Berlin- Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat mit einer Veranstaltung am vergangenen Samstag (8. Juni) die Hanauer Bevölkerung über eine Verunreinigung von Wald und Wohngebieten mit Kernbrennstoff informiert. Heute wendet sich die IPPNW in einem Schreiben an den hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel und begrüßt, dass der zuständige Beamte der hessischen Atomaufsicht, Dr. Helge Schier, einen Beitrag zur Versachlichung geleistet hat.
Der zuständige Beamte
· hat zugestanden, dass es sich bei den kernbrennstoffhaltigen Kügelchen nicht um Wurmkot handelt und
· hat erstmalig die These der IPPNW bestätigt, dass es im Januar 1987 ein Ereignis mit Freisetzung von Radioaktivität in der Hanauer Anlage gegeben hat.
Über einen Unfall in Hanau im Januar 1987 gibt es seit Jahren eine Auseinandersetzung mit Wissenschaftlern der renommierten "Arbeitsgemeinschaft für physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM)".
Der frühere hessische Umweltminister Joschka Fischer hatte ebenso wie die Hanauer Staatsanwaltschaft Anfang der neunziger Jahre ARGE PhAM als Gutachter mit Untersuchungen zu Hanau beauftragt. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich in der Hanauer Anlage im Januar 1987 ein Unfall mit Radioaktivitätsfreisetzung ereignet hat, bei dem eine große Zahl von Arbeitsnehmern schwerwiegend kontaminiert wurde. Der damalige Umweltminister Fischer hatte seinen Gutachterauftrag ausgesetzt, nachdem erste brisante Ergebnisse vorgelegt wurden und die Atomaufsicht erkennbar unter Handlungsdruck geriet.
Die IPPNW fordert Minister Dietzel auf,
1. die vorliegenden kernchemischen und kernphysikalischen Fakten zur Kenntnis zu nehmen
2. das Verschweigen und Vertuschen seiner grünen Vorgängerkollegen zu beenden
3. die Verleumdung der um Aufklärung bemühten Wissenschaftler einzustellen und
4. die Bevölkerung endlich wahrheitsgemäß über den Unfallhergang und die damit einhergehende Kontamination der Umgebung zu informieren.
Rückfragen an: Dr. Sebastian Pflugbeil, Tel 030-449 37 36
Internet:
Der zuständige Beamte
· hat zugestanden, dass es sich bei den kernbrennstoffhaltigen Kügelchen nicht um Wurmkot handelt und
· hat erstmalig die These der IPPNW bestätigt, dass es im Januar 1987 ein Ereignis mit Freisetzung von Radioaktivität in der Hanauer Anlage gegeben hat.
Über einen Unfall in Hanau im Januar 1987 gibt es seit Jahren eine Auseinandersetzung mit Wissenschaftlern der renommierten "Arbeitsgemeinschaft für physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM)".
Der frühere hessische Umweltminister Joschka Fischer hatte ebenso wie die Hanauer Staatsanwaltschaft Anfang der neunziger Jahre ARGE PhAM als Gutachter mit Untersuchungen zu Hanau beauftragt. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich in der Hanauer Anlage im Januar 1987 ein Unfall mit Radioaktivitätsfreisetzung ereignet hat, bei dem eine große Zahl von Arbeitsnehmern schwerwiegend kontaminiert wurde. Der damalige Umweltminister Fischer hatte seinen Gutachterauftrag ausgesetzt, nachdem erste brisante Ergebnisse vorgelegt wurden und die Atomaufsicht erkennbar unter Handlungsdruck geriet.
Die IPPNW fordert Minister Dietzel auf,
1. die vorliegenden kernchemischen und kernphysikalischen Fakten zur Kenntnis zu nehmen
2. das Verschweigen und Vertuschen seiner grünen Vorgängerkollegen zu beenden
3. die Verleumdung der um Aufklärung bemühten Wissenschaftler einzustellen und
4. die Bevölkerung endlich wahrheitsgemäß über den Unfallhergang und die damit einhergehende Kontamination der Umgebung zu informieren.
Rückfragen an: Dr. Sebastian Pflugbeil, Tel 030-449 37 36
Internet: www.atomenergie-und-gesundheit.de
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