A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Sie sind hier: archiv.ippnw.de | Presse | Presse 2004

Presseinfo vom 17.12.2004

Großkonzerne finanzieren Parteien

Zum Fall RWE

17.12.2004 

Anlässlich der aktuellen Presseberichte über die Bezahlung des CDU-Politikers Laurenz Meyer durch den Energie- und Atomkonzern RWE weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass die Bezahlung von Politikern und Parteien durch Großkonzerne systematisch erfolgt. Die Organisation erinnert an die nach dem Flick-Parteispendenskandal legalisierten Großspenden.

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 8.12.2004

Stuttgarter OB Schuster wird Mayor for Peace

Bürgermeister für den Frieden

08.12.2004 

Dr. Wolfgang Schuster ist der Initiative Mayors for Peace beigetreten. Der Stuttgarter Oberbürgermeister ist damit Teil einer der größten internationalen Friedens- und Abrüstungskampagnen.
„Die vornehmste Aufgabe eines Bürgermeisters: Das Leben und Eigentum der Bürger zu schützen”. Das sagt Tadatoshi Akiba. Der Oberbürgermeister von Hiroshima und Präsident von Mayors for Peace weiß, dass es unmöglich ist, für eine Stadt und ihre Bewohner bei einem Atomwaffen-Angriff irgendwelche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Mehr als 700 Bürgermeister in 108 Ländern setzen sich in den 1982 gegründeten Organisation für die Abschaffung aller Atomwaffen ein. Allein in Deutschland sind über 170 Städte und Gemeinden Mitglieder. In Deutschland federführend sind die Bürgermeister von Hannover und Mutlangen Herbert Schmalstieg und Peter Seyfried.

lesen ...

Presseinfo vom 6.12.05

Elbmarschleukämien

Wie geht es weiter?

06.12.2004 

Die IPPNW und die Gesellschaft für Strahlenschutz haben einen offenen Brief an Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Gitta Trauernicht geschrieben. Anlass ist der Rücktritt von sechs Mitgliedern der Wissenschaftlichen Fachkommission Leukämie, die den Auftrag hatte, die Ursache der Leukämieerkrankungen bei Kindern in der Region um die Geesthachter Atomanlagen zu ergründen.

lesen ...

Pressemitteilung

Krieg macht krank

Britische Ärzte-Studie

29.11.2004 

Mehr als 100.000 getötete Zivilisten - das ist die vorläufige Bilanz des Irakkrieges 2003. Doch auch nach Beendigung der Luftangriffe lässt der Schrecken nicht nach: Die dramatischen Folgen der Invasion auf das öffentliche Gesundheitssystem werden in einem Bericht der britischen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (Medact/IPPNW) analysiert. Die Autoren stellen fest: "Der jüngste Irakkrieg verschärft erheblich die gesundheitliche Situation der Bevölkerung, die ohnehin bereits durch die vorangegangenen Kriege, Tyrannei und Sanktionen stark angegriffen war."

lesen ...

Pressemitteilung

USA ignorieren Völkerrecht

Der Fall von Falludscha

22.11.2004 

Die IPPNW und der Zusammenschluss aus Friedensorganisationen Kooperation für den Frieden fordern US-amerikanische und irakische Truppen auf, die Belagerung und Eroberung der irakischen Stadt Falludscha zu beenden. "Überlassen Sie die öffentliche Sicherheit dort solchen irakischen Polizeikräften, die von der örtlichen Bevölkerung akzeptiert werden!", so die Unterzeichner in einem Offenen Brief an den US-amerikanischen Botschafter in Deutschland, Herrn Daniel R. Coats.

lesen ...

Pressemitteilung

Schlag gegen Abrüstung

Neue russische Atomwaffen:

18.11.2004 

Die IPPNW warnt vor einem neuen nuklearen Zeitalter. Die Äußerungen vom russischen Präsidenten Vladimir Putin zu einer neuen Generation von Atomwaffen drehe die Schraube des Wettrüstens weiter. Nachdem die USA bereits an neuen Atomwaffen arbeiteten und ein mehrschichtiges Raketenabwehrsystem bauten, folgt nun Russland mit der Modernisierung seines Arsenals.

lesen ...

Presseinformation vom 11.11.04

Vanunu festgenommen

Israelischer Atomwaffengegner

11.11.2004 

Die IPPNW protestiert gegen die erneute Verhaftung des i11.11.04 Die IPPNW protestiert gegen die erneute Verhaftung des israelischen "Atomspions" Mordechai Vanunu. Nachdem die israelischen Behörden den Atomtechniker am 21. April 2004 nach 18 Jahren Haft freigelassen hatten, wurde er mit erheblichen Auflagen unter Hausarrest gesetzt und wurde heute durch die israelische Polizei festgenommen.

lesen ...

Presseinformation vom 12.11.04

Vanunu wieder frei

Israelischer Atomwaffengegner

12.11.2004 

Bereits nach einem Tag in Haft wurde der israelische "Atomspion" Mordechai Vanunu von den israelischen Behörden wieder freigelassen. Offensichtlich soll der Atomkraftgegner eingeschüchtert werden, um ihn daran zu hindern, weiterhin mit ausländischen Journalisten über das israelische Atomwaffenprogramm zu sprechen. Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßt die Freilassung Vanunus, verurteilt aber gleichzeitig seine ständige Gängelung durch die israelische Polizei. Nachdem die israelischen Behörden den Atomtechniker am 21. April 2004 nach 18 Jahren Haft freigelassen hatten, wurde er zunächst unter Hausarrest gesetzt, gestern festgenommen und heute wieder freigelassen.

lesen ...

IPPNW-Presseinfo vom 5.11.2004

Den Einsatz von Uranwaffen ächten!

Weltweite Unterschriftenaktion

05.11.2004 

Morgen findet der erste weltweite Aktionstag gegen Uranwaffen statt. Die im Oktober 2003 gegründete Internationale Koalition für ein Verbot von Uranwaffen startet eine Unterschriftenkampagne gegen den Einsatz von Uranwaffen und für ihre Ächtung. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und die Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) werben aktiv für Unterschriften in Deutschland.

lesen ...

Presseninformation vom 27.10.04

IPPNW initiiert Offenen Brief

Kein U-Boot-Export nach Israel!

27.10.2004 

Die IPPNW und Mitarbeiter von Friedensinstituten haben den Bundessicherheitsrat in einem Offenen Brief aufgefordert, auf den Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse zu verzichten. "Wer vom Iran einen bedingungslosen Verzicht auf eine potenzielle militärisch-nukleare Option fordert, darf nicht zugleich an der Aufrechterhaltung und Stärkung des Nuklearpotenzials Israels mitwirken. Wir sind sicher, dass ein deutsches Nein zu U-Boot-Lieferungen an Israel als weithin sichtbares Zeichen einer konsequenten deutschen Nichtverbreitungspolitik und als Anstiftung zu friedlichen Lösungen verstanden werden würde", heißt es in dem Brief.

lesen ...

Einladung zur Pressekonferenz

Das iranische Atomprogramm

Kriegsgefahr im Nahen Osten

26.10.2004 

Der Konflikt um ein iranisches Atomwaffenprogramm schwelt weiter. Es droht die Eskalation mit schweren Konsequenzen weit über die Region des Nahen Osten hinaus. Sie kann sprunghaft erfolgen, denn als eine Handlungsoption schreckt ein - potentiell auch atomarer - Militärschlag der Nuklearmacht Israel gegen den Iran. In diese nukleare Proliferationskrise ist Deutschland eingebunden. Im Rahmen der Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit mit Israel ist Deutschland angefragt, zwei moderne U-Boote an Israel zu liefern.

lesen ...

Presseinformation vom 28.09.04

Fakten zur Atomenergie

Internationale Plakatkampagne

28.09.2004 

Die IPPNW startet heute gemeinsam mit EUROSOLAR eine internationale Plakatkampagne "Fakten zur Atomenergie". Auf der Website www.facts-on-nuclear-energy.info werden mit acht Plakatmotiven Fakten und Argumente gegen die Nutzung der Atomenergie angeboten. Die Plakate werden weltweit in 30 Sprachen verbreitet. "In allen Ländern, die Atomkraftwerke betrieben oder neue Atomkraftwerke planen, werden unsere Plakate deutlich machen, dass diese Technologie gefährlich und überflüssig ist", erklärte Dr. Angelika Claußen aus dem IPPNW-Vorstand zum Auftakt der Kampagne.

lesen ...

Presseinformation vom 28.09.04

Zivile Kooperation statt Armee

ISAF-Mandat nicht verlängern

28.09.2004 

Anlässlich der bevorstehenden Entscheidungen über die Verlängerung des ISAF-Mandats für die Bundeswehr fordern Organisationen der deutschen Friedensbewegung das Ende des Mandats und den Abzug der deutschen Soldaten. Erforderlich sei die Unterstützung der Kräfte in Afghanistan, die am Aufbau einer friedlichen Gesellschaft interessiert sind. Das könne nicht durch Besatzungsarmeen erfolgen, sondern nur durch gezielte Kooperationen und Unterstützungen, die im Konsens mit den jeweilig Betroffenen betrieben werden.

lesen ...

Presseinformation vom 10.09.2004

Nach dem Geiseldrama in Ossetien

Offener Brief an Gerhard Schröder

10.09.2004 

Terroristische Attentate treten eines nach dem anderen in zunehmender Zahl auf. Eine neue Politik ist erforderlich! Wir appellieren an Sie, eine auf Dialog, Gerechtigkeit und Völkerrecht basierende Friedenspolitik zu fordern und sich weder von Ihrem Freund Präsident Putin, noch von Präsident Bush oder Ministerpräsident Sharon Kritik oder Ratschläge untersagen zu lassen.

lesen ...

Presseinformation vom 09.08.04

IPPNW: Nur Stilllegung aller AKWs bedeutet Sicherheit

Unfall in japanischem Druckwasserreaktor

09.08.2004 

Anlässlich des Unfalls in dem japanischen Atomkraftwerk Mihama fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, die deutschen Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen, weil der vom Atomgesetz geforderte Schutz der Beschäftigten nicht gewährleistet ist. In dem japanischen Druckwasserreaktor ist heute eine Leitung des Sekundärsystems geplatzt, woraufhin Dampf in die Turbinenhalle ausströmte und mindestens fünf Arbeiter starben.

lesen ...

Presseinformation vom 04.08.04

IPPNW fordert Atomwaffen-Verbot

59. Hiroshima-Gedenktag

04.08.2004 

Am Freitag den 6. August, jährt sich zum 59. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. In Gedenken an die über 200.000 Opfer ruft die IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) gemeinsam mit der Organisation Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) zu einem weltweiten Jahr des Gedenkens und der Aktionen für eine atomwaffenfreie Welt auf. Die internationale Abrüstungskampagne hat eine atomwaffen-freie Welt bis zum Jahr 2020 zum Ziel. " Wir sehen es als Pflicht an, die Völker zum Widerstand gegen die fortdauernde nukleare Bedrohung aufzurufen", sagt Prof. Horst-Eberhard Richter, Ehrenvorstandsmitglied der IPPNW.

lesen ...

Presseinformation vom 09.05.04

Europäischer IPPNW-Kongress zeigt Alternativen auf

Atomenergie und Atomwaffen in einer instabilen Welt:

09.05.2004 

Die USA bereiten sich für kommende Kriege auf den Einsatz von Atomwaffen vor. Dies ist die einhellige Einschätzung der australischen Kinderärztin Helen Caldicott, dem amerikanischen Arzt und IPPNW-Gründer Professor Bernard Lown, dem malaysischen IPPNW-Präsidenten Ron McCoy, dem kanadischen Ökonomie-Professor Michel Chossudovsky und dem EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer. Sie warnten auf dem Kongress "Atomenergie und Atomwaffen in einer instabilen Welt" der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) an diesem Wochenende in Berlin vor dem geplanten Einsatz von taktischen Atomwaffen, so genannten Mini-Nukes.

lesen ...

Presseinformation vom 21.01.04

Keine Bundeswehr in den Irak

Schröder muss sein Versprechen halten

21.01.2004 

Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordert von der Bundesregierung, bei ihrer Ablehnung eines Einsatzes deutscher Soldaten im Irak zu bleiben. Der durch die USA und ihre Verbündeten mit gefälschten Fakten gerechtfertigte Regimewechsel im Irak bleibt auch nach der Vertreibung Saddam Husseins ein völkerrechtswidriger Krieg. "Die Besatzung des Landes muss aufgegeben und zügig eine durch das irakische Volk demokratisch legitimierte Regierung gewählt werden" sagt Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorstandsmitglied.

lesen ...

Presseinformation vom 16.06.04

IPPNW kritisiert Bundesamt für Strahlenschutz

Hanauer Plutoniumentsorgung nicht sicher

16.06.2004 

Der heute vom Bundesamt für Strahlenschutz
bekannt gegebene Export des Hanauer Plutoniums in die
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Frankreich wird von der IPPNW scharf kritisiert. "Die Gefahr der Weiterverbreitung von atomwaffenfähigem
Plutonium wird durch den Frankreich-Deal nicht vermieden, wie das Bundesamt
für Strahlenschutz behauptet, sondern erleichtert. Statt das Plutonium
direkt endlagerfähig zu machen und so aus dem Verkehr zu ziehen, wird es in
der Wiederaufarbeitung und in den MOX-Fabriken jahrelang für den
Atombombenbau verfügbar bleiben", sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW. "Wer mag ausschließen, dass das Material in Frankreich oder anderswo nicht zum Bau neuer Atombomben benutzt wird?"

lesen ...

Presseinformation vom 19.05.04

Ärztliche Stellungnahme zur Folter

UN-Übereinkommen strikt einhalten!

19.05.2004 

Im UN-"Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe" vom 10.12.1984 heißt es in Artikel 2, Abs. 2: "Außergewöhnliche Umstände gleich welcher Art, sei es Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher Notstand, dürfen nicht als Rechtfertigung für Folter geltend gemacht werden." Die aktuellen Versuche, das Folterverbot angesichts des "Krieges gegen den Terror" zu relativieren oder Folter sogar zu rechtfertigen (in den USA Rumsfeld, Bush, Cheney; in Deutschland Wolfssohn), können nicht hingenommen werden. Die IPPNW fordert, das UN-Übereinkommen ohne irgendwelche Einschränkungen strikt einzuhalten.

lesen ...

Presseinformation vom 27.04.04

IPPNW: Bundesregierung muss das grundsätzliche Export-Nein erklären

China will Anlage nicht mehr! - Initiative sammelte eine Million

27.04.2004 

Die Initiative "Hanau selber kaufen" der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges) begrüßt, dass der chinesische Ministerpräsident erklärt hat, es gebe kein chinesisches Interesse mehr am Erwerb der Hanauer Atomanlage. Laut dpa sagte ein Sprecher des Außenministeriums, weitere Gespräche seien nun die Angelegenheit der beteiligten Firmen."Die Aktion Hanau selber kaufen hat gewirkt. Jetzt muss auch die Bundesregierung Farbe bekennen", sagte Stephan Kolb, Vorsitzender der IPPNW.

lesen ...

Presseinformation vom 28.03.04

"Harrisburg" in deutschen Atomkraftwerken könnte schlimmere Folgen haben

25 Jahre Atomunfall in Harrisburg

28.03.2004 

Nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW könnte ein Unfall ähnlich dem in Harrisburg in einem deutschen Atomkraftwerk zur Katastrophe führen. Vor 25 Jahren ereignete sich in Block 2 des Atomkraftwerks Harrisburg (Three Miles Island) im US-Bundesstaat Pennsylvania der schwerste Atomunfall des Westens. Aufgrund des Kühlwasserverlustes schmolz am 28. März 1979 die Hälfte des Reaktorkerns. Zudem wurde die Atomindustrie von einem sehr gefährlichen, zuvor unbekannten Phänomen unvorbereitet überrascht: es kam zu einer schweren Wasserstoffexplosion. Ein defektes Ventil, eine unzureichende Leittechnik und grob fehlerhafte "Handmaßnahmen" des Bedienungspersonals führten zu der Kernschmelze und der Wasserstoffexplosion.

lesen ...

Presseinformation vom 22.03.04

IPPNW: Schröder muss offiziell den Export stoppen

Mehrheit der Bevölkerung gegen den Export der Hanauer Atomanlage

22.03.2004 

Die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung ist gegen den Export der Hanauer Plutoniumanlage nach China. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges). Danach lehnen 58 Prozent der Bevölkerung den Export ab, 14 Prozent sind unentschieden und 28 Prozent sind für den Verkauf. "Die Umfrage belegt, was die Aktion Hanau selber kaufen uns seit Wochen zeigt: Die Bevölkerung ist gegen den Export. Die Regierung muss jetzt Farbe bekennen", sagt Stephan Kolb, Vorsitzender der IPPNW. Mittlerweile haben 6.626 Menschen quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen Kaufzeichnungen in Höhe von 847.272 Euro gezeichnet, um den Export zu verhindern.

lesen ...

Presseinformation vom 22. März 2004

Protestmarsch nach Ramstein

Gegen Krieg und Atomwaffen

22.03.2004 

Zum ersten Jahrestag des Angriffs auf den Irak haben am Wochenende in der Nähe des US-Militärflughafens Ramstein und in Landstuhl rund 1500 Menschen gegen Krieg und Atomwaffen demonstriert. Aufgerufen zu der Protestaktion hatte die IPPNW gemeinsam mit anderen Friedensgruppen. Auf einer Abschlusskundgebung in der Nähe der Ramsteiner Airbase sprachen unter anderem Horst-Eberhard Richter, der frühere SPD-Chef Oskar Lafontaine und der bekannte Journalist Franz Alt.

Presseinformation vom 20.04.04

ABC-waffenfreie Zone im Nahen Osten einrichten

Volle Bürgerrechte für Mordechai Vanunu

20.04.2004 

Anlässlich der für den 21. April 2004 angekündigten Haftentlassung Vanunus erklärt die IPPNW ihre solidarische Unterstützung für den israelischen Atomtechniker. Mordechai Vanunu informierte 1985 die Weltöffentlichkeit über das israelische Atomwaffenprogramm, an dem er selber im Dimona Nuclear Research Center mitgearbeitet hatte. Auch nach 18 Jahren Haft, die er für diese mutige Tat verbüßen musste - davon 12 Jahre in Einzelhaft - soll Vanunu vom israelischen Sicherheitsapparat weiterhin als "Sicherheitsrisiko" für das Land eingestuft, und laut Medienberichten an Auslandsreisen und öffentlichen Stellungnahmen gehindert werden.

lesen ...

Presseinformation vom 10.03.04

Sir Peter Ustinov am 20. März 2004 Redner

Protestmarsch zum Atomwaffenlager Ramstein (Rheinland-Pfalz)

10.03.2004 

10.000 Zivilisten mussten im Irak für die Befreiung von einer atomaren Weltbedrohung sterben, die es dort gar nicht gab. Aber die Bedrohung ist da. Vor Tagen wurde der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde El Baradei gefragt, wann die Atomkriegsbedrohung am größten gewesen sei. Seine Antwort: "Gerade jetzt!" Auf der geplanten Doppelkundgebung des Marsches zum Atomwaffenlager Ramstein werden u.a. reden: Sir Peter Ustinov, Mike Mc Cally (USA), Pröpstin Helga Trösken, Sabine Leidig (attac), Oskar Lafontaine, Franz Alt und Horst-Eberhard Richter.

lesen ...

Presseinformation vom 03.03.04

IPPNW-Initiative Hanau: Die erste viertel Million ist voll!

Klares Signal gegen den Verkauf der Siemens-Plutoniumfabrik

03.03.2004 

Die Resonanz auf die Aktion Hanau selber kaufen ist überwältigend: in nur sechs Tagen zeichneten 2.500 potenzielle Käuferinnen und Käufer in ihren Kaufbeteiligungserklärungen mehr als eine Viertel Million Euro (253.816,41 Euro),um den Export der Brennelementefabrik nach China zu verhindern. "Das ist eine deutliche politische Aufforderung an die Regierung, das gefährliche Plutonium-Geschäft mit China zu stoppen. Wir ertrinken in Glückwünschen, Kaufbeteiligungen und Anregungen zur Aktion", sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW.

lesen ...

Presseinformation vom 20.02.04

Den Mauerbau in Palästina unverzüglich stoppen!

IPPNW beteiligt sich an Kampagne gegen den Mauerbau in Palästina

20.02.2004 

Am Montag nächster Woche beginnt in Den Haag die Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof zum Mauerbau in Palästina. Dazu erklärt die IPPNW gemeinsam mit Mitgliedern aus Friedens- und Solidaritätsorganisationen, die sich in einer Kampagne gegen den Mauerbau in Palästina zusammengeschlossen haben: "Die israelische Regierung betreibt mit Hochdruck den Bau einer Mauer, die sie als `Trennungszaun´ bezeichnet - tatsächlich aber annektiert sie damit de facto fast 50% der besetzten palästinensischen Westbank. Damit verstößt Israel ein weiteres Mal gegen das Völkerrecht und fügt Hunderttausenden von PalästinenserInnen in den besetzten Gebieten, deren Menschenrechte es bereits durch die Okkupation schwerwiegend verletzt hat, weiteres Unrecht hinzu. Diese Mauer ist kein Beitrag für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern."

lesen ...

Presseinformation vom 17.02.04

Bundesgrenzschutz desolat und desorganisiert

Frankfurter Prozess um den Tod von Ageeb

17.02.2004 

Menschenrechtsorganisationen, die den Prozess gegen drei BGS-Beamte wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung bei der Abschiebung des sudanesischen Staatsangehörigen Aamir Ageeb regelmäßig beobachten, ziehen ein Fazit der ersten beiden Verhandlungstage. Nach der Vernehmung der ersten neun Zeugen ergibt sich folgendes Bild: Nach der Vernehmung der BGS-Beamten, die mit der Vorbereitung der Abschiebung
Ageebs beschäftigt waren, stellt sich der Bundesgrenzschutz bis zum Tattag als völlig desolat und desorganisiert dar. Kenntnisse über das Vorgehen bei problematischen Abschiebungen wurden offenbar hauptsächlich per "learning by doing" weitergegeben.

lesen ...

Presseinformation vom

IPPNW: Protest vor Atomwaffenlager Ramstein

Friedens-Aktionstag am 20. März 2004

12.02.2004 

Über 500.000 Menschen demonstrierten am 15. Februar 2003 in Berlin gegen einen drohenden Irak-Krieg - die größte Friedeonsdemonstration in der Geschichte der Bundesrepublik. Weltweit protestierten erstmals mehrere Millionen für eine friedliche Lösung des Konfliktes. Auch dieses Jahr wird die weltweite Friedensbewegung sich einmischen - am 20. März, dem Jahrestag des Beginns des Irakkrieges. Die IPPNW ruft für diesen Tag gemeinsam mit anderen Friedensorganisationen zum Protestmarsch zur US-Air-Base und zum Atomwaffenlager Ramstein in Rheinland-Pfalz auf.

lesen ...

Sie sind im Archiv

Hier geht es zurück zum aktuellen Pressebereich auf www.ippnw.de.