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Pressemitteilung vom 12.12.2002

Drohung mit Atomwaffen ist völkerrechtswidrig

Atomarer Angriff auf Bagdad hätte verheerende Folgen

12.12.2002 

Ein atomarer Angriff auf Bagdad würde bis zu 3,6 Millionen Tote kosten. Das ist ein Ergebnis der jüngsten wissenschaftlichen Studie der IPPNW, der International physicians for the prevention of nuclear war. Vor diesem Hintergrund verurteilen die IPPNW-Ärzte die Drohung Amerikas, Atomwaffen einzusetzen, scharf. "Die Drohung der USA, so viele Menschen zu töten, ist menschenverachtend und völkerrechtswidrig", sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der deutschen Sektion der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 04.12.2002

Ärzte als Abschiebe-Gehilfen?

IPPNW protestiert gegenüber Hoppe

04.12.2002 

Auf ihrer nächsten Sitzung wird sich die Konferenz der Innenminister auf Antrag Nordrhein Westfalens mit der Frage beschäftigen: Wie kann auf Bundes- und Landesärztekammern Druck ausgeübt werden, damit sie bzw. ihre Mitglieder an Abschiebungen mitwirken. Die IPPNW weist diese Einmischung in innerärztliche Angelegenheiten scharf zurück und fordert Bundesärztekammer Präsident Jörg-Dietrich Hoppe schriftlich auf, sich nicht dem Druck der Innenminister zu beugen. Das Schreiben der IPPNW ging auch an die Landesärztekammern und die Innenministerkonferenz.

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Pressemitteilung vom 27.11.2002

Die relevanten Fragen werden nicht beantwortet

Sitzung der Strahlenschutzkommission hat Alibicharakter

27.11.2002 

Auf dem Programm der heutigen Sitzung des Ausschusses "Anlagensicherheit" der Strahlenschutzkommission in Bonn steht die Beratung zur radioaktiven Kontamination der Nahumgebung der Geesthachter Atomanlagen. Renommierte Wissenschaftler der Arbeitsgruppe von Prof. A. Scharmann (ARGE PhAM, Giessen/ Weinheim) hatten in verschiedenen Gutachten im Auftrag von IPPNW eine Belastung der Umgebung mit plutoniumhaltigem PAC-Kernbrennstoff (Mikrokügelchen) nachgewiesen.

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Pressemitteilung vom 27.11.2002

Friedensorganisationen fordern von Bundesregierung die eindeutige Ablehnung eines neuen Golfkrieges

Friedensgruppen treffen sich Frankfurt

27.11.2002 

"Wir sind fest entschlossen, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass ein neuer Golfkrieg verhindert wird." Am vergangenen Wochenende trafen sich in Frankfurt Vertreter der großen Friedensorganisationen in Deutschland. An die Bundesregierung appellierte die Versammlung, bei ihrer eindeutigen Ablehnung zum Irakkrieg zu bleiben. Nach der Wahl dürfe diese Position nicht aufgeweicht werden."

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Pressemitteilung vom 21.11.2002

Angriffskrieg verstößt gegen Völkerrecht

IPPNW fordert eindeutige deutsche Ablehnung des Krieges gegen Irak

21.11.2002 

Eindringlich fordert die IPPNW von der deutschen Bundesregierung, auf dem NATO-Gipfel in Prag jegliche aktive oder passive Unterstützung eines Krieges gegen den Irak abzulehnen. Ein Angriffskrieg gegen den Irak durch die USA, ob alleine oder mit Alliierten, ist ein eindeutiger Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht.

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pressemitteilung vom 15.11.2002

IPPNW übergibt über 31.600 Unterschriften an Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer

Mit Fuchs und Flotte in den Krieg?

15.11.2002 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben den Appell "Mit Fuchs und Flotte" mit mehr als 31.600 Unterschriften an die Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer übergeben. Der Appell richtet sich an die Bundestagsabgeordneten, die heute über die Verlängerung des Kriegsmandates "Enduring Freedom" abstimmen. Mit der Übergabe des Appells und einer zusätzlichen Information per Email werden die Abgeordneten aufgefordert, gegen eine Fortsetzung des Einsatzes zu stimmen.

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Pressemitteilung vom 12.11.2002

Britische IPPNW-Studie: Neuer Golfkrieg kostet hunderttausende Tote

Ärzte rechnen mit erheblichen Umwelt- und Gesundheitsschäden

12.11.2002 

Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung (IPPNW) veröffentlichen heute in London und Washington DC eine britische IPPNW-Studie über die kurz-, mittel - und langfristigen Folgen eines erneuten Krieges gegen den Irak. Die Autoren der Studie rechnen mit 48.700 bis 261.000 Toten auf allen Seiten im Falle eines konventionellen drei Monate andauernden Krieges.

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Pressemitteilung vom 11.11.2002

Am AKW Gundremmingen wird demnächst Deutschlands größtes Atommüll-Lager genehmigt

Interesse der Atomindustrie umgesetzt

11.11.2002 

Nach der Genehmigung des atomaren Zwischenlagers am Atomkraftwerk Lingen am 7. November erwartet die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW in Kürze die Genehmigung von Deutschlands größtem Atommüll-Lager am Atomkraftwerks-Standort Gundremmingen. Das Bundesamt für Strahlenschutz setzt sich damit voraussichtlich über die Bedenken von über 76.000 Einwendern und über die Gefährdung durch Terrorangriffe hinweg, nur um den sogenannten "Atomkonsens" im Interesse der Atomindustrie umzusetzen.

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Pressemitteilung vom 08.11.2002

Beginnt der Irakkrieg im Dezember?

IPPNW ruft zum Widerstand auf

08.11.2002 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges befürchten, dass ein Krieg gegen den Irak bereits im Dezember beginnen könnte. Sie stützen sich dabei auf Äußerungen des US-Amerikaners Scott Ritter, ehemals Leiter von Waffeninspektionen der UNSCOM im Irak, oder auf Dr. Jan Oberg, Direktor der schwedischen "Transnational Foundation for Peace and Future Research". Beide sehen den Dezember als ein wahrscheinliches Datum für den Beginn der Bombardierungen an.

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Pressemitteilung vom 15.10.2002

Obrigheim beweist: rot-grünes Atomgesetz dient nur der Industrie

IPPNW: "Obrigheim läuft so lange wie die Betreiber es wünschen"

15.10.2002 

Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW beweist die Genehmigung der Regierung zum Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Obrigheim die Berechtigung der massiven Kritik aller Umweltverbände an dem rot-grünen Atomgesetz, welches den jahrzehntelangen Betrieb der deutschen Atomkraftwerke rechtlich absichert. "Von Ausstieg kann keine Rede sein", kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz, "Obrigheim läuft so lange wie die Betreiber es wünschen."

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Pressemitteilung vom 14.10.2002

Vertuschter Nuklearunfall mit größter Wahrscheinlichkeit Ursache der Kinderleukämien

Leukämiefachkommission bestätigt Vorhandensein von Kernbrennstoff in der Geest

14.10.2002 

Die Leukämiefachkommission Schleswig.Holstein bestätigte in ihrer heutigen Sitzung in dem Elbmarschort Marschacht die Ergebnisse der IPPNW-Gutachten der AG Physikalische Analytik und Messtechnik (ArgePham). Danach ist im Boden von Elbmarsch und Elbgeest großflächig plutoniumhaltiger Kernbrennstoff zu finden (sogenannte PAC-Teilchen). Die Behörden hatten das Vorhandensein von PAC-Teilchen bisher abgestritten.

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Pressemitteilung vom 30.09.2002

IPPNW lehnt neue Uno-Resolution ab

UN-Sicherheitsrat-Mitgliedsstaaten dürfen sich nicht dem Druck der USA beugen

30.09.2002 

Die friedenspolitische Ärzteorganisation IPPNW fordert heute in einem Brief an alle Botschafter der Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates, die Mitgliedsstaaten auf, sich nicht dem Druck der USA zu beugen und den vorläufigen amerikanisch-britischen Resolutionsentwurf abzulehnen.

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Pressemitteilung vom 25.09.2002

Im 21. Jahrhundert gibt es für Krieg keine Rechtfertigung mehr

Fortsetzung des Dialogs mit den 60 amerikanischen Intellektuellen des Instituts for American Values

25.09.2002 

München, Berlin, Meerbusch- Die "Koalition für Leben und Frieden", die sich als ziviles Gegengewicht zur Parteiendemokratie versteht und erstmals Ende 2001 mit dem gleichnamigen Aufruf an die Öffentlichkeit trat, hat mit einem weiteren Antwortschreiben auf die Kritik der "What we are fighting for"-Gruppe von 60 amerikanischen Intellektuellen zum "Krieg gegen den Terror" reagiert.

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Pressemitteilung vom 24.09.2002

Der Betrieb von Atomkraftwerken ist laut Gutachen des Bundesumweltministeriums rechtswidrig

IPPNW fordert Rot-grün zum Widerruf von Betriebsgenehmigungen auf

24.09.2002 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist die im Amt bestätigte Bundesregierung darauf hin, dass der Betrieb der deutschen Atomkraftwerke nach einem internen Gutachten des Bundesumweltministeriums rechtswidrig ist. Die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen fordert SPD und Grüne daher auf, jetzt endlich die heißen Eisen anzupacken und im Koalitionsvertrag den Widerruf der Betriebsgenehmigungen zu vereinbaren.

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Pressemitteilung vom 20.09.2002

Behauptungen des hessischen Umweltministeriums in den entscheidenden Punkten unwahr

IPPNW-Lüneburg zum Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten

20.09.2002 

Medien berichteten in den letzten Monaten über Ergebnisse der Arbeitsgruppe für physikalische Meßtechnik und Analytik (ARGEPhAM), wonach in der Nahumgebung der Hanauer Atomanlagen eine Belastung der Umwelt mit kernbrennstoffhaltigen Kügelchen festgestellt wurde, die auf einen nuklearen Unfall im Jahre 1987 zurückgeführt wird. In dem Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten zu den behaupteten Funden radioaktiver Stoffe (Kernbrennstoffkügelchen) in der Umgebung der Hanauer Nuklearbetriebe vom 4.9.02 wird der Sachverhalt vom hessischen Umweltministerium bewertet. Die auf Seite 1 des ministeriellen Berichts zusammenfassend dargestellten Ergebnisse sind durchgängig unwahr. Dies ergibt sich eindeutig aus dem Text des Berichts.

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Pressemitteilung vom 13.09.2002

Ende der UN eingeläutet?

Friedensorganisation IPPNW: Bush-Rede Anlass zur Besorgnis

13.09.2002 

Mit Besorgnis ist von der friedenspolitischen Ärzteorganisation IPPNW die Rede des US-Präsidenten George W. Bush vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen aufgenommen worden. In einer ersten Reaktion auf die Rede erklärte Dr. Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW-Deutschland, in Berlin:

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Pressemitteilung vom 10.09.2002

Horst-Eberhard Richter: ohne Umdenken droht Katastrophe

Erster Jahrestag des 11. September 2001

10.09.2002 

Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker, Psychosomatiker und Gründungsmitglied der IPPNW, erkennt zwei zunehmend deutlicher werdende Tendenzen in den Reaktionen auf den 11. 9. 2001.

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Pressemitteilung vom 10.09.2002

Friedensärzte fordern europäische Friedensverfassung

Europäischer Konvent tagt nach der Sommerpause -

10.09.2002 

Mit einer massiven Post- und Emailaktion fordern die Juristenorganisation IALANA und die Friedensärzte der IPPNW die Verankerung der Ächtung des Krieges sowie aller Massenvernichtungswaffen und stattdessen die Institutionalisierung des Einsatzes ziviler Konfliktschlichtung in der künftigen europäischen Verfassung.

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Pressemitteilung vom 09.09.2002

Ärzteorganisation fordert Ende völkerrechtswidriger Bombardierungen und sofortigen Abzug von Fuchs und Flotte

Nach US- und GB-Großangriff gegen Irak entschiedene Proteste der IPPNW

09.09.2002 

Entschiedenen Protest richtet die Ärzteorganisation IPPNW nach der mit ungewöhnlich vielen Militärmaschinen und Intensität durchgeführten Bombardierung von Luftabwehrstellungen im Westen des Irak an die USA und Großbritannien sowie an die deutsche Politik.

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Pressemitteilung vom

Krieg ist kein Mittel der Politik

IPPNW zu Anti-Kriegstag und drohendem Irak-Krieg

31.08.2002 

"Wir lehnen den Krieg als Mittel der Politik ab", bekräftigt Professor Ulrich Gottstein, Ehrenmitglied des Vorstandes der IPPNW, als eine wichtige Stimme der deutschen Friedensbewegung. Einen Tag vor dem Anti-Kriegstag (1. September) riefen die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit den Globalisierungskritikern von ATTAC in Frankfurt dazu auf, "Keine Stimme für den Krieg" zu geben und sich "Für aktive Friedenspolitik und globale Gerechtigkeit" einzusetzen.

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Pressemitteilung vom 30.08.2002

Umweltverbände erteilen Renaissance der Atomenergie strikte Absage

Breites Bündnis fordert Ausbau der regenerativen Energien

30.08.2002 

In einem erstmals so breiten Bündnis haben heute die Umweltverbände BUND, DNR, Germanwatch, Grüne Liga, IPPNW, NABU, Robin Wood, WWF und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer gemeinsamen Erklärung die weitere Förderung und den schnelleren Ausbau der regenerativen Energien gefordert. Für die Verbände werden ausschließlich die erneuerbaren Energien dem Anspruch einer klimaschonenden und risikoarmen Energieversorgung gerecht. "Wind, Wasser, Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse sind langfristig in der Lage, unseren gesamten Bedarf an Strom, Wärme und Kraftstoffen zu decken", heißt es in der Erklärung. Dies hätten auch Szenarien der Energie-Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung" des Deutschen Bundestages bestätigt. Überlegungen, mit einer Renaissance der Atomenergie Klimaschutzziele zu erreichen, erteilen die Verbände eine strikte Absage.

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Pressemitteilung vom 24.08.2002

3. Golfkrieg gegen den Irak hätte verheerende Folgen

Ärzteorganisation mahnt vor direkten und indirekten Folgen

24.08.2002 

Für die Friedensorganisation IPPNW müssen in der Debatte um das Für und Wider eines Angriffs auf den Irak die direkten und indirekten Folgen für die Menschen im Mittelpunkt der Überlegungen stehen. "Wir erleben, dass eine Hochwasserkatastrophe in Deutschland Milliarden für den Wiederaufbau nötig macht. Nicht nur ein 3. Golfkrieg gegen den Irak würde Milliarden verschlingen. Später werden horrende Summen für das Wiedererreichen eines gebotenen menschlichen Versorgungsstandards nötig, die ein kriegsgebeuteltes Land nicht erbringen kann," erklärte Dr. Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW, in Berlin.

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Pressemitteilung vom 09.08.2002

Rückruf von 'Fuchs und Flotte' und Einsatz für ein Ende des Irak-Embargos

IPPNW fordert Heimkehr deutscher Soldaten

09.08.2002 

Die Friedensorganisation IPPNW fordert von der Bundesregierung die unverzügliche Heimkehr deutscher Soldaten aus dem Ausland. In einem offenen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder heißt es unter Bezug auf dessen Ablehnung eines Krieges gegen den Irak:

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Pressemitteilung vom 05.08.2002

Droht im Irak-Krieg der Einsatz neuer Atomwaffen?

Sicherheit können wir nur gemeinsam schaffen

05.08.2002 

Die Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg befürchten, dass es in einem Krieg der USA gegen den Irak zum Einsatz weiterentwickelter oder sogar neuer US-Atomwaffen kommen könnte. Ihre Entwicklung wurde mit dem Ziel der Zerstörung stark verbunkerter Produktionsanlagen und Kommandostände gerechtfertigt. Gerade von solchen Zielen sprechen die USA im Falle des Irak. Zudem bestätigt der amerikanische Präsident Bush immer wieder, dass gegen den Irak alle Optionen und der Einsatz aller Mittel in Betracht gezogen würden.

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Pressemitteilung vom 02.08.2002

IPPNW fordert Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak und zivile Lösung für Konflikt

Scott Ritter, UNO-Waffeninspekteur, bestreitet das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak und warnt vor einem Krieg.

02.08.2002 

Der Streit um den bevorstehenden Krieg gegen den Irak spitzt sich weiter zu. In einer bisher nicht in Deutschland veröffentlichten Rede vom 23. Juli 2002 in der Suffolk Law School in Boston sagte Scott Ritter, der Hauptwaffeninspekteur der Vereinten Nationen im Irak bis 1998, dass es keine irakische Bedrohung gebe und nichts einen neuen Krieg rechtfertige. Der Irak werde über viele Jahre hinweg unfähig sein, irgendein Programm atomarer, chemischer oder biologischer Waffen wiederaufzubauen. Zwischen 90 und 95 Prozent des irakischen Arsenals seien zerstört worden.

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Pressemitteilung vom 19.07.2002

Struck für friedliche Mission

Friedens- statt "Kriegs"ministerium

19.07.2002 

Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dem fälligen Ministerwechsel im Bundesverteidigungs-ministerium den überfälligen Politikwechsel folgen zu lassen. "Wir fordern die Einrichtung eines Ministerium für Konfliktlösung und Kriegsprävention, ausgestattet mit erfahrenen Diplomaten, Historikern, Friedensforschern, Psychologen und geschulten Mediatoren, die eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen arbeiten", sagt Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorsitzender der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 09.07.2002

Ärzteorganisation fordert von USA eindringlich Wahrung von Recht und Demokratie

USA und Internationaler Strafgerichtshof

09.07.2002 

Die deutsche Friedensorganisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" schließt sich der breit getragenen Besorgnis über die Auswirkungen der US-amerikanischen Haltung auf die Zukunft des Internationalen Strafgerichtshofes an. Die IPPNW befürchtet, dass die harte Position der USA internationales Recht und Demokratie aushöhlen werden. In gleichlautenden Briefen wendet sich die IPPNW an den Botschafter der USA in Deutschland, Daniel R. Coats, und den Bundesminister des Auswärtigen, Joseph Fischer:

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Pressemitteilung vom 05.07.2002

IPPNW widerspricht Hanauer Staatsanwaltschaft

Gutachten weist Mängel auf

05.07.2002 

Am 20.6.2002 hat die Hanauer Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der radioaktiven Kontamination des Bodens im Wohngebiet Hanau-Wolfgang eingestellt. Die IPPNW widerspricht dem Einstellungsbeschluss, weil das Gutachten, auf das sich die Staatsanwalt bezieht, schwerwiegende Mängel aufweist. 

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Pressemitteilung vom 04.07.2002

Behinderungen der Menschenrechtsarbeit

Schreiben an Joschka Fischer

04.07.2002 

In einem Schreiben an Außenminister Joseph Fischer und den für die Erweiterung und Entwicklung der Gemeinschaft zuständigen Kommissar der Europäischen Union (EU) Günter Verheugen kritisiert die europäische Fachkonferenz "Schutz und Rehabilitation für traumatisierte Flüchtlinge und Opfer von Folter im Exil" Behinderungen der Menschenrechtsarbeit in der Türkei.

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Pressemitteilung vom 20.06.2002

Karlsruher Institut für Transurane kann kein Uran messen - Transurane auch nicht

Radioaktive Verseuchung in der Elbmarsch

20.06.2002 

Die Manipulationen der Atomlobby in Sachen Kernbrennstoffkügelchen bei Geesthacht werden immer plumper. Das Institut für Transurane des Kernforschungszentrums Karlsruhe (ITU) wurde vom LKA Schleswig-Holstein beauftragt, die Befunde des Gutachterbüros ARGE PhAM (Prof. Scharmann, Prof. Brandt, Dr. Schalch, Dipl. Ing. Gabriel, Weinheim) zu überprüfen, die inzwischen von mehreren unabhängigen Wissenschaftlern - u.a. dem Wissenschaftlichen Geschäftsführer der Schleswig-Holsteinischen Leukämiekommission Priv. Doz. Dr. A. F. Stevenson - bestätigt wurden.

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Pressemitteilung vom 16.06.2004

Warnung vor einer gefährlichen atomaren Eskalation

6. Jahrestagung des Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen"

16.06.2004 

Die zugespitzte politische Situation und drohende Entwicklungen in Bezug auf Atomwaffen veranlassen die Veranstalter der Tagung von Erfurt aus sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Der Trägerkreis aus über 40 Organisationen wendet sich an Umwelt- und Menschenrechtsbewegungen, an Globalisierungskritiker an Gewerkschaften und Kirchen, an politische Parteien und an Bürgerinnen und Bürger unseres Landes mit der Aufforderung, Atomwaffen wieder zu einem zentralen Thema ihres friedenspolitischen Engagements zu machen.

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Pressemitteilung vom 14.06.2002

Hessische Atomaufsicht bestätigt Ereignis mit Freisetzung von Radioaktivität in Hanau

Schreiben an Umweltminister Dietzel -

14.06.2002 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat mit einer Veranstaltung am vergangenen Samstag (8. Juni) die Hanauer Bevölkerung über eine Verunreinigung von Wald und Wohngebieten mit Kernbrennstoff informiert. Heute wendet sich die IPPNW in einem Schreiben an den hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel und begrüßt, dass der zuständige Beamte der hessischen Atomaufsicht, Dr. Helge Schier, einen Beitrag zur Versachlichung geleistet hat.

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Pressemitteilung vom 30.05.2002

Kein Land besitzt Lizenz zum Massenmord!

Ärzte warnen Indien und Pakistan eindringlich vor den Folgen eines Atomkrieges

30.05.2002 

Bei der Vorstellung eines Schreibens an die Führer Indiens und Pakistans unterstrichen Vertreter der IPPNW, dass kein Land der Welt für sich "eine Lizenz zum Massenmord" in Anspruch nehmen könne.

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Pressemitteilung vom 26.05.2002

Kügelchen in Geesthacht und Hanau kein Wurmkot und keine Schlacke Angereichertes Uran belegt Zusammenhang mit dortigen Atomanlagen

Hessischer Umweltminister Dietzel täuscht die Bevölkerung und sagt die Unwahrheit

26.05.2002 

In der Diskussion um kernbrennstoffhaltige Kügelchen in der Umgebung der Hanauer Atomanlagen wird die Bevölkerung durch den zuständigen Minister getäuscht: Nach einem streng vertraulichen Vermerk der Hanauer Staatsanwaltschaft wurden in Bodenproben nicht nur Kügelchen sondern auch angereichertes Uran gefunden. Dies wird zwar von Minister Dietzel inzwischen bestätigt.

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Pressemitteilung vom 06.05.2002

Der jahrelang vertuschte Atomskandal

Grüne Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung ignorieren seit Jahren die Fakten

06.05.2002 

Wissenschaftler der Arbeitsgemeinschaft Physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM) haben in einer heute veröffentlichten Studie im Auftrag von IPPNW das Vorkommen von sogenannten PAC-Kernbrennstoff-Kügelchen im Nahbereich der Geesthachter Atomanlagen (Elbmarsch und -geest) erneut bestätigt. Die Gutachter befassen sich mit der Kernbrennstoffproblematik um die Geesthachter Atomanlagen.

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Pressemitteilung vom 06.05.2002

Drohungen gegen Kriegsgegner in US-Politik

Weltkongress der IPPNW in Washington: Ärzte werben bei US-Politiker für neue US-Friedenspolitik

06.05.2002 

Während des 15. Weltkongresses der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Washington D.C. (1.-5.5.02) verurteilten Ärzte in 100 Einzel-Gesprächen mit US-Kongressrepräsentanten und Senatoren die neue US-Atomwaffenstrategie und den bevorstehenden Krieg gegen den Irak. Insgesamt waren 500 Ärzte aus 35 Ländern vertreten.

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Pressemitteilung vom 25.04.2002

IPPNW kritisiert den Katastrophenschutz in Deutschland

16 Jahre nach dem Tschernobyl-GAU

25.04.2002 

Zum 16. Jahrestag des Super-GAU von Tschernobyl fordert Dr. Rainer Stephan für die IPPNW die bundesweite flächendeckende Vorverteilung hochdosierter Jodtabletten für Bürger jeden Lebensalters.

Dr. Sebastian Pflugbeil kritisiert die Pläne - auch unter deutscher Beteiligung - einen zweiten Sarkophag in Tschernobyl zu errichten als technisch fragwürdig und den humanitären Bedürfnissen entgegengesetzt.

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Pressemitteilung vom 10.04.2002

Dr. Hassan Barqawi in israelischer Verwahrung

IPPNW besorgt über die Gesundheit ihres palästinensischen Kollegen

10.04.2002 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges fordern in einem Brief an den zuständigen Polizeipräsidenten von Jerusalem Aufklärung über den Verbleib von Dr. Hassan Barqawi, Direktor des Jericho Krankenhauses. Die IPPNW ist beunruhigt über die Nachrichten der Verhaftung ihres palästinensischen IPPNW-Kollegen, der bereits am 1. April aus einem Krankenwagen durch israelisches Militär verhaftet wurde.

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Pressemitteilung vom 02.04.2002

Mediziner im Kreuzfeuer

Ärzte verlangen Ende der Übergriffe

02.04.2002 

Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) verlangt im aktuellen Konflikt ein Ende israelischer Übergriffe gegen medizinisches Personal. Unter Berufung auf Kolleginnen und Kollegen wendet die IPPNW sich an den israelischen Verteidigungsminister Binyamin Ben-Eliezer und den israelischen Botschafter Shimon Stein in Deutschland.

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Pressemitteilung vom 18.02.2002

Vorkommnisse sollten in Europa unvorstellbar sein

Türkei kriminalisiert kurdische Sprache

18.02.2002 

Die türkischen Sicherheitsbehörden gehen resolut gegen Befürworter der kurdischen Sprachrechtskampagne vor. Das konnte eine Menschenrechts-Delegation aus sieben Ärztinnen und Ärzten der IPPNW in der ost-anatolischen Stadt Adana erleben. Die Kampagne will mit Anträgen an Ausbildungseinrichtungen erreichen, das kurdischer Sprachunterricht als Wahlfach eingeführt wird. Das türkische Innenministerium hat Anweisung erteilt, diese Anträge abzulehnen und gegen die Antragsteller polizeilich vorzugehen.

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Pressemitteilung vom 14.03.2002

Hospital beschossen

IPPNW-Kritik am israelischen Militär

14.03.2002 

In einem Schreiben an den israelischen Botschafter in Deutschland verurteilen die deutschen Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung (IPPNW) auf das Schärfste das gewalttätige Vorgehen israelischer Militärs gegen palästinensisches medizinisches Personal in der West Bank. Durch die völlige Okkupation Ramallahs ist die medizinische Versorgung Verwundeter völlig zum erliegen gekommen, selbst die Krankenhäuser Ramallah Hospital und das Ramallah Maternity Hospital wurden beschossen.

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Pressemitteilung vom 11.03.2002

Ärzte befürchten Einsatz gegen Irak

Die Atomwaffenpläne der USA

11.03.2002 

Die IPPNW befürchtet, dass die Atomwaffenpolitik der US-Regierung bereits auf den geplanten Angriff auf Irak und die Ausweitung des "Kriegs gegen Terror" Auswirkung haben könnte. "Die Bereitschaft, eine Atomwaffe einzusetzen, ist bei dieser US-Regierung deutlich höher als bei den vorherigen," kommentiert Xanthe Hall, Atomwaffenex-pertin der IPPNW. Die Meldungen in der Presse über mögliche Ziele eines Atomwaffenein-satzes verstärke die Befürchtung der Ärzte, die USA könnten eine neue Atomwaffe bereits in Irak testen wollen.

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Pressemitteilung vom 05.03.2002

Rot-grüner Atomausstieg ist in Wirklichkeit eine Bestandsgarantie für Atomindustrie

Atomindustrie bestätigt "Täuschungsmanöver"

05.03.2002 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sieht sich durch die jüngsten Äußerungen der Atomindustrie darin bestätigt, dass der von Rot-grün gefeierte "Atomausstieg" in Wirklichkeit eine umfassende Bestandsgarantie für den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke darstellt. Nach einem Bericht der Berliner Zeitung vom 4. März wiesen die Atomkraftwerksbetreiber Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) auf die Vorzüge des mit der rot-grünen Bundesregierung ausgehandelten Vertrags hin, der ihr Laufzeiten von mehr als 30 Jahren garantiere. IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz fordert Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf, der Öffentlichkeit nun „endlich die Wahrheit zu sagen und nicht weiterhin fälschlicherweise von einem "Atomausstieg" zu sprechen”.

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Pressemitteilung vom 26.02.2002

USA sind frei in der Wahl ihrer Atomwaffenziele

USA beendet Zusage nuklearen Nichteinsatzes

26.02.2002 

Die Bush-Regierung beendet die 24-Jahre alte Zusicherung der USA, Staaten mit Atomwaffen nur anzugreifen, wenn diese selbst Atomwaffen besitzen oder sich in einem Bündnis mit einer Atomwaffenmacht befinden. Dieser als "negative Sicherheitsgarantie" der fünf Atomwaffenstaaten bekannte Anhang zum Atomwaffensperrvertrag existiert seit 1978. IPPNW-Deutschland fordert von der Bundesregierung, gegen diese Entscheidung aktiv zu werden, denn sie erhöhe die Bereitschaft, Atomwaffen einzusetzen.

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Pressemitteilung vom 09.02.2002

Mit Fuchs und Flotte in den Krieg?

Aufruf: Keine deutschen Soldaten auf arabische Schlachtfelder

09.02.2002 

Die Anzeichen verdichten sich. Der Krieg wird über Afghanistan hinaus ausgeweitet. Iran, Irak, Nordkorea, aber auch Somalia und Jemen sind im Visier der USA. Deutsche Soldaten sind in diese Kriegspolitik eingebunden.

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Pressemitteilung vom 08.02.2002

Gesundheitliche Lage der Bevölkerung desaströs. Grund: Die Wirtschaftssanktionen

Ärzte warnen: Angriff auf Irak würde tausende unschuldiger Opfer fordern

08.02.2002 

Mit tiefer Sorge hören wir, die Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung, die Ankündigung des US-Außenministers Colin Powell, einen Regierungswechsel im Irak notfalls im Alleingang herbeizuführen. "Ein militärischer Angriff würde enormes ziviles Sterben und Zerstörung hervorrufen", sagt Mary Wynne Ashford, Ko-Präsidentin der IPPNW in Victoria, Kanada. Für die meisten irakischen Haushalte hängt der Zugang zu Grundnahrungsmitteln unter den Sanktionen fast gänzlich von Lebensmittelrationen der Regierung ab.

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Pressemitteilung vom 16.01.2002

Ein Atomkrieg in Südasien könnte mit millionenfachem Tod enden.

IPPNW schreibt an indische und pakistanische Regierungen

16.01.2002 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) drücken ihre tiefe Sorge über die eskalierende Krise zwischen Indien und Pakistan in einem Brief an den Staatschefs beider Staaten aus.

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Pressemitteilung vom 09.01.2002

Droht der militärische Einsatz gegen Irak?

IPPNW fordert, Irak-Konflikt mit diplomatischen Mitteln zu lösen

09.01.2002 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) warnen vor einem drohenden Krieg gegen den Irak im Rahmen des Anti-Terror-Einsatzes. "Ein Krieg mit weiteren massiven Zerstörungen und Tötungen würde die unterversorgte Zivilbevölkerung in dem Land über alle Maßen treffen", warnt das IPPNW-Ehrenvorstandsmitglied Professor Ulrich Gottstein aus Frankfurt. Professor Gottstein ist Kenner der humanitären und medizinischen Lage im Irak aus erster Hand. Erst vor wenigen Wochen ist er von einem Besuch des Landes zurückgekehrt.

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