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IPPNW Presseinformation vom 1.8.2006

Waffenruhe sofort!

Appell an Bundesregierung

Berlin- Die Organisation der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) fordert zusammen mit zahlreichen Organisationen der Friedensbewegung die Deutsche Bundesregierung zu verstärkten diplomatischen Bemühungen im derzeitigen Nahostkonflikt auf.
Dabei solle das internationale Gewicht der Bundesrepublik Deutschland für eine Friedenslösung eingesetzt werden. Wörtlich fordern die Unterzeichner:

1. alle Feindseligkeiten in Libanon, Gaza, der Westbank und Israel unmittelbar und bedingungslos einzustellen,

2. wir rufen alle Parteien, Israel, die Palästinenser, Libanon und Syrien dazu auf, einen kontinuierlichen und ernsthaften Dialogprozess zu beginnen, mit dem Ziel, Übereinstimmungen zu erreichen, die das Ende des Konflikts ermöglichen

3. zu sofortigen Verhandlungen über die Freilassung und den Austausch von Gefangenen.

Zu den ErstunterzeichnerInnen des Appells gehören:

Aachener Friedenspreis e.V.
AK Nahost Berlin
Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V. (AGDF)
Bundesausschuss Friedenratschlag, Kassel
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (DPG)
Diplomats for Peace with the Islamic World
EIRENE, Internationaler Christlicher Friedensdienst e. V.
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)
Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost - EJJP Deutschland
Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen, für gewaltfreie Friedensgestaltung, IALANA
Komitee für Grundrechte und Demokratie
Kooperation für den Frieden
Mönchengladbacher Friedensforum
Naturwissenschaftlerinitiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit
Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.
Dr. Reinhard J. Voß, Generalsekretär, Pax Christi Deutschland
Dr. med. Ernst-Ludwig Iskenius, Villingen-Schwenningen

Kontakt:
Dr. Jens-Peter Steffen, Tel.: 030 - 69 80 74 13

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW),
Körtestr. 10, 10967 Berlin,
Fax: 030-6938166, E-Mail: ippnw@ippnw.de; Internetseite: www.ippnw.de

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