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IPPNW Presseinformation vom 20.7.2006

Humanitäre Katastrophe verhindern, Krieg beenden

Menschenrechtsverletzungen im Südlibanon

Berlin- Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind entsetzt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Eskalation im Nahen Osten. Mehrere Hunderttausende Menschen befinden sich im Libanon auf der Flucht, ganze Gemeinden sind komplett eingeschlossen und nicht in der Lage Schwerstverletzte zu versorgen. Der durch internationales Recht zugesicherte Schutz der Zivilbevölkerung wird nicht mehr gewährleistet.

Der Krieg weitet sich zu einer humanitären Katastrophe aus. Leidtragend sind vor allem die ohnehin Schwachen, die keine Möglichkeiten haben das Krisengebiet zu verlassen.

Dringend notwendig sind akute Schritte zur Deeskalation und zur Abkehr von Gewalt und Krieg. Zivile Wege zur Beilegung des Konflikts müssen gefunden werden, alle Parteien müssen ihre Angriffe einstellen und Verhandlungen führen.

Der Vorstand der IPPNW wird in Kürze eine Erklärung zur Situation in Israel/Palästina abgeben.

Kontakt:
Pressesprecher: Jörg Welke, Tel.: 030 - 69 80 74 14

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW),
Körtestr. 10, 10967 Berlin,
Fax: 030-6938166, E-Mail: ippnw@ippnw.de; Internetseite: www.ippnw.de

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