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IPPNW-Presseinformation vom 21. Dezember 2006

Was geschah am 12.9.1986?

Dokumentation zu den Elbmarschleukämien

21.12.2006 

Risikogebiet Elbmarsch. Seit Ende der 80er Jahre erkranken dort statistisch gesehen mehr Kinder an Leukämie als irgendwo sonst auf der Welt. Von offizieller Seite gibt es dazu keine Erklärung. Am Nordufer der Elbe stehen in Sichtweite das KKW Krümmel und das Kernforschungszentrum GKSS. Die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch e.V., die Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und die IPPNW haben nun eine Dokumentation veröffentlicht: Eine Kette von Indizien weist auf ein radioaktives Ereignis am 12. September 1986 hin.

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IPPNW-Meldung vom 21.Dezember 2006

Wortbruch der Atomkonzerne

Aktionsbündnis ruft zum Stromwechsel auf

21.12.2006 

Die Strategie des Wortbruchs der deutschen Atomkraftwerksbetreiber erreicht mit dem heutigen Antrag der Energie Baden-Württemberg (EnBW) auf Laufzeitverlängerung für den Altreaktor Neckarwestheim 1 einen neuen Höhepunkt. Nach dem Essener Stromkonzern RWE demonstrieren jetzt auch die EnBW und ihr Vorstandsvorsitzender Utz Claassen, dass ihnen vertragliche Verpflichtungen, eigene Beteuerungen oder die Wünsche der Mehrheit ihrer Kunden wenig, die Aussicht auf Milliardenprofite aber alles bedeuten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14. Dezember 2006

Atomares Coming-Out: Krise oder Chance?

Atomwaffenfreie Zone Nahost

14.12.2006 

Das Selbstbekenntnis der Atommacht Israel muss den Weg zu einer dauerhaften Friedenskonferenz in Nahost eröffnen. „Jetzt sind diplomatische Initiativen gefragt, die ein atomares Aufrüsten in der Region verhindern”, sagt Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW, der Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs. Als ersten Beitrag zu einer "Atomwaffenfreien Zone Nahost" fordert sie die deutsche Regierung auf, die geplante Lieferung zweier U-Boote an Israel, die zu atomaren Trägermitteln umgerüstet werden können, zu stornieren.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Dezember 2006

Falsche Signale, falsche Richtung

Indische Ärzte kritisieren Atomabkommen

13.12.2006 

Das Nuklearabkommen zwischen USA und Indien gefährdet die Sicherheit in Südostasien, warnt die indische Sektion der IPPNW. Dieses Abkommen sendet die falschen Signale an die Nachbarstaaten. Es gibt keine Garantie, dass die Atomkraftwerke nur für friedliche Zwecke genutzt werden”, sagt Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der Indian Doctors for Peace and Development. Außerdem vermittle das Abkommen den falschen Eindruck, dass der Energiemangel in Indien mit Atomkraft gelöst werden könne.

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IPPNW-Presseinformation vom 7. Dezember 2006

Trident - völkerrechtswidrig und tödlich

Bericht von Medact veröffentlicht

07.12.2006 

Medact, die britische Sektion der IPPNW, veröffentlicht heute einen Bericht über neue britische Atomwaffensysteme. Der Bericht verurteilt so genannte Mini-Nukes mit nur einer Kilotonne Sprengkraft, die im Fall einer Anwendung Tausende von Menschen töten. Die Autoren widerlegen den Mythos, dass solche Waffensysteme zwischen Militär und Zivilisten unterscheiden und "chirurgisch" eingesetzt werden können. Medact reagiert damit auf die jüngst veröffentlichten Pläne von Premierminister Tony Blair, die britischen Trident-Atomwaffen zu modernisieren.

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IPPNW Presseinformation vom 20. November 2006

Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien

Petition an den Bundestag

20.11.2006 

Einen Stopp von Waffenlieferungen an Israel und andere Staaten in Nahost fordert eine Petition die heute von der IPPNW zusammen mit der "Kooperation für den Frieden" (u.a. Ohne Rüstung Leben, Bund für Soziale Verteidigung, Pax Christi, und das Netzwerk Friedenskooperative), an den Deutschen Bundestag übergeben wird. Wie der Vorsitzenden des Petitionsausschusses Kersten Naumann (Die Linke) bei der Übergabe erklärt wird, sollen die gewährten Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter nach Nahost zurückgenommen werden, und das gelieferte Testexemplar des "Dingo 2", falls bereits geliefert, unverzüglich in die Bundesrepublik Deutschland zurück verbracht werden.

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IPPNW-Presseinformation vom 14. November 2006

Brand im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals

IPPNW: Zügig abschalten

14.11.2006 

Die Explosion und der Brand im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals in der Nacht zum 14. November ist nach dem schweren Vorkommnis in Forsmark am 25. Juli bereits das zweite gefährliche Ereignis nach kurzer Zeit in schwedischen Atomkraftwerken. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass Brände und Explosionen zu den gefährlichsten möglichen Auslösern einer Atomkatastrophe zählen.

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IPPNW-Presseinfo vom 5. November 2006

Klimaflop Atomkraft

Atomare Klimapläne sind "Unsinn"

05.11.2006 

"Auch wenn man unsinnige Aussagen beständig wiederholt und dafür einflussreiche Organisationen einspannt, bleiben sie nichts anderes als Unsinn". So kommentierte die Vorsitzende der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Dr. Angelika Claußen, den Vorstoß der Internationalen Energie-Agentur (IEA) für den Neubau von Atomkraftwerken aus Klimaschutzgründen. "Weltweit gibt es rund 440 Atomkraftwerke. Um nur 10 Prozent der fossilen Energie zu ersetzen, müssten größenordnungsmäßig 1000 zusätzliche Atomkraftwerke errichtet werden, vom Ersatz der bestehenden Anlagen abgesehen."

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IPPNW-Presseinformation

UN untersucht Uranwaffeneinsatz

Setzte Israel Uranbomben in Libanon ein?

30.10.2006 

 Die IPPNW fordert von der israelischen Regierung Aufklärung über den Einsatz von uranhaltigen Waffen im Krieg gegen den Libanon. In der britischen Zeitung "Independent" vom 28.09.06 wurde berichtet, dass angereichertes Uran in Erdproben von Bombenkratern in Khiam und At-Tiri gefunden wurden.

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IPPNW fordert restlose Aufklärung

Einsatz von Phosphorbomben

24.10.2006 

Die IPPNW fordert die israelische Regierung auf, den Einsatz von Phosphorbomben während des jüngsten Krieges gegen den Libanon restlos aufzuklären und die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Erneut verurteilt die IPPNW den Einsatz als völkerrechtswidrig und besonders menschenverachtend.

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IPPNW Presseinformation vom 22. Oktober 2006

Medizin und Gewissen

IPPNW-Kongress in Nürnberg

22.10.2006 

Mit einer klaren Position für Solidarität zwischen Ärzten, Pflegern und Patienten und gegen die fortschreitende Ökonomisierung des Gesundheitssystems geht der dritte Kongress "Medizin und Gewissen" der IPPNW in Nürnberg heute zu Ende. Sehr kritisch wurde unter den mehr als 1000 Teilnehmer und rund 70 Referenten diskutiert, ob und wie die Gesundheitsreform zu einem solidarischen System beitragen kann, ohne dessen finanziellen Grenzen zu sprengen.

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IPPNW Presseinformation vom 20. Oktober 2006

Medizin und Gewissen

IPPNW-Kongress in Nürnberg

20.10.2006 

Der heute beginnende Kongress der IPPNW wird 60 Referenten und mehr als 1000 Teilnehmern an drei Tagen die Möglichkeit bieten, über medizinethische Fragen von außerordentlicher Brisanz zu diskutieren. Der 60. Jahrestag der sogenannten Nürnberger Ärzte-Prozesse bietet dabei Anlass, erneut über Verstrickung und Verantwortung der Ärzteschaft des Dritten Reichs an den Euthanasieprogrammen der Nationalsozialisten zu reflektieren.

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Presseinformation vom 19. Oktober 2006

Medizin und Gewissen

IPPNW-Kongress in Nürnberg

19.10.2006 

Am morgigen Freitag beginnt der dritte "Medizin und Gewissen"-Kongress der IPPNW in Nürnberg. Rund 1000 Teilnehmer und 80 Referenten aus dem internationalen Gesundheitswesen werden sich an drei Tagen mit Fragen zur medizinischen Ethik, über Entwicklungen des Gesundheitssystems und aktuelle Kontroversen beschäftigen. Der Rückblick auf den 60. Jahrestag der Anklageerhebung im Nürnberger Ärzteprozesse macht den Kongresses gleichzeitig zu einem der bedeutendsten medizinethischen Tagungen dieses Jahres.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Oktober 2006

Sanktionen gegen Nordkorea falscher Ansatz

IPPNW fordert direkte Friedensgespräche

16.10.2006 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern die US-Regierung auf, umgehend direkte Gespräche über ein Friedensabkommen mit Nordkorea aufzunehmen. Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW, beschreibt die verhängten Sanktionen als "falschen Ansatz" und meint, diese Art von Politik lenke von der eigentlichen Aufgabe ab, nämlich direkt mit Nordkorea zu reden.

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IPPNW-Presseinfo

Nordkorea 9. Atommacht

Rüstungskontrolle auf Tiefstand

09.10.2006 

”Die IPPNW verurteilt in aller Schärfe den nordkoreanischen Atomtest. „Jeder Atomtest gefährdet die Gesundheit und die Umwelt, mahnt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. „Zusätzlich wirft der Test die diplomatischen Bemühungen um internationale Rüstungskontrolle und Abrüstung auf ihren tiefsten Punkt seit ihrem Beginn.”

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IPPNW Presseinformation vom 4. Oktober 2006

Atomtest in Nordkorea?

IPPNW warnt vor Eskalation

04.10.2006 

Die IPPNW verurteilt in aller Schärfe die Ankündigung Nordkoreas, einen Atomtest durchführen zu wollen. Eine nicht kontrollier- und absehbare Eskalation würde durch eine solche Maßnahme in Gang gesetzt. Andere Staaten der Region könnten motiviert werden, ihrerseits Atomwaffen zum vermeintlichen Schutz und zur Abschreckung gegen nordkoreanische Arsenale zu entwickeln.

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IPPNW Presseinformation vom 28. September 2006

Atomausstieg selber machen

Stromwechsel jetzt!

28.09.2006 

Führende Umweltverbände, Organisationen für Verbraucherschutz und Anti-Atom-Initiativen rufen die atomkritische Mehrheit in Deutschland auf, ihre Vertragsbeziehungen zu den Atomstromproduzenten zu beenden und massenhaft zu Ökostromern zu wechseln. Private Haushalte, Gewerbe und Unternehmen sollen so gegen die einseitige Aufkündigung des so genannten Atomkonsenses durch den Essener Stromriesen RWE und die anderen drei Atomstromproduzenten E.ON, Vattenfall und Energie Baden-Württemberg (EnBW) vorgehen.

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IPPNW-Presseinformation vom 28. September 2006

Alternativer Friedensnobelpreis

IPPNW lädt Preisträger ein

28.09.2006 

Fernando Rendón, einer der Alternativen Nobelpreisträger 2006 kommt zum IPPNW- Benefizkonzert am 19. November um 16 Uhr in der Berliner Philharmonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester und berichtet über das mit dem Preis ausgezeichnete "Internationale Poesiefestival von Medellín”. Die Right Livelihood Award Stiftung ehrt in diesem Jahr vier Wegbereiter für Gerechtigkeit, Wahrheit und Friedensarbeit. Neben Chico Whitaker Ferreira (Brasilien), Daniel Ellsberg (USA) und Ruth Manorama (Indien) wird „Das Internationale Poesiefestival von Medellín” (Kolumbien) ausgezeichnet.

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IPPNW-Presseinfo vom 27. September 2006

IPPNW übergibt Unterschriftenlisten

Hilfe für Menschen ohne Papiere

27.09.2006 

Die IPPNW hat heute die im Rahmen ihrer Kampagne "2achten statt verachten - Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere" gesammelten Unterschriften an die Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt übergeben. Die 5.800 UnterzeichnerInnen fordern eine angemessene medizinische Versorgung für Menschen ohne Papiere und verbesserte Rechtssicherheit für behandelnde Ärzte.

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IPPNW Presseinformation vom 27. September 2006

Atomkonsensaufkündigung - Die Antwort

Laufzeitverlängerung für Biblis A

27.09.2006 

Die IPPNW lädt zusammen mit BUND, NABU, Greenpeace, X-tausendmal quer, DUH, Robin Wood, DNR und dem Bund der Energieverbraucher zu einer ungewöhnlichen Pressekonferenz. Diese wird Antworten auf die Aufkündigung des Atomkonsenses durch RWE bieten. RWE hatte am gestrigen Mittwoch eine Verlängerung der Laufzeit für das Atomkraftwerk Biblis A beantragt.

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IPPNW Presseinformation vom 12. September 2006

Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien

Petition an den Bundestag

12.09.2006 

Die IPPNW fordert zusammen mit der "Kooperation für den Frieden" (u.a. IPPNW, Bund für Soziale Verteidigung, Pax Christi und das Netzwerk Friedenskooperative), in einer Petition an den Deutschen Bundestag den Stopp von Waffenlieferungen an Israel und andere Staaten in Nahost.

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IPPNW Presseinformation vom 31. August 2006

Säbelrasseln mit Atomwaffen

Der 1. September ist Weltfriedenstag

31.08.2006 

Die Organisation der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges IPPNW fordert anlässlich der steigenden Gefahr eines Krieges zwischen den USA und dem Iran von der deutschen Bundesregierung eine eindeutige Absage für eine Beteiligung an militärischen Auseinandersetzungen. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um dessen vermeintliches Atomwaffenprogramm eskaliert von Runde zu Runde. Der Iran droht kaum verholen mit dem Bau einer Atomwaffe, die USA betonen die Fähigkeit und den Willen zur Eröffnung einer weiteren Kriegsfront auch ohne Zustimmung der UNO.

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IPPNW Presseinformation vom 22. August 2006

Baltic Bike Tour zum Weltkongress

IPPNW Medizinstudierende unterwegs

22.08.2006 

Zwanzig Medizinstudierende der IPPNW aus aller Welt fahren vom 21. August bis zum 6. September
auf Fahrrädern die 880 km lange Strecke von Tallinn über St. Petersburg nach Helsinki. Auf ihrem Weg werden sie Pressekonferenzen organisieren, sich mit Vertretern der Organisation Bürgermeister für den Frieden treffen und sich durch öffentliche Demonstrationen für eine Demilitarisierung der Ostsee engagieren.

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IPPNW Presseinformation vom 9. August 2006

Fehler können zum Super-GAU führen

Schlampereien im AKW Biblis

09.08.2006 

Anlässlich der Äußerungen von Umweltminister Gabriel zur Sicherheit deutscher Atomkraftwerke weist die IPPNW darauf hin, dass die Behörden die Problematik der bei Wartungsarbeiten häufig auftretenden Fehler vollständig ausklammern. "Umweltminister Gabriel konzentriert sich jetzt auf die Vergleichbarkeit von elektrischen Schaltplänen und setzt dabei voraus, dass bei Wartungsarbeiten keine Fehler gemacht werden, die die Sicherheitssysteme jederzeit außer Kraft setzen können. Das geht aber an der Praxis in den deutschen Atomkraftwerken völlig vorbei", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW Presseinformation vom 8. August 2006

Behörden-Antworten zur Sicherheit deutscher AKW

Augenwischerei

08.08.2006 

Die IPPNW hält die Antworten der Atomaufsichtsbehörden der Länder zur Zuverlässigkeit der Notstromversorgung in den deutschen Atomkraftwerken für Augenwischerei. "Erstens beschränken die Behörden ihren Blickwinkel auf die Notstromversorgung und ignorieren die grundlegende Sicherheitslücke, wonach es aufgrund von Kurzschlüssen und Unwettern überhaupt erst zu äußerst gefährlichen Anlagenzuständen kommen kann. Zweitens wird stillschweigend hingenommen, dass der so genannte Lastabwurf auf Eigenbedarf in deutschen Atomkraftwerken zur Stromversorgung über den Kraftwerks-eigenen Generator sehr häufig misslingt.

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IPPNW Presseinformation vom 7. August 2006

Fast-Unfälle in deutschen Atomkraftwerken

Eine Chronik aus 30 Jahren

07.08.2006 

Ebenso wie im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark ein Kurzschluss außerhalb der Anlage einen Beinahe-GAU auslöste, ist auch vor knapp 30 Jahren ein externer Kurzschluss die Ursache für den Großunfall und Totalschaden von Block A des deutschen Atomkraftwerks Gundremmingen gewesen. Am 13. Januar 1977 kam es in den beiden abführenden Stromleitungen dieses Akws nach einem Kälteeinbruch und einem Blitzschlag zu Kurzschlüssen, so dass das Atomkraftwerk seinen Strom nicht mehr ableiten konnte. Aufgrund von mehreren Fehlern in der Steuerung des Atomkraftwerks kam es zur Schnellabschaltung, was zu einem schnellen Druckanstieg und zur Dampfabblasung ins Reaktorgebäude führte und in Folge dessen zu Rissen in Sicherheitsventilen und Rohrleitungen.

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IPPNW Presseinfromation vom 5. August 2006

Vom "Anti" zum "Pro"

Gedenkveranstaltung und Postkartenaktion

05.08.2006 

Die IPPNW erinnert und gedenkt am 61. Jahrestag der Opfer der Abwürfe US-amerikanischer Atombomben. Eine Feier findet an der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain im gleichnamigen Berliner Bezirk am Sonntag dem 6. August um 11:00 Uhr statt. IPPNW Ehrenvorstandsmitglied Professor Horst-Eberhard Richter sagt: „Der japanische buddhistische Philosoph Daisaku Ikeda sieht uns klar vor die Wahl gestellt, entweder doch noch unserer eigenen Kraft zu Menschlichkeit und zu gewaltfreier Verständigung oder resignierend den Atomwaffen zu vertrauen. Im letzteren Falle würden wir in einer argwöhnischen Verfolgungsmentalität, also in einem puren "Anti" erstarren, anstatt uns zu einem "Pro" zu ermutigen, d.h. zu einer zuversichtlicheren Arbeit an einer "Kultur des Friedens".”

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IPPNW Presseinformation vom 4. August 2006

GAU durch Unwetter in Deutschland möglich

Sicherheitsüberprüfungen reichen nicht

04.08.2006 

Nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kann bereits ein Kurzschluss, beispielsweise infolge eines Unwetters, in Deutschland jederzeit zum Super-GAU führen. "Der Kurzschluss außerhalb des schwedischen Atomkraftwerks Forsmark hat dazu geführt, dass in der Anlage alles aus dem Ruder lief und nur wenige Minuten bis zum Super-GAU gefehlt haben", so Henrik Paulitz, Atomexperte der IPPNW. In Biblis B habe am 8. Februar 2004 ein wetterbedingter Kurzschluss außerhalb der Anlage dazu geführt, dass es zum gefürchteten "Notstromfall" kam. "Hierbei handelt es sich um eine ganz grundlegende, nicht lösbare Sicherheitslücke."

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IPPNW Presseinformation vom 3.8.2006

Beinahe-Atom-Unfall in Schweden

Stilllegung von Atomkraftwerken gefordert

03.08.2006 

Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark-1 ist es am 26. Juli beinahe zu einem Unfall gekommen. Nach den bislang vorliegenden Informationen führte ein Lichtbogen und ein Kurzschluss außerhalb des Atomkraftwerks dazu, dass es zu einer Trennung des Kraftwerks vom Stromnetz kam. Danach versagte zusätzlich die Stromversorgung des Atomkraftwerks durch den kraftwerkseigenen Generator. Damit war der gefürchtete "Notstromfall" gegeben, so dass die Stromversorgung der wichtigsten Sicherheitssysteme durch die Notstromdiesel-Aggregate gewährleistet werden musste.

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IPPNW Presseinformation vom 1.8.2006

Waffenruhe sofort!

Appell an Bundesregierung

01.08.2006 

Die Organisation der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) fordert zusammen mit zahlreichen Organisationen der Friedensbewegung die Deutsche Bundesregierung zu verstärkten diplomatischen Bemühungen im derzeitigen Nahostkonflikt auf.

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IPPNW Pressinformation vom 25.07.2006

Chemiewaffeneinsatz im Libanon?

IPPNW fordert Erklärung

25.07.2006 

Die IPPNW fordert in einem Brief an den israelischen Botschafter in Deutschland Shimon Stein Aufklärung über den möglichen Einsatz von Phosphor-Munition durch die israelische Armee im Südlibanon und in Gaza. Medienberichten zufolge weisen die Aussagen mehrerer Ärzte in der libanesischen Hafenstadt Tyrus und in der Hauptstadt Beirut auf den Einsatz dieses durch internationales Kriegsrecht geächteten Kampfstoffes hin.

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IPPNW Presseinformation vom 21.07.2006

IPPNW Appell vom 21. Juli 2006

IPPNW-Appell an die Bundesregierung

21.07.2006 

Angesichts des andauernden Krieges in Südlibanon und in Gaza fordert die Vereinigung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die engagierte friedenspolitische Intervention der Bundesregierung.
In einem Appell fordert die IPPNW die Bundesregierung zu einem Einsatz für einen sofortigen Waffenstillstand und die Einrichtung einer Konferenz für Frieden und Zusammenarbeit im Nahen Osten auf.

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IPPNW Presseinformation vom 20.7.2006

Humanitäre Katastrophe verhindern, Krieg beenden

Menschenrechtsverletzungen im Südlibanon

20.07.2006 

Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind entsetzt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Eskalation im Nahen Osten. Mehrere Hunderttausende Menschen befinden sich im Libanon auf der Flucht, ganze Gemeinden sind komplett eingeschlossen und nicht in der Lage Schwerstverletzte zu versorgen. Der durch internationales Recht zugesicherte Schutz der Zivilbevölkerung wird nicht mehr gewährleistet.
Der Krieg weitet sich zu einer humanitären Katastrophe aus. Leidtragend sind vor allem die ohnehin Schwachen, die keine Möglichkeiten haben das Krisengebiet zu verlassen.

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IPPNW Presseinformation vom 18.7.2006

Delegation aus Hiroshima in Potsdam erwartet

Besuch in Berlin, Potsdam und Dresden

18.07.2006 

In der Zeit vom 22. bis 27. Juli 2006 wird eine Delegation aus Hiroshima die Landeshauptstädte Berlin, Potsdam und Dresden besuchen.
Die Delegation, zu der auch zwei Überlebende des Atombombenabwurfs auf Hiroshima vom 6. August 1945 gehören, wird zum Auftakt ihres öffentlichen Besuchsprogramms am 24. Juli um 11 Uhr im Potsdamer Rathaus vom Oberbürgermeister Jann Jakobs empfangen.

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IPPNW Presseinfo vom 12. Juli 2006

Eine neue Politik ist möglich

Merkel und Bush in Stralsund

12.07.2006 

Als atomkritische Ärzteorganisation, die in besonderem Maße der Sache des Friedens und einer gesunden und nachhaltig lebenswerten Zukunft verpflichtet ist, gibt es an der internationalen Politik des US-amerikanischen Präsidenten kaum etwas, dem die IPPNW positiv gegenüberstehen könnte. Dieser Präsident ist von der deutschen Bundeskanzlerin in deren Wahlkreis eingeladen worden, nicht um über Differenzen zu diskutieren, sondern um der amerikanischen Regierung volle und freundschaftliche Zustimmung zuzusichern.

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IPPNW-Presseinfo

IPPNW fordert Ende der Gewalt in Nahost

Gewalt trifft besonders die Schwächsten

29.06.2006 

Die IPPNW verurteilt die systematische militärische Zerstörung der ohnehin labilen Infrastruktur von Gaza, weil sich die gesundheitliche Situation der dort lebenden Menschen hierdurch weiterhin verschlechtert und zusätzlich die medizinische Versorgung unmöglich gemacht wird. Leidtragende sind diejenigen, die zu den schwächsten der Gesellschaft in den Autonomiegebieten gehören: Kinder, Alte, schwangere Frauen und chronisch Kranke.

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IPPNW-Presseinfo vom 21. Juni 2006

US-Atomwaffen raus aus Europa

IPPNW unterstützt EU-Parlamentarier

21.06.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW unterstützt eine Aktion europäischer Parlamentarier zum Abzug aller 480 noch auf europäischem Boden stationierten US-Atomwaffen. Für eine sogenannte "Schriftliche Erklärung" werben die beiden grünen Abgeordneten im Europäischen Parlament Caroline Lucas und Angelika Beer bei ihren KollegInnen um Unterschriften.

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Presseinformation

Iranerin inspiziert deutsche Atomanlage

Aktion in Gronauer Urananreicherungsanlage

18.06.2006 

Zu einer spektakulären Aktion lädt die IPPNW zusammen mit den Anti-Atom-Organisationen "Nirgendwo", "X-tausendmal quer", "Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen" am Sonntag im westfälischen Gronau ein. Ein iranische Medizinstudentin wird eine symbolische Inspektion der dortigen Urananreicherungsanlage durchführen.

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IPPNW-Presseinfo vom 7. Juni 2006

Waffen des Terrors

Blixbericht: Abschaffung aller Atomwaffen

07.06.2006 

Kein Geringerer als Hans Blix hat in einem Bericht, der UN-Generalsekretär Kofi Annan vorgelegt wurde, unmissverständlich deutlich gemacht: „Solange auch nur ein einziger Staat Atomwaffen besitzt, werden auch andere Länder solche Waffen haben wollen!” Der ehemalige Chef der UNO-Waffeninspektoren für den Irak und frühere IAEO-Generaldirektor erklärt zusammen mit 14 führenden internationalen Experten in der Schrift "Waffen des Terrors", dass nur eine konsequente Abschaffung aller bestehenden nuklearen Waffensysteme die weitere Verbreitung von Atomwaffen verhindern kann. Der Bericht ermahnt jene Staaten, die nuklearer Arsenale besitzen, ihre Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag zu erfüllen. Der Vertrag schreibt die sukzessive Reduzierung und Eliminierung dieser Arsenale vor.

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IPPNW-Presseinfo vom 6. Juni 2006

Inspektion der UAA Gronau

Camp ab dem 16. Juni 2006

06.06.2006 

In Deutschland existieren die Anlagen, das Material und das Wissen, um innerhalb kurzer Zeit Atomwaffen herzustellen. Deutsche Firmen haben Teile für die nukleare Technik im Iran geliefert und iranische Wissenschaftler ausgebildet. Am 18. Juni wird die deutsche Urananreicherungsanlage in Gronau (Westfalen) von BürgerInnen inspiziert. Schon 1997 war im Spiegel zu lesen, dass die IAEO-Prüfer bei der Kontrolle dieser UAA auf hartnäckigen Widerstand stießen.

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IPPNW-Presseinfo vom 24. Mai 2006

Laufzeiten doch länger als ausgehandelt?

IPPNW besorgt über Vorstoß

24.05.2006 

Die "großen Vier" können es nicht lassen. Deutschlands Atomkonzerne haben sich mit Umweltminister Sigmar Gabriel getroffen, um unter anderem über die Verlängerung von Laufzeiten ihrer bestehenden Atomkraftwerke (AKW) zu reden. RWE und EnBW wollen in den kommenden Wochen für mindestens zwei Atomkraftwerke längere Laufzeiten beantragen, schreibt der "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Der noch unter Rot-Grün mit dem damaligen Umweltminister Jürgen Trittin ausgehandelte Atomkonsens, der die Betriebsdauer bestehender AKW bis höchstens 2023 festschreibt, würde damit in Frage gestellt.

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IPPNW-Presseinfo vom 12. Mai 2006

"Militär ist keine Lösung!"

Online-Kampagne gegen Iran-Krieg

12.05.2006 

Die IPPNW startet heute in Deutschland eine gemeinsame Kampagne gegen eine weitere Eskalation des Konflikts um das iranische Atomprogramm mit Campact, Netzwerk Friedenskooperative, DFG-VK, und Attac. Eine erste Online-Aktion richtet sich an die Staaten, die derzeit über den Wortlaut einer Resolution des UN-Sicherheitsrats verhandeln. Weitere Aktionen werden folgen.

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IPPNW-Presseinfo vom 5. Mai 2006

Sofortige Stilllegung des bulgarischen AKW Kosloduj

Neckarwestheim: Abschaltsystem versagte

05.05.2006 

Das Schnellabschaltsystem deutscher Druckwasserreaktoren ist vom "grundsätzlichen Funktionsprinzip" ähnlich dem des bulgarischen Atomkraftwerks Kosloduj-5, in dem es deswegen am 1. März 2006 beinahe zum Atomunfall gekommen ist. Dies berichtete die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) gestern in der Sitzung der Reaktorsicherheitskommission (RSK) des Bundes. Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW versagte auch im deutschen Atomkraftwerk Neckarwestheim-1 am 10. Mai 2000 das zentrale Sicherheitssystem.

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IPPNW-Presseinfo vom 3. Mai 2006

Kein Krieg gegen den Iran

Unterschriftenaktion der IPPNW

03.05.2006 

Die Rhetorik ist martialisch: Mit der Zerstörung Israels drohen die einen, mit dem Einsatz von Atomwaffen die anderen. Im Konflikt um das vermeintliche iranische Atomprogramm wird auf allen Seiten - nicht nur verbal - aufgerüstet. Eine diplomatische Lösung wird immer schwieriger. Angesichts einer drohenden Blockade im UN-Sicherheitsrat und angesichts der Ankündigung einer durch die USA angeführten "Allianz der Willigen" ruft die IPPNW zur Sammlung von Unterschriften für eine friedliche Beilegung der Krise auf.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.4.2006

Streit um Tschernobyl-Opferzahlen

Wir können den Behörden nicht vertrauen

26.04.2006 

Nach Auffassung der IPPNW kann der Streit um die Opfer der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beigelegt werden, wenn die zuständigen staatlichen oder staatsnahen Behörden und wissenschaftlichen Fachgremien dazu übergehen, seriöse und öffentlich nachvollziehbare wissenschaftliche Fakten zu veröffentlichen. "Wir brauchen den makaberen Streit um die Tschernobyl-Opfer nicht", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinfo vom 25.4.2006

Gesundheit und Fürsorge im Ausverkauf

Junge Ärzte sammeln die Geschichten

25.04.2006 

In unserem Gesundheitswesen gewinnen immer häufiger Kommerz und Profit Überhand über Fürsorge und Berufsethos, es scheint zu einer x-beliebigen Branche der Wirtschaft zu werden. Sein eigentliches Ziel, das Helfen und Heilen, tritt dabei zusehends in den Hintergrund. Die nicht-kommerzielle Internetkampagne "1001 Geschichten und kein einziges Märchen - aus dem Alltag eines kranken Gesundheitswesens" sammelt seit März 2006 auf der Seite www.kein-einziges-maerchen.de "Wahre Geschichten über die Ware Gesundheit".

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IPPNW-Presseinformation vom 24. April 2006

20 Jahre Tschernobyl

IPPNW fordert Ausstieg aus Atomenergie

24.04.2006 

Die Tschernobyl-Katastrophe machte über Nacht Millionen Menschen zu Opfern. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde. Nun ist 20 Jahre nach dem Unglück ein Streit über die Opferzahlen entbrannt. Verschiedene neuere Studien - unter anderem von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz - kommen zu demselben Ergebnis: Genaue Zahlen gibt es nicht, gerechnet wird mit Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Krebs- und anderen Erkrankungen.

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IPPNW-Presseinfo

Atomwaffeneinsatz gegen den Iran?

IPPNW beschließt Appell

09.04.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat auf ihrem internationalen Kongress "Zeitbombe Atomenergie. 20 Jahre Tschernobyl" an diesem Wochenende mit Bestürzung auf einen Bericht des US-amerikanischen Magazins The New Yorker reagiert. Demnach planen die USA, unterirdische nukleare Forschungsanlagen im Iran mit Atomwaffen anzugreifen. Der amerikanische Journalist Seymour Hersh berichtet unter Berufung auf Washingtoner Quellen von konkreten Plänen der US-Militärführung, nach denen die US-Regierung den Einsatz von bunkerbrechenden Nuklearwaffen gegen die Atomanlage Natans durchführen soll.

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IPPNW-Presseinfo vom 6. April 2006

Nur 50 Tote durch Tschernobyl?

Studie widerlegt absurde Zahlen der IAEO

06.04.2006 

Eine heute vorgelegte Studie der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz hat Verlautbarungen der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) Lügen gestraft, weniger als 50 Menschen seien infolge des Super-GAUs von Tschernobyl gestorben (Presserklärung der IAEO vom 5.9.2005). Bei den von der IAEO vorgelegten Zahlen lassen sich gravierende Unstimmigkeiten nachweisen. Die jetzt von IPPNW und GfS vorgelegte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls.

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IPPNW-Presseinfo vom 4. April 2006

Wahre Pläne verschleiert

IPPNW kommentiert Energiegipfel

04.04.2006 

"Die Strategie der Bundesregierung ist es, möglichst viele positiv besetzte Phrasen wie Sicherheit der Energieversorgung, Investitionen in eine zukunftsfähige Stromversorgung, wettbewerbsfähige Energiepreise, Forschung und Energieeffizienz zu kommunizieren und die tatsächlichen Planungen der Energiewirtschaft weitgehend zu verschleiern", sagte Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW nach dem Energiegipfel. "Am industriefreundlichen Atomkonsens, der den langjährigen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke und den Bau atomarer Zwischenlager möglich gemacht hat, wird derzeit natürlich nicht gerührt."

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IPPNW-Pressemitteilung vom 3. April 2006

Energiegipfel ist Augenwischerei

Umbau der Energiewirtschaft gefordert

03.04.2006 

Der heutige Energiegipfel im Bundeskanzleramt ist nach Einschätzung der IPPNW eine Inszenierung zugunsten der vier großen Energiekonzerne. Der scheinbare Versuch einer "Renaissance" der Atomenergie ist für den IPPNW-Atomenergieexperten Henrik Paulitz ein Ablenkungsmanöver, um den Neubau von fossilen Kraftwerken zu begründen. Gleichzeitig würden mit dem Verweis auf zu hohe Kosten erneuerbare Energien unter Beschuss genommen. "Dass Wind-, Wasser- und Solarenergie gegenüber den herkömmlichen Energieträgern zu teuer seien ist schlicht falsch", so Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 1. April 2006

Vollständiges Versagen der Energiewirtschaft

IPPNW zum Energiegipfel

01.04.2006 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW wird der Streit um die Atomenergie bewusst inszeniert, um vom Neubau fossiler Großkraftwerke abzulenken. "Es ist schon skurril: Da werben die Energiekonzerne und Wirtschaftsminister Michael Glos einerseits mit der angeblich CO2-freien Atomenergie und andererseits plant die Energiewirtschaft mit Unterstützung der Bundesregierung allein in Deutschland 20 neue fossile Großkraftwerke. Bei den Gas und Kohlekraftwerken ist dann plötzlich vom Klimaschutz nicht mehr die Rede", kritisiert der IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseeinladung

Neue Fälle von Kinderleukämie

Atomunfall in der Elbmarsch - ein halbes Jahr nach Tschernobyl

29.03.2006 

Die weltweit einzigartige Kinderleukämiehäufung in der Nähe der Geesthachter Atomanlagen hält an. Die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch und die Gesellschaft für Strahlenschutz stellen in einer Pressekonferenz am 31. März 2006 um 10.30 Uhr in der Berliner Pressekonferenz aufsehenerregende neue Befunde vor. Künstliche Radioaktivität - darunter Plutonium und Thorium - wurde jetzt in Bodenproben aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Atomanlagen durch ein Forschungslabor der internationalen Sacharow-Universität in Minsk nachgewiesen.

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IPPNW-Presseinfo vom 17. März 2006

IPPNW bedauert Streitgesprächs-Absage

DGB-Veranstaltung zu Biblis B

17.03.2006 

Auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes sollte heute Abend in Bensheim bei Darmstadt ein öffentliches Streitgespräch zwischen dem Betriebsratsvorsitzenden des RWE-Kraftwerks Biblis, Reinhold Gispert, und dem IPPNW-Atomexperten Henrik Paulitz stattfinden. Der RWE-Mann hatte schon im Vorfeld immer wieder gezögert, ob er sich der politischen Diskussion stellen will. Heute gegen 10.45 Uhr teilte Gispert mit, dass er nicht mehr dazu bereit sei, an der Veranstaltung teilzunehmen. Grund: Er habe zu kurzfristig erfahren, dass sein Diskussionspartner Overhead-Folien benutzen wolle. Dies sei ein Vorteil, den er nun nicht mehr aufholen könne. 

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IPPNW-Presseinfo vom 14. März 2006

Appell an Kofi Annan

UN-Mediationskommission zum Iran!

14.03.2006 

Eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten und NGOs werden heute einen Appell an UN-Generalsekretär Kofi Annan richten mit dem Ziel ihn für eine Intervention in der Krise um das iranische Nuklearprogramm zu gewinnen. Professor Victor Sidel, Oberster Vertreter bei der UNO für die Internationalen Ärzte für die Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW), die Organisation die 1985 den Friedensnobelpreis erhielt, wird den Appell heute morgen an das Büro des Generalsekretärs überreichen. Der Appell bittet den Generalsekretär um die Errichtung einer UN-Kommission die zwischen den Konfliktparteien vermittelt und zur Deeskalation der Krise führt.

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IPPNW-Presseinfo vom 3. März 2006

US-Nukleardeal mit Indien hebelt Sperrvertrag aus

Atomwaffenstatus außerhalb des NPT

03.03.2006 

Am Rande eines Treffens der internationalen Abrüstungsinitiative der Mittelmächte (MPI) kritisieren die indischen Ärzte für Frieden und Entwicklung (IDPD) und die deutsche Schwesterorganisation IPPNW das gestrige Atomabkommen zwischen den USA und Indien. Es sichere Indien bilateral den Atomwaffenstatus ohne Rücksicht auf internationale Verträge und selbst gegen bestehende Gesetze der USA zu. „Das ganze ermutigt letztlich die Weiterverbreitung der Atomwaffen”, befürchtet Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der indischen Ärzteorganisation.

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Friedensfilmpreis für Grbavica

Ein sensibler, aufwühlender Film

19.02.2006 

Der diesjährige Friedensfilmpreis der Berlinale geht an den Film "Grbavica" von Jasmila Zbaniç. Das Projekt wird von der IPPNW (Schirmherr) und von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt. Die Jury schreibt in ihrer Begründung: "Die Erinnerung hinter sich zu lassen und ihrer Tochter ein "normales" Heranwachsen zu ermöglichen, ist das Ziel einer Mutter im vom Krieg gezeichneten bosnischen Sarajewo. Aber beider Leben ist von einem furchtbaren Geheimnis überschattet, das das Verhältnis von Mutter und Tochter fast zerstört."

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Presseinfo vom 08.02.2006

"Nägel und Steine" behindern friedliche Lösung

Fall Iran vor dem Sicherheitsrat

08.02.2006 Die Überweisung des Falles Iran and den UN-Sicherheitsrat wird stündlich wahrscheinlicher. Heute fordert der US-Botschafter bei den UN John Bolton die sofortige Überweisung an den Sicherheitsrat. Bereits am 27. Februar 2006 klang in dem Bericht des IAEO Generaldirektors El-Baradei eine argwöhnischere Bewertung der Frage des iranischen Nuklearprogramms an. Dazu sind weitere Hindernisse für eine friedliche Lösung hinzugekommen.

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IPPNW-Presseinfo vom 7.2.2006

Weltweiter Appell an die Konfliktparteien

Für eine friedliche Lösung der Irankrise

07.02.2006 

Heute wird in Berlin, Brüssel, Den Haag, Genf, Hiroshima, Paris und Sydney ein offener Brief an die Regierungen des Iran, Israels und der USA veröffentlicht, in dem Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft für eine friedliche Lösung des Konfliktes um das iranische Atomprogramm und die Errichtung einer kernwaffenfreie Zone im Mittleren Osten appellieren. Gut 70 PolitikerInnen und ParlamentarierInnen und mehr als 200 Nichtregierungs-Organisationen aus 30 Ländern unterzeichneten den Brief, der bereits an die drei Konfliktparteien, sowie in Kopie an u.a. Bundespräsidenten Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, geschickt wurde.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.1.2006

93% der Bundesbürger gegen Atomwaffen

Atomwaffendebatte in der BILD absurd

26.01.2006 

Die IPPNW reagiert empört auf den Versuch der BILD-Zeitung und des Ex-Verteidigungsministers Rupert Scholz (CDU), eine Gespensterdebatte über den Nutzen eigener Atomwaffen für Deutschland anzuzetteln. „Diese Debatte ist absurd und unerträglich - und geht an der Meinung der Bundesbürger völlig vorbei. Atomwaffen helfen weder gegen Terror, noch machen sie unsere Welt sicherer. Im Gegenteil: Sie heizen die Eskalationsspirale erst an. Die IPPNW verurteilt unterschiedslos den Einsatz und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen”, sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW.

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IPPNW-Presseinfo 24. Januar 2006

Schluss mit der Bestechung von Politikern

Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen

24.01.2006 

Anlässlich der Ermittlungen der Staatsanwalt gegen die Erdgas-Töchter von RWE und E.On wegen der Korruption von Kommunalpolitikern kritisiert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW ein "umfassendes System der Einflussnahme der Energiekonzerne auf die Energiepolitik, die rationale Entscheidungen im Interesse des Allgemeinwohls behindern". Die IPPNW verweist - nur beispielhaft - auf folgende Einflusssphären:

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IPPNW empört über Chiracs nukleare Drohung

Frankreich ändert seine Nuklearstrategie

19.01.2006 

”Die IPPNW reagiert empört auf Äußerungen des französischen Staatspräsidenten Chirac, wonach er u.a. "Terrorstaaten" mit einem Atomwaffeneinsatz droht. „Dieses Säbelrasseln ist in der gegenwärtigen Krise um Irans Atomprogramm das grundsätzlich falsche Signal. Chirac dreht an der Eskalationsschraube”, so die Abrüstungsreferentin der IPPNW, Xanthe Hall. „Gefordert sind jetzt vor allem Ruhe und geschickte Diplomatie, um einen drohenden Krieg zu verhindern. Noch mehr Drohungen sind wenig hilfreich.”

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IPPNW-Presseinfo vom 16. Januar 2006

Für eine diplomatische Lösung der Iran-Krise

Forderungen der Frankfurter IPPNW-Tagung

16.01.2006 

Angesichts der sich gefährlich zuspitzenden internationalen Krise um das Atomprogramm des Iran und vielfältiger Hinweise auf geplante Militäraktionen der USA und/oder Israels gegen dieses Land unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IPPNW-Tagung "Globalisierung, Krieg und Intervention" die sechs Forderungen, die von der deutschen IPPNW-Sektion an die verantwortlichen Regierungen für eine friedliche Lösung der Problematik gestellt werden:

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IPPNW-Presseinfo vom 16. Januar 2006

IPPNW stimmt Umweltminister Gabriel zu

AKW Biblis B: Rund 50 Sicherheitsdefizite

16.01.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW stimmt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu, der gegenüber dem "Spiegel" erklärt hat, dass alte deutsche Atomkraftwerke wie Biblis B gravierende Sicherheitsdefizite aufweisen. Aufwändige Recherchen der IPPNW haben ergeben, dass es in Biblis B rund 50 Sicherheitslücken gibt. Die Organisation hat daher im vergangenen Sommer einen Stilllegungsantrag bei der Hessischen Atomaufsicht gestellt. Sollte dem Antrag nicht entsprochen werden, wird die IPPNW den Klageweg beschreiten.

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IPPNW-Presseinfo vom 12. Januar 2006

Kein Krieg gegen den Iran

IPPNW fordert diplomatische Lösung

12.01.2006 

Anlässlich des Treffens der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und dem Chefdiplomat der EU Javier Solana zum Iran fordern die Internationalen Ärzte für die Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW) alle an der Krise beteiligten Staaten, die Sondierungen von Sanktionen, von militärischen oder atomaren Optionen gegen den Iran sofort zu unterlassen und auf eine diplomatische Lösung des Konfliktes zu drängen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11. Januar 2006

E.On in die Pflicht nehmen

IPPNW fordert Investitionsprogramm

11.01.2006 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hält ebenso wie der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, das 25-Milliarden-Euro-Programm der Bundesregierung für "zu gering". Die IPPNW empfiehlt Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Energiekonzern E.On für die Zukunftsinvestitionen in Deutschland mit in die Pflicht zu nehmen.

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IPPNW-Presseinfo vom 9. Januar 2006

Energiepolitik kompetenten Politikern überlassen

Schluss mit dem 30-jährigen Stillstand

09.01.2006 

Im Gegensatz zum hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, sich endlich aus der Atomenergie und von dieser leidigen Diskussion darüber zu verabschieden. Die IPPNW kritisiert den seit 30 Jahren andauernden Stillstand in der energiepolitischen Debatte und mahnt eine rasche Umsetzung der dringend notwendigen Maßnahmen zur Umsteuerung der Energiewirtschaft an.

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