhandeln. Es hat sich gelohnt. Um 19:19 Uhr (EST) am Samstag den 20. Mai erzielen die KonferenzteilnehmerInnen eine Einigung.

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Pressemitteilung vom 07.05.2000

Für eine Kultur des Friedens von unten

Ärztinnen und Ärzte setzen sich ein

07.05.2000 

Mit der Verabschiedung einer «Würzburger Erklärung» beendete die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) am Sonntag ihre jährliche Hauptversammlung im Würzburger Missionsärztlichen Institut. Den Tenor des Treffens gab der bekannte Psychoanalytiker und Gründungsmitglied der IPPNW Professor Dr. Horst-Eberhard Richter am Freitagabend in einer mit 150 Personen gut besuchten öffentlichen Veranstaltung vor. Er warnte: «Die geführlichste aller Utopien ist - wir könnten so weitermachen wie bisher!» Vielmehr müsse für eine humanere Welt, so Horst-Eberhard Richter, eine Kultur des Friedens von unten wachsen, deren Voraussetzungen die Erkenntnis und das Gefühl sei, dass die Menschen Geschwister sind.

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Pressemitteilung vom 30.03.2000

Uranmunition im Kosovo wirkt wie eine Zeitbombe

Ärzteorganisation kritisiert offizielle Informationspolitik

30.03.2000 

Als völlig unzureichend verurteilt die Ärzte-Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die Informationspolitik der Bundesregierung über die gesundheitlichen Gefahren durch den Einsatz von Munition aus abgereichertem Uran in Jugoslawien. Hinweise auf Gesundheitsgefährdung durch Munition aus abgereichertem Uran sind der Bevölkerung und den Nichtregierungs-Organisationen entweder ganz oder teilweise vorenthalten worden. "Unsere Warnungen seit einem Jahr sind in einfach in den Wind geschrieben worden". So IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier. "Absurd ist doch, dass die NATO die Menschen, die sie zu schätzen vorgibt, selbst gefährdet, Hilfswillige und eigene Soldaten noch dazu."

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Pressemitteilung vom 14.02.2000

Rücktritt von UN-Koordinator Sponeck: IPPNW-Ärzte fordern Ende der Irak-Sanktionen

Sanktionen treffen nur irakische Zivilbevölkerung - katastrophale Gesundheitsversorgung hat allein Tod von 50.000 Kleinkindern jährlich zur Folge

14.02.2000 

Das sofortige Ende der UN-Sanktionen gegen den Irak fordert Professor Ulrich Gottstein von der deutschen Ärztevereinigung «Ärzte gegen den Atomkrieg» (IPPNW). «Die Sanktionen treffen nicht Saddam Hussein, sondern erzeugen zusätzliches Leid für das irakische Volk», erklärte Gottstein. Er bedauerte den Rücktritt des deutschen Diplomaten Hans Graf Sponeck als Leiter des humanitären UN-Programms «Öl für Lebensmittel» zum 31. März dieses Jahres. Nach seinem ebenfalls vor Ablauf der Beauftragungsfrist zurückgetretenen Vorgänger, dem Iren John Halliday, ist Graf Sponeck der zweite ranghohe UN-Diplomat, der das Verhalten des UN-Sicherheitsrates gegenüber dem Irak kritisiert.

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Pressemitteilung vom 02.03.2000

Russischen Atomwaffen-Müll nicht in deutschen AKWs nutzen

Forderung der IPPNW-Ärzte

02.03.2000 

Mit aller Schärfe kritisieren die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Pläne der Preussen Elektra AG, Brennstäbe aus Material von abgewrackten russischen Atomraketen in Deutschland einzusetzen.«Vor dem Hintergrund der massiven Sicherheitsmängel im britischen Sellafield sind diese Pläne geradezu abenteuerlich.» So IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier.

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