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IPPNW-Presseinfo vom 9. Dezember 2005

20 Jahre Friedensnobelpreis für die IPPNW

20 Jahre erfolgreiche Friedensarbeit

09.12.2005 

Morgen vor zwanzig Jahren hat die IPPNW den Friedensnobelpreis erhalten - für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren eines Atomkrieges für Leben und Gesundheit der Menschen. Damit haben die IPPNW-Ärzte aus Ost und West, aus Nord und Süd wesentlich zur Entspannungspolitik und zur Abrüstung von Atomwaffen beigetragen. Bis heute ist diese grenzüberschreitende Zusammen- arbeit das Herz der IPPNW-Arbeit.

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Ärzte und Illegale in der Grauzone

Einladung zur IPPNW-Tagung am 10.12.2005

09.12.2005 

Aus Anlass der morgigen IPPNW-Tagung "achten statt verachten" fordert die IPPNW die Einhaltung der Menschenrechte für Flüchtlinge, die sich illegal - also ohne Papiere - in Deutschland aufhalten. Dazu gehört unter anderem das Recht auf elementare Gesundheitsversorgung ohne Angst vor Abschiebung. „Die medizinische Versorgung dieser Menschen erfolgt in einer politischen und juristischen Grauzone. Sie kann als Beihilfe zum illegalen Aufenthalt kriminalisiert werden. Sie ist unzureichend und so nicht zu verantworten”, sagt Dr. Jürgen Hölzinger, IPPNW-Arzt und Mitinitiator der Tagung.

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IPPNW-Presseinfo vom 22.11.2005

IPPNW unterstützt Klage gegen Zwischenlager

Zwischenlager wälzen Risiko auf Bürger ab

22.11.2005 

Die IPPNW unterstützt die Klage der atomenergiekritischen Bürgerinitiative Verein FORUM gegen die Genehmigung eines Atommülllagers in Gundremmingen, sowohl finanziell als auch ideell. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins FORUM wird IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Winfrid Eisenberg einen finanziellen Beitrag von 5000,- Euro überreichen und einen Vortrag zum Thema: "Was darf der Staat seinen Bürgern an Atomrisiko zumuten? - Warum wir Ärzte vor den Atomgefahren warnen" halten. 

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IPPNW-Presseinfo vom 6. November 2005

Auf ein Verbot von Uranwaffen hinwirken

Workshop in Genf

06.11.2005 

Die Internationale Koalition für ein Verbot von Atomwaffen (ICBUW) veranstaltet am 9. November 2005 den Workshop „Auf ein Verbot von Uranwaffen hinwirken” (Towards a ban on DU weapons). Dieser findet anlässlich des UNO-Tages zur Verhinderung der Ausbeutung der Umwelt durch Kriege und bewaffnete Konflikte (am 6.11.) im Varembé Konferenzzentrum in Genf statt.

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IPPNW-Presseinfo vom 31.10.2005

Risiko für einen Super-GAU in Europa bei 16 Prozent

Koalitionsstreit über Laufzeitverlängerung

31.10.2005 

Angesichts der Diskussionen um Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW auf die Gefahr eines schweren Atomunfalls hin. Nach der offiziellen "Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke - Phase B" von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit kommt es in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer Betriebszeit von rund 40 Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent zum Super-GAU. In der Europäischen Union sind mehr als 150 Atomkraftwerke in Betrieb. Die Wahrscheinlichkeit für einen Super-GAU in Europa liegt somit bei 16 Prozent.

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IPPNW-Presseinfo vom 30.10.2005

Den Atomkraftwerken geht bald der Brennstoff aus!

Umbau der Energiewirtschaft erforderlich

30.10.2005 

Angesichts der Diskussionen um Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass den Atomkraftwerken in absehbarer Zeit der Brennstoff ausgeht. Uran wird immer knapper und teurer. Der Uranbedarf für die weltweit über 440 kommerziellen Atomkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran.

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IPPNW-Presseinfo vom 28.10.2005

Mit Atomenergie kann man das Klima nicht retten!

Streit bei den Koalitionsverhandlungen

28.10.2005 

Betreiber von Atomkraftwerken wie RWE und der BDI machen Druck auf die Koalitionsgespräche. Sie behaupten, längere Laufzeiten der Atomkraftwerke würden den Kohlendioxid-Ausstoß vermindern und so zum Klimaschutz beitragen. Dem widerspricht die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW entschieden: "Ginge es der Atomindustrie ernsthaft um den Klimaschutz, dann dürfte sie nicht wie jetzt RWE neue Braunkohle-Großkraftwerke in Nordrhein-Westfalen errichten. Es ist nicht logisch, wenn RWE einerseits zahllose neue Kohlendioxid-Schleudern baut und andererseits vom Klimaschutz redet", sagte Henrik Paulitz von der IPPNW.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.10.2005

US-Pläne für atomare Bunker Buster eingestellt

IPPNW begrüßt Ankündigung

26.10.2005 

Die IPPNW begrüßt die Aussage des republikanischen Senators Pete Domenici aus dem US-Staat New Mexico, dass die Forschung für einen bunkerbrechende Atomsprengkopf eingestellt wird, weil deren Finanzierung gestrichen wurde. Die IPPNW hat international gegen die Entwicklung einer solchen Waffe stets protestiert, nicht zuletzt weil sie zu einer Senkung der psychologischen Schwelle des atomaren Einsatzes beitragen würde.

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IPPNW-Presseinfo vom 20.10.2005

Alle Atomkraftwerke dürfen weiterlaufen

Der "Atomausstieg" macht´s möglich

20.10.2005 

Union und SPD wollen laut "Financial Times Deutschland" die bis 2009 geplante Stilllegung von Biblis A und Neckarwestheim-1 aufheben und alle 17 deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen lassen. Möglich macht dies das so genannte Atomausstiegsgesetz selbst. Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW zeigt dies in aller Deutlichkeit, dass der so genannte Atomausstieg von der rot-grünen Bundesregierung "vollkommen fehlkonstruiert worden ist".

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IPPNW-Presseinfo 10. Oktober 2005

IPPNW würdigt Friedensnobelpreisträger El-Baradei

Unterstützung im Kampf gegen Atomrüstung

10.10.2005 

Die IPPNW-Deutschland bedauert, dass durch die verkürzende Darstellung in den Medien ein falscher Eindruck ihrer Haltung zur Vergabe des Friedensnobelpreises an El Baradei und die IAEO entstanden ist. Gegen die einseitig hervorgehobene Kritik an der IAEO unterstreicht die IPPNW mit einer Erklärung erneut die bedeutende friedenspolitische Rolle El Baradeis. Die IPPNW begrüßt die Friedensnobelpreis-Vergabe an El-Baradei, den unerschrockenen Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), die ebenfalls ausgezeichnet wurde.

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IPPNW Presseinfo vom 7. Oktober 2005

Kritik an Friedensnobelpreis für IAEO

IPPNW würdigt ausdrücklich El-Baradei

07.10.2005 

 

 

 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), ausgezeichnet mit dem Friedensnobelpreis 1985, kritisieren die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Internationale Atomenergiebehörde IAEO. Eine Behörde, deren Ziel es ist, den Ausbau der Atomenergie weltweit zu beschleunigen und auszuweiten, trägt nicht zu einer friedlichen und gesunden Welt bei.

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IPPNW-Presseinfo vom 14.09.2005

Radioaktive Strahlung bringt Krankheit und Tod

IPPNW warnt vor längeren AKW-Laufzeiten

14.09.2005 

Radioaktivität beeinträchtigt lebende Zellen. Selbst kleinste Strahlendosen können die Erbinformation verändern, das Immunsystem schädigen und Krebs auslösen. Die Gefährlichkeit dieser sogenannten Niedrigstrahlung hat nun auch die als konservativ geltende National Academy of Science in den USA bestätigt. Im Juni 2005 schreibt sie in einer Studie, dass es keine untere Schwelle für gefährliche Strahlendosen gibt. Alle Dosen können Krebs auslösen - radioaktive Strahlung ist somit gefährlicher als bisher offiziell angenommen.

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IPPNW-Presseinfo vom 13.9.2005

Abgeordnete fordern Abzug der US-Atomwaffen

Unterschriftenaktion zum NATO-Treffen

13.09.2005 

89 Parlamentarier und Parlamentarierinnen aus den europäischen Ländern, in denen US-Atomwaffen lagern, fordern die Aufnahme von Verhandlungen über den Abzug der US-Atomwaffen. In einer von den Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) initiierten Erklärung heißt es: „Hiermit fordere ich die Regierungen von Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, der Türkei und Großbritannien auf: a) Verhandlungen über den Abzug der US-Atomwaffen in Europa aufzunehmen und b) die nukleare Teilhabe zu beenden.” Zu den Unterzeichnern gehören auch 16 deutsche SPD- und Bündnis 90/ Die Grünen-Bundestagsabgeordnete.

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IPPNW-Presseinfo vom 9.9.2005

IPPNW beantragt Stilllegung von Biblis B

Klage beim Verwaltungsgerichtshof Kassel

09.09.2005 

Die IPPNW hat heute bei der hessischen Atomaufsicht einen Antrag zur Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B eingereicht. Sollte diesem Antrag nicht stattgegeben werden, wird die Organisation unmittelbar den Verwaltungsgerichtshof in Kassel anrufen. Nach Auffassung der IPPNW weist das Atomkraftwerk Biblis B "mindestens 49 grundlegende und schwerwiegende Sicherheitsmängel" auf. "Derartige Sicherheitsmängel sind nach dem Kalkar-Urteil des Bundesverfassungsgerichts unzulässig, weil ein Atomkraftwerk stets dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen muss", sagte die Dortmunder Rechtsanwältin Wiltrud Rülle-Hengesbach, die die IPPNW in diesem Verfahren vertritt.

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IPPNW-Presseinfo vom 7. August 2005

Berliner gedenken Atombombenopfern

Appell gegen Atomwaffen gestartet

07.08.2005 

In mehreren Veranstaltungen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wurde am vergangenen Samstag in Berlin der Opfer gedacht. Veranstaltungen im Friedrichshain, in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen wiesen zugleich auf die bleibende nukleare Gefahr hin. So forderte Prof. Ulrich Gottstein von den Ärzten gegen den Atomkrieg in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, "unsere Aktivität gegen Krieg und für Frieden und Gerechtigkeit und für die Abschaffung aller Atomwaffen muss weitergehen!"

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Akiba und Itoh fordern Abrüstung von Atomwaffen

Geschehenes nicht vergessen

04.08.2005 

Mit einem Appell zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen ihre Bürgermeister und internationale Friedensstreiter vor dem Vergessen des "höllischen Endes" der Atombombenabwürfe. Gefordert wird die Abkehr von einem überholten System atomarer Abschreckung und die Entwicklung eines kooperativen Sicherheitssystem in Loyalität gegenüber der Menschheit. Die Bürgermeister Tadatoshi Akiba von Hiroshima, Iccho Itoh von Nagasaki, sowie Dr. Ronald McCoy und Dr. Gunnar Westberg, Kopräsidenten der Welt-IPPNW erinnern angeregt von Sir Joseph Rotblat, Friedensnobelpreisträger und Unterzeichner des Russel-Einstein-Manifests vom 9. Juli 1955, daran, dass das Risiko globalen Todes noch nicht überwunden sei.

IPPNW-Presseinfo vom 14. Juli 2005

60 Jahre Atomwaffen

Millionen Krebstote durch Atomtests

14.07.2005 

Vor 60 Jahren, am 16. Juli 1945, wurde in Alamogordo in der Wüste Neumexikos in den USA mit "Trinity" der erste Atomtest gezündet. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaaten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2.045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unterirdisch durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es alle anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich führten Indien und Pakistan zwölf Tests durch. Der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen ist auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests der Jahre 1957 bis 1963 zurückzuführen.

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IPPNW-Presseinfo vom 6. Juli 2005

Polizeigewalt bei Anti-NPD-Demonstration

Beamte verletzen IPPNW-Ärztin

06.07.2005 

Die IPPNW verurteilt den massiven Polizeieinsatz in Braunschweig am 18. Juni gegen Demonstranten, die sich einem NPD-Aufmarsch in den Weg gestellt haben. Mehrere der Teilnehmer wurden dabei von 3.000 Polizisten mit roher Gewalt behandelt, um den Weg für die 200 Rechtsradikalen frei zu räumen. Dabei wurde auch eine IPPNW-Ärztin aus Braunschweig verletzt. Bislang ist die örtliche Polizeiführung jede Erklärung zu ihrem Vorgehen schuldig geblieben.

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IPPNW-Presseinfo vom 10.6.2005

Schröder verharmlost US-Atomwaffen

Bomben bleiben in Deutschland

10.06.2005 

Die IPPNW verurteilt Äußerungen von Bundeskanzler Schröder über US-amerikanische Atomwaffen, die im rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Büchel stationiert sind. Laut tageszeitung vom 9. Juni hat Schröder gesagt: „Wegen der 20 Dinger in Büchel, verkrache ich mich doch nicht mit den Amis.” Dazu die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall: „Es ist leichtfertig, wie Schröder mit diesen zerstörerischen Waffen - sie haben 20 mal die sechsfache Sprengkraft der Hiroshimabombe - umgeht. Sie als "Dinger" zu bezeichnen ist zynisch und zeigt, dass unser Bundeskanzler das vernichtende Potenzial von Atombomben offenbar nicht erfasst hat.”

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IPPNW-Presseinfo 27. Mai 2005

GEW und IPPNW loben Schülerwettbewerb aus

60 Jahre Hiroshima und Nagasaki

27.05.2005 

„Der 60. Jahrestag des verheerenden Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki ist für uns ein willkommener Anlass, das Thema Krieg und Frieden und die Fragen internationaler Kooperation und atomarer Sicherheit in Unterricht und Schule zu behandeln. Deshalb loben wir zusammen mit den "internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs" einen Schülerwettbewerb in NRW aus”, erklärt GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber.

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IPPNW-Presseinfo

Atomwaffensperrvertrag auf der Intensivstation

IPPNW verurteilt US-Konferenzblockade

25.05.2005 

Zwei Verhandlungstage noch und keine Einigung in Sicht. Nun kommt zutage, was viele bereits ahnten: Der Atomwaffensperrvertrag ist in der schwersten Krise seines 35jährigen Bestehens. "Der Atomwaffensperrvertrag befindet sich auf der Intensivstation" sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. "Jetzt würde in einem Krankenhaus nur noch über lebensrettende Maßnahmen gesprochen". Die Konferenz sei nicht nur ein diplomatisches Spiel, sagt Hall, es gehe um die Weltsicherheit.

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IPPNW-Presseinfo

Atomwaffen abschaffen - jetzt!

Impuls gegen Stillstand bei Konferenz

11.05.2005 

NGOs aus aller Welt, unter anderem die Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), fordern vor der laufenden Konferenz zur Überprüfung des Nichtverbreitungs-Vertrages (NVV) in New York die Einhaltung der Vertragsverpflichtungen und konkrete Schritte zur atomaren Abrüstung. Nach mehr als einer Woche der Aussprache, haben sich die 188 Vertragsparteien weiterhin nicht auf eine Tagesordnung der Konferenz einigen können. Streitpunkt ist, welche Themen auf die Agenda kommen sollen.

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IPPNW-Presseinfo

Struck will nukleare Teilhabe beenden

IPPNW begrüßt Ankündigung

06.05.2005 

Die IPPNW begrüßen die Ankündigung von Verteidigungsminister Struck, Verhandlungen über den Abzug amerikanischer Atomwaffen aus Deutschland aufzunehmen. Der Verein fordert von der deutschen Regierung seit langem die Beendigung der nuklearen Teilhabe und den Abzug der amerikanischen Atomsprengköpfe. Dr. Lars Pohlmeier erklärt zur Ankündigung des Verteidigungsministers: "Die deutsche Öffentlichkeit hat schon lange verstanden, dass Atomwaffen nicht mehr, sondern weniger Sicherheit bedeuten. Es ist ein großer Erfolg der Friedensbewegung, dass die Politik das nun auch verstanden hat."

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IPPNW-Presseinfo 27.4.2005

Erste Hilfe für brüchigen Atomwaffensperrvertrag

Treffen der 188 Unterzeichnerstaaten

27.04.2005 

Am Montag, den 2. Mai beginnt zum siebten Mal die Überprüfung des NVV-Vertrags (Nichtverbreitungs-Vertrag). Die 188 Unterzeichnerstaaten treffen sich in New York, um vier Wochen lang über seine Zukunft zu beraten. Der ohnehin brüchige Vertrag steht unter schwerem Beschuss: Seit der letzten Überprüfungskonferenz vor fünf Jahren ist Nordkorea ausgeschieden und verlautbart eigene Atomwaffen zu besitzen. Der 11. September hat die Sicherheitsdoktrinen verschärft, die USA haben bereits angekündigt, sich nicht länger an bereits vereinbarte konkrete Schritte zur Abrüstung ihrer Arsenale halten zu wollen.

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Atomkraftwerken geht der Brennstoff aus

Wann wird das knappe Uran zum Kriegsgrund?

25.04.2005 

Anlässlich des 19. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass die Atomenergie nicht nur Gesundheit und Umwelt sondern zugleich in hohem Maße die internationale Sicherheit gefährdet. Das immer knapper und teurer werdende Uran könnte schon bald zu Kriegen mit Bundeswehrbeteiligung führen.

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IPPNW-Presseinfo 20. April 2005

MEADS: Bündnisgrüne im Rüstungsrausch

Energische Kritik von IPPNW und DFG-VK

20.04.2005 

Die DFG-VK und die IPPNW protestieren energisch gegen die Entscheidung der Partei- und Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen, der Entwicklung des Raketenabwehrsystems MEADS zuzustimmen. Beide Organisationen fordern mit Nachdruck, die Zustimmung zu MEADS heute im Haushaltsausschuss zu verweigern. "Die Befürwortung von MEADS würde einen weiteren Schritt der Militarisierung der Außenpolitik darstellen. Mit MEADS werden mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet, die wiederum im Bereich der Sozial- und Bildungspolitik oder der Zivilen Konfliktbearbeitung fehlen werden", so Joachim Thommes, Politischer Geschäftsführer der DFG-VK.

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Presseinformation

Bürgermeister fordern Abzug der Atomwaffen

Regierung soll in Abrüstung aktiv werden

18.04.2005 

Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hat die gemeinsamen Erklärungen von 130 deutschen BürgermeisterInnen in Empfang genommen, die einen Abzug der US-Atomwaffen vom deutschen Boden fordern. Die Erklärungen übergab der Koordinator der deutschen Bürgermeister für den Frieden, Bernd Grimpe (Referent des OB Schmalstieg, Hannover) gemeinsam mit der Aktion Völkerrecht mit SchülerInnen aus Heidelberg und der Greenpeace Jugend aus Berlin. Die drei Gruppen beteiligen sich an der Kampagne "atomwaffenfrei bis 2020", die die Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 anstrebt.<//span>

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IPPNW-Presseinfo vom 13.3.2005

Atomwaffensperrvertrag steht auf der Kippe!

IPPNW-Jahrestreffen in Berlin

13.03.2005 

"Die Zukunft des NPT-Vertrages steht ernsthaft auf der Kippe!", so resümierte die neue IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen aus Bielefeld die Beiträge von Friedensforschern und Kampagnenvertretern auf dem diesjährigen IPPNW-Jahrestreffen. Aktuell sind der Öffentlichkeit besonders die Beispiele Iran und Nordkorea und hier die Frage haben oder wollen sie Atomwaffen oder nicht vor Augen. Die Konflikte in der internationalen Gemeinschaft beleuchten eindringlich die Grundwidersprüche des Atomwaffensperrvertrages (NPT).

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IPPNW-Presseinfo 9. März 2005

60 Jahre danach: Von Hiroshima und Nagasaki ins neue nukleare Zeitalter

IPPNW-Benefizkonzert

09.03.2005 

Die IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Friedensnobelpreisträger 1985) wird 60 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki wieder mit einer Reihe von Benefizkonzerten auf aktuell neue atomare Gefahren hinweisen. Das erste Berliner Konzert findet am Freitag, den 11. März um 20:00 Uhr in der Auferstehungskirche/Umweltforum, Pufendorfstraße 11 statt.

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IPPNW-Presseinfo vom 11. März 2005

Abrüstung wagen

Konferenz der Mayors for Peace

11.03.2005 

"Wir sind verantwortlich für die Sicherheit der Menschen in unseren Städten." Das hat heute der dienstälteste Bürgermeister Deutschlands Herbert Schmalstieg aus Hannover während der Konferenz der Bürgermeister für den Frieden im Berliner Abgeordnetenhaus gesagt. Sicherheit gegen die atomare Bedrohung durch immer noch zehntausende nukleare Waffen weltweit kann es allerdings nur auf einem Weg geben: Die komplette und endgültige Abschaffung aller dieser Waffen.

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Presseinfo vom 18.2.2005

20. Friedensfilmpreis verliehen

"Turtles Can Fly" ausgezeichnet

18.02.2005 

Die Jury verleiht den 20. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2005 an "Lakposhtha hâm parvaz mikonand/Turtles Can Fly" des Regisseurs Bahman Ghobadi. Ein Film des Schmerzes und der Verstörung, der die Zukunft der Kinder in allen Kriegsgebieten mit erschreckender Deutlichkeit zeichnet. Obwohl sich die Kinder umeinander kümmern und im Flüchtlingslager ihre eigene parallele Welt entsteht, zeigt Bahman Ghobadi die Folgen des Krieges - Elend und die Auflösung aller Strukturen - mit Bildern, die nicht aus dem Kopf gehen

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Presseinfo vom 11.2.2005

Nordkoreas Atomwaffen

IPPNW verurteilt Verlautbarung

11.02.2005 

 Die nordkoreanische Führung hat verlautbaren lassen, Atomwaffen zu besitzen. Weltweit ist das Entsetzen groß. Die Einschätzungen reichen von "massiver Bedrohung" bis zum "Bluff", wie der australische Ministerpräsident John Howard sagt. Unbestritten ist allerdings: Die nukleare Bedrohung rückt näher.

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IPPNW-Presseinfo vom 11.01.05

Scharfer Protest gegen Vertragsbruch

US-Atomwaffen in Deutschland

11.02.2005 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern einen umgehenden Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Die USA haben laut dem US-Institut Natural Defense Resource Council insgesamt 480 Nuklearwaffen in Europa gelagert; allein in Deutschland 150 (in Büchel und Ramstein). Bis zu 60 dieser Atomwaffen können im Ernstfall von deutschen Piloten in deutschen Flugzeugen eingesetzt werden.

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Presseinformation vom 3. Februar 2005

Irak nach der Wahl

Kommentar von Angelika Claußen

03.02.2005 

Blair, Chirac, Schröder - selten waren sie sich so einig: Alle drei Politiker haben US-Präsident Bush zugestimmt, „dass die Wahlen vom Sonntag ein Sieg für das irakische Volk waren und ein großer Fortschritt für die Demokratie in der Region”. Tatsächlich hat das irakische Volk seinen Willen, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen eindrucksvoll demonstriert. Selten wurde von der westlichen Welt allerdings die Kehrseite der Medaille so konsequent ausgeblendet. Dazu ein Kommentar der stellvertretenden Vorsitzenden der deutschen Sektion der IPPNW Angelika Claußen.

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Presseinfo vom 21.1.2005

Beteiligung an nuklearen Abrüstungsbemühungen

Bürgermeister Tadatoshi Akiba in Berlin

21.01.2005 

Ob durch Terroristen, "Schurkenstaaten" schlichte Unfälle oder neu entwickelte Atomwaffen: Die Bedrohung durch nukleare Waffen ist selten so groß gewesen wie heute. Die einzige Möglichkeit, dieser Bedrohung zu entgehen, ist die weltweite restlose Abschaffung dieser Waffen. Für diese Abschaffung kämpft der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba. Aus diesem Grund ist er in Berlin.

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IPPNW-Presseinfo vom 20.1.2005

20. Friedensfilmpreis

Stimulanz für engagierten politischen Film

20.01.2005 

"Dass der Friedensfilmpreis bei der Berlinale 2005 seinen 20. Geburtstag feiert, ist ein kleines Wunder, das wir heftig feiern", sagt Boris Buchholz, Pressesprecher des Preises. Selbstbewusst habe sich die Gruppe cineastisch angehauchter Friedensbewegter seit 1986 ihren festen Platz bei den Filmfestspielen erkämpft. "Wurden wir in den 80ern noch belächelt und als störende Politheinis in die Ecke gestellt, gehört heute der Friedensfilmpreis fest zur Berlinale", fährt Buchholz fort. Die Würdigung des Friedensfilmpreises als feste Festival-Größe bestätigt auch Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

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Transparenz bei Bezahlung von Politikern schützt

Energiepolitik im Interesse von E.ON

Zum Fall E.ON und Werner Müller

18.01.2005 

"Die Offenlegung von Zahlungen der Wirtschaft an Politiker tragen nicht im mindesten dazu bei, dass eine von Industrieinteressen unabhängige Politik möglich ist." Das beweist nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW der Fall des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers und E.ON-Managers Werner Müller. Die "Berliner Zeitung" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über den Wechsel von Müller zwischen Atomwirtschaft und Bundesregierung. Müller weist zu Recht darauf hin, dass er kein Geheimnis daraus gemacht hat, dass er vor seiner Berufung ins Ministeramt 25 Jahre als Manager in der Energiewirtschaft tätig war. "Müller war 1998 vom Energie- und Atomkonzern E.ON in die Bundesregierung geschickt worden. Dieser ungeheuerliche Vorgang war für die Öffentlichkeit völlig transparent", betonte IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "In der Bundesregierung hat Müller ungeniert die Interessen seines Konzerns und seiner Branche vertreten", so Paulitz. „Müller setzte mit dem so genannten Atomkonsens den langjährigen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke durch, torpedierte das Erneuerbare Energiegesetz und ließ durch seinen Staatssekretär eine Ministererlaubnis zugunsten einer Tochtergesellschaft von E.ON erteilen."

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Explodiert der Nahe Osten?

Drohender US-Krieg gegen Iran

18.01.2005 

"Die aktuelle Eskalation im Streit um das iranische Atomprogramm ist besorgniserregend," kommentiert Jens-Peter Steffen, friedenspolitischer Sprecher der IPPNW, jüngste Nachrichten zum Verhältnis der USA zum Iran. Geheimdienstoperationen der USA auf iranischem Gebiet wurden dokumentiert und Präsident Bush schließt einen Militärschlag gegen den Iran nicht aus. "So ehrenwert die Initiative der EU-3, Frankreich, Großbritannien und Deutschland für eine friedliche Lösung ist, so unrühmlich ist der deutsche Beitrag zur Entwicklung der - vor allem israelischen - militärischen Option," Steffen weiter.

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Presseinformation vom 4.1.2005

Mehr Service und Übersichtlichkeit

IPPNW-Homepage www.ippnw.de überarbeitet

04.01.2005 

Die Homepage der IPPNW bietet ab heute mehr Übersichtlichkeit und Service. Die thematischen Bereiche "Atomenergie", "Frieden" und "Soziale Verantwortung" sind in weitere Rubriken unterteilt. Neu hinzugekommen ist die eigene thematische Rubrik "Atomwaffen", in der Sie sich über die Arbeit der IPPNW im Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen", Atomwaffenpolitik, Atomtests und Raketenabwehr informieren können.

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