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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Dezember 2007

Es ist jetzt Zeit zu handeln

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

19.12.2007 

Die Vorsitzende der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Dr. med. Angelika Claußen, forderte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Berlin, aus der Kinderkrebs-Studie die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten. "Es ist jetzt Zeit zu handeln, denn wir haben schon viel Zeit verloren", so Claußen.

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IPPNW_Pressemitteilung vom 14.12.2007

Kinderkrebs-Studie - Hintergründe und notwendige Konsequenzen

Einladung zur IPPNW-Pressekonferenz

14.12.2007 

Die aktuelle Untersuchung mit dem Titel "Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken" (KiKK-Studie) hat hohe Wogen geschlagen. Anstelle von nüchternen Bewertungen setzte noch vor der offiziellen Veröffentlichung ein Streit über die richtige Interpretation der Studie ein. In der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages wurde jetzt deutlich, dass eine Überprüfung der Strahlenschutz-Grenzwerte auf die Tagesordnung gehört und dass die erforderliche Risikovorsorge zu gewährleisten ist.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.12.2007

Strahlenschutz-Grenzwerte stehen auf dem Prüfstand

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

13.12.2007 

„Wir begrüßen, dass in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages von mehreren Politikern zwei zentrale Forderungen der IPPNW unterstützt wurden”, kommentierte Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative - IPPNW, die heutige Debatte im Bundestag. Zum einen wurde der europa- und verfassungsrechtliche Grundsatz der Risikovorsorge betont, was im Klartext bedeutet: Im Zweifelsfall für die Opfer und nicht für die wirtschaftlichen Interessen von vier Atomkonzernen. Zum anderen hätte unter anderem der Parlamentarische Umwelt-Staatssekretär, Michael Müller, bestätigt, dass jetzt die deutschen Strahlenschutz-Grenzwerte auf den Prüfstand zu stellen sind.

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IPPNW-Feature vom 9.12.2007

Strahlenschutz-Grenzwerte müssen überprüft werden!

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

09.12.2007 

Ohne Alfred Körblein und Reinhold Thiel wüsste die deutsche Öffentlichkeit nicht, dass bei Kindern das Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, zunimmt, je näher sie an einem der deutschen Atomreaktoren wohnen. Das Deutsche Kinderkrebsregister in Mainz, das Bundesamt für Strahlenschutz, die Strahlenschutzkommission des Bundes und das Bundesumweltministerium - sie alle wollten jahrzehntelang von erhöhten Krebserkrankungen neben Atomkraftwerken nichts wissen, obwohl Ärztinnen und Ärzte vor Ort genau dies immer wieder festgestellt hatten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9.12.2007

In AKW-Umgebung 60% erhöhte Krebsrate

Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters

09.12.2007 

Eine von der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, vor Jahren auf den Weg gebrachte offizielle Studie bestätigt nun, dass die Krebsrate und das Leukämierisiko von Kindern in der Nahumgebung deutscher Atomkraftwerke deutlich erhöht ist. Die Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz hat zum Ergebnis, dass das Risiko für Kinder, an Leukämie zu erkranken, mit zunehmender Nähe zu einem Atomkraftwerk zunimmt. Das Bundesamt für Strahlenschutz, das die Studie in Auftrag gegeben hat, weist darauf hin, dass „nachweislich das Risiko für Kinder an Leukämie zu erkranken umso größer ist, je näher sie am Reaktor wohnen”

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Biblis B wieder am Netz

Die IPPNW-Kampagne „Biblis angeklagt“

03.12.2007 

Die Entscheidung des Atomkonzerns RWE und der hessischen Atomaufsicht, den Atomkraftwerksblock Biblis B wieder ans Netz gehen zu lassen, hält die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW für außergewöhnlich risikoreich und startet die Kampagne "Biblis angeklagt". „Zahlreiche Menschen werden in den nächsten Wochen eine Zeitung mit dem Titel "Biblis angeklagt" in ihrem Briefkasten vorfinden, nach dessen Lektüre selbst vielen Befürwortern der Atomenergie die Lust an dieser Risikotechnik vergehen dürfte”, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. „Die Berichte über mehr als 150 Sicherheitsdefizite und zahlreiche Missstände in diesem Atomkraftwerk werden die Einschätzung in der Bevölkerung bestärken, dass ein Weiterbetrieb von Biblis keinesfalls zu verantworten ist.”

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Pressemitteilung der IPPNW und der Ulmer Ärzteini

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

IPPNW und die Ulmer Ärzteinitiative

03.12.2007 

Bei einer kleinen Fachtagung in Ulm gedachten am gestrigen Sonntag Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der IPPNW der Tatsache, dass ihr Engagement, erhöhte Kinderkrebsraten in der Umgebung von Atomkraftwerken ursächlich aufzuklären, jetzt schon 10 Jahre anhält. "Wir hoffen, dass bald die Früchte unseres Engagements sichtbar werden!" - so Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative. Die Ärzteorgansiation thematisiert das Problem "Kinderkrebs um Atomkraftwerke" schon seit 1997.

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Pressemitteilung von IPPNW, BUND Hessen und Attac

Hessen ist Schlusslicht

Ausbau der Erneuerbaren Energien

28.11.2007 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, der Umweltverband BUND Hessen und das globalisierungskritische Netzwerk Attac fordern die CDU und die Stromkonzerne dazu auf, ihre energiepolitischen Fehleinschätzungen und falschen Energieprognosen endlich auch einmal einzugestehen, statt in Hessen einen Windenergie-Streit vom Zaun zu brechen. Noch in den 1990er Jahren haben CDU und Großkonzerne behauptet, Erneuerbare Energien könnten auch langfristig maximal vier Prozent zur Stromversorgung beitragen. Realität im Jahr 2007 ist, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung Deutschlands bereits rund 15 Prozent beträgt.

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IPPNW widerspricht SPIEGEL-Artikel

Beitrag „Legenden vom bösen Atom“

26.11.2007 

Nach Auffassung der IPPNW ist der Artikel "Legenden vom bösen Atom" im Magazin "Der Spiegel" vom 19.11.2007 nicht seriös. Der Autor des Beitrages stützt sich unter anderem auf alte und längst widerlegte Zahlen sowie auf Aussagen des Münchner Strahlenbiologen Professor Albrecht Kellerer. Dieser hat als ausgewiesener Befürworter der Atomenergie die gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl schon 1990 und somit zu einem Zeitpunkt pauschal bestritten, als dies wissenschaftlich überhaupt noch nicht abschätzbar war.

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Große Mehrheit für vollständige Abrüstung

Umfrage in den USA und Russland

21.11.2007 

Eine internationale Umfrage von WorldPublicOpinion.org ergab, dass die BürgerInnen der USA und Russlands in Fragen der Atomwaffenpolitik mehr Abrüstung wünschen. Laut einer Umfrage, die am 9. November veröffentlicht wurde, sprechen sich die Bevölkerungen der USA und Russlands eindeutig (73 bzw. 63%) für eine vollständige atomare Abrüstung unter internationaler Kontrolle aus.

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Pressemitteilung des Aktionsbündnis unsere zukunf

20 Jahre Vertrag über Mittelstreckenraketen

Erfolg von damals heute gefährdet

14.11.2007 

Am 8. Dezember 1987 unterzeichneten der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow und der US-Präsident Ronald Reagan in Washington den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen. Im Hinblick auf den nahenden 20. Jahrestag bietet das Aktionsbündnis "unsere zukunft - atomwaffenfrei" auf der Internetseite www.atomwaffenfrei.de umfangreiche Hintergrundinformationen und vermittelt JournalistInnen bei Bedarf Interviewpartner.

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Eine Pressemitteilung der Frankfurter Regionalgrup

Keine Verlängerung des OEF-Mandats

Offener Brief der Frankfurter IPPNW-ÄrztInnen

Der Bundestag stimmt am 15. November über die deutsche Beteiligung am US-geführten Antiterrorkrieg "Operation Enduring Freedom" (OEF) ab. Das Mandat beeinhaltet den Kriegseinsatz von bis zu 100 deutschen Soldaten vom Kommando Spezialkräfte (KSK) in Afghanistan. Zu OEF gehören ebenfalls Militäreinsätze am Horn von Afrika und im Mittelmeer. Im Vorfeld der Abstimmung haben sich die Frankfurter IPPNW-Ärzte in einem offenen Brief an ihre Bundestagsabgeordnete gewandt: "Wir Frankfurter Ärzte/innen der IPPNW appellieren an Sie, mit  NEIN  zu stimmen

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Pressemitteilung vom 25. Oktober 2007

Beide Seiten müssen auf Verhandlungen setzen

Türkisch-kurdischer Konflikt

25.10.2007 

Heute veröffentlicht die Deutsche Friedensbewegung einen Appell, der sich an die türkische Regierung und die PKK richtet. Die Friedensbewegung ruft beide Konfliktparteien dazu auf, den politischen Dialog, um die Lösung der Kurdenfragen wieder aufzunehmen. Gleichzeitig fordert sie von der EU und den EU-Staaten energische Schritte, um eine weitere Eskalation des Konfliktes zu verhindern.

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Pressemitteilung vom 17. Oktober 2007

US-Indien-Atomabkommen auf Eis gelegt

Unerwartete Wendung

17.10.2007 

Laut der internationalen Presse wurde das geplante Nuklearhandelsabkommen zwischen USA und Indien auf Eis gelegt. Die IPPNW begrüßt diese Ankündigung. Dennoch bleibt unklar, ob das Abkommen ganz vom Tisch ist. Die IPPNW hat seit Beginn der Vertragsverhandlungen zwischen Indien und den USA davor gewarnt, dass das Abkommen bestehende Vereinbarungen zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unterminiere und zur atomaren Aufrüstung Indiens beitrage. Außerdem kann es ein Wettrüsten in Südasien auslösen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10. Oktober 2007

Keine Verlängerung der Afghanistanmandate

Aufforderung an die Abgeordneten

10.10.2007 

Kurz vor der Entscheidung des Bundestages über die Mandatsverlängerungen in Afghanistan fordert die IPPNW die Bundestagsabgeordneten auf, gegen den Regierungsantrag auf Verlängerung der militärischen Afghanistanmandate (ISAF/ Tornadoentsendung sowie Operation Enduring Freedom) zu stimmen. Christoph Krämer, Sprecher des "Arbeitskreis Süd-Nord" der IPPNW: „Die Mandatierung ist in erster Linie interessenpolitisch motiviert. Die Überprüfung seiner humanitären Begründung hält den Tatsachen nicht stand."

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IPPNW-Presseinformation vom 28. September 2007

Die Energiewende: Vom Uranabbau zur Solarkraft

Öffentliche Diskussion auf der BUGA

28.09.2007 

Klimawandel, Kampf um Ressourcen, Atomausstieg - energiepolitische Themen machen jeden Tag Schlagzeilen. Zukunftsfähige Energiepolitik steht im Zentrum einer kostenlosen Diskussionsveranstaltung, die am 4. Oktober 2007 um 19 Uhr beim Offenen Kanal Gera stattfindet. Auf dem Podium werden Thorben Becker vom Bund für Umwelt und Naturschutz, Corinna Hölzel von Greenpeace Energy und Angelika Claußen von der Ärzteorganisation IPPNW über die notwendigen Grundlagen einer nachhaltigen Energiepolitik diskutieren.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 24. September 2007

Arzt-Patient-Beziehung schützen

Elektronische Gesundheitskarte stoppen!

24.09.2007 

Die Ärzteorganisation IPPNW startet ab heute eine mehrmonatige Kampagne gegen die geplante Einführung der "elektronischen Gesundheitskarte". Im Zentrum der Kampagne steht eine Erklärung, mit der jeder bestätigen kann, dass sie oder er die "elektronische Gesundheitskarte" in der geplanten Form ablehnt und alle rechtlichen Möglichkeiten unterstützen wird, die eine zentrale Erfassung von Gesundheitsdaten verhindern.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18. September 2007

Ministeriums-Willkür bei der Akteneinsicht

Streit um Atomkraftwerk Biblis B

18.09.2007 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wirft dem Hessischen Umweltministerium vor, "willkürlich" die Einsicht in wichtige Akten zur Sicherheit des Atomkraftwerksblocks Biblis B zu verweigern. Die Rechtsanwältin Wiltrud Rülle-Hengesbach hat im Namen der IPPNW am 9. September 2005 bei der Atomaufsicht beantragt, den Atommeiler stillzulegen und dabei um Akteneinsicht gebeten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17. September 2007

Atomausstieg jetzt statt Panikmache!

Gefahr des Atomterrorismus

17.09.2007 

Die Ärzteorganisation IPPNW gratuliert Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zu seiner Einsicht hinsichtlich der akuten Gefahr von terroristischen Atomanschlägen. „Wenn Schäuble jetzt konsequent weiterdenkt, haben wir in ihm bald einen weiteren prominenten Atomkraftgegner gewonnen, denn der vielleicht größte Risikofaktor für Atomterror ist die zivile Atomenergie selbst”, sagte der IPPNW-Pressesprecher Sven Hessmann. Gestern hatte Schäuble in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vor Terroranschlägen mit nuklearem Material gewarnt.

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Presseinformation vom 15. September 2007

Demonstration gegen Bundeswehreinsätze

"Frieden für Afghanistan. Bundeswehr raus."

15.09.2007 

Rund 10.000 Menschen haben heute in Berlin gegen die Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan demonstriert. Ein breites Bündnis aus Organisationen der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen hatte unter dem Motto "Frieden für Afghanistan. Bundeswehr raus." zur Demonstration aufgerufen.

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Pressemitteilung vom 14. September 2007

Frieden für Afghanistan. Bundeswehr raus.

Ablaufplan der Demo am 15.09 in Berlin

14.09.2007 

Morgen findet in Berlin die Demonstration "Frieden für Afghanistan. Bundeswehr raus." statt. Die Demonstration fordert die Mitglieder des Bundestages auf, die im Oktober und November anstehenden Verlängerungen der Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan (NATO-Einsatz "Operation Enduring Freedom", UN-mandatierter ISAF-Einsatz und Tornado-Einsatz) nicht erneut zu verlängern. Hier finden Sie den aktuellen Ablaufplan und eine Auflistung der RednerInnen

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. September 2007

Globales Sicherheitsrisiko Atomwaffen

Atomwaffenpanne in den USA

07.09.2007 

Die IPPNW weist im Hinblick auf die jüngste Atomwaffenpanne in den USA darauf hin, dass gefährliche Irrtümer und Pannen mit Atomwaffen ein ständiges globales Sicherheitsrisiko darstellen. Der jüngste Vorfall in den USA zeige, dass es unmöglich ist, sämtliche Risiken bei der Lagerung, Wartung und dem Transport von Atomwaffen auszuschließen. Am 30. August überflog ein Langstreckenbomber des Typs B-52 die USA mit fünf bis sechs gefechtsbereiten Atomwaffen des Typs Advanced Cruise Missiles. Die Piloten hatten während des Fluges keine Kenntnis von ihrer gefährlichen Fracht.

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IPPNW-Presseinformation vom 28. August 2007

IPPNW-Veranstaltung auf der Bundesgartenschau

1. September - Weltfriedenstag

28.08.2007 

Auf der Bundesgartenschau findet anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September eine öffentliche Veranstaltung mit Vorträgen, Friedensgebet und einem Kinderprogramm statt. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr im Kirchenzelt mit einer Andacht des Ronneburger Umweltkreises. Um 15 Uhr gibt Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm ein Statement als Mitglied der Initiative "Bürgermeister für den Frieden" ab.

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Presseinformation vom 17. August 2007

Frieden für Afghanistan

Demonstration am 15. September in Berlin

17.08.2007 

Keine Verlängerung der Bundestagsmandate für Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan - so lautet die zentrale Forderung, mit der über 170 Initiativen und Organisationen der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen für den 15. September zu einer zentralen Demonstration in Berlin aufrufen. Im Herbst stehen im Bundestag die Mandate für den NATO-Einsatz "Operation Enduring Freedom", den UN-mandatierten ISAF-Einsatz und den Tornado-Einsatz zur Abstimmung an.

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IPPNW-Presseinformation vom 15. August 2007

US-Indien-Atomabkommen stoppen

Abolition 2000 appelliert an Merkel

15.08.2007 

Das globale Netzwerk "Abolition 2000" fordert Bundeskanzlerin Merkel sowie die Staatschefs aller 45 Länder, die in der Nuclear Suppliers Group ("Gruppe der nuklearen Lieferländer") vertreten sind, auf, das Atomabkommen zwischen den USA und Indien zu stoppen. Ein offener Brief, der auch von der deutschen Sektion der IPPNW unterzeichnet wurde, wurde heute an die Staatschefs versandt.

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Information der Ulmer Ärzteinitiative vom 08.08.0

Neubewertung des AKW-Restrisikos überfällig

Das Kalkar-Urteil wird heute 29 Jahre alt

08.08.2007 

Das Bundesverfassungsgericht bewertete im Kalkar-Urteil vom 8. August 1978 die Gefahren der Atomenergienutzung für die Bevölkerung und führte in seinem Urteil den Begriff "Restrisiko" neu in den allgemeinen Sprachgebrauch ein. Die Konsequenz dieses Urteils war, dass jeder Bürger mit der gemeinsamen Nutzung der Atomenergie auch gemeinsam das Risiko eines möglichen atomaren Unfalles zu tragen habe. 

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Gedenkveranstaltung für Hiroshima und Nagasaki

An der Weltfriedensglocke in Berlin

03.08.2007 

Zum 62. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki laden Friedensinitiativen und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zu einer Gedenkveranstaltung an der Weltfriedensglocke im Volkspark Friedrichshain (Großer Teich) ein. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Erinnerung und Mahnung“ steht, beginnt am Montag, den 6. August 2007 um 17 Uhr mit sechs Glockenschlägen durch einen japanischen Gast.

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IPPNW-Presseinformation vom 3. August 2007

Missstände lassen sich nicht einfach wegdiskutieren

Atomkraftwerk Biblis

03.08.2007 

Die IPPNW informierte am 1. August die Öffentlichkeit über Aussagen von zwei ehemals in Biblis tätigen Fachleuten über gravierende Missstände in dem hessischen Atomkraftwerk. Inzwischen gibt es Äußerungen der Betreibergesellschaft RWE, der Hessischen Atomaufsicht und des Bundesumweltministeriums zu den Vorwürfen

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Eine gemeinsame Pressemitteilung vom 1. August 200

Jetzt den Stromkonzernen die rote Karte zeigen!

Pannen und Preiserhöhungen

01.08.2007 

Heute wird Umweltminister Gabriel seinen Zwischenbericht zu den Störfällen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel abgeben. Diese verdeutlichen die ständige Gefahr, die von der Atomkraft ausgeht. Immer mehr Menschen ziehen aus Störfällen in Atomkraftwerken und steigenden Strompreisen die Konsequenz. Sie wechseln zu Ökostrom.

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IPPNW-Presseinformation vom 1. August 2007

Ehemalige Beschäftigte erheben Vorwürfe

Gravierende Missstände im AKW Biblis

01.08.2007 

Nach Angaben von zwei ehemals in Biblis tätigen Fachleuten soll es in dem hessischen Atomkraftwerk gravierende Missstände geben (vgl. auch die heutige Berichterstattung in der "Berliner Zeitung" vom 1. August).  Die Rede ist von "Fehlplanungen" und von einem "organisatorischen Chaos"

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30. Juli 2007

Uran: In jedem Fall ein Risiko?

Öffentliche Podiumsdiskussion in Gera über die Verbindung zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie

30.07.2007 Eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Titel „Atomenergie: Griff nach der Bombe“ findet am 2. August 2007 um 18.30 Uhr in der Tonhalle Gera statt. Thema des Abends ist die Verbindung zwischen der militärischen und zivilen Nutzung der Atomenergie. Der Dauerkonflikt um die Urananreicherung im Iran, das umstrittene US-Nuklearabkommen mit Indien sowie die jüngste Debatte um den geplanten Export von Atomenergie-Technologie von Frankreich nach Libyen zeigen die Aktualität dieses Problems.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27. Juli 2007

Kinder von Tschernobyl ehren Hiroshima-Opfer

Hiroshima-Konzert

27.07.2007 

Zur Erinnerung an den Atombomben-Angriff vor 62 Jahren auf Hiroshima gibt der CREDO Kammerchor aus Kiew am Sonntag, den 5. August 2007 um 21 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ein Requiemkonzert. Deutschlandradio Kultur sendet einen Mitschnitt der Veranstaltung am 6. August zwischen 21.30 bis 22.30 Uhr.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. Juli 2007

IAEO wird 50 Jahre alt

IPPNW gratuliert mit E-Card-Aktion

25.07.2007 

Am 29. Juli 1957 wurde die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) gegründet. Anlässlich des 50. Geburtstages ruft die IPPNW dazu auf, der IAEO elektronische Geburtstagsgrüße zu schicken.
Die E-Card finden Sie unter: www.iaea.ippnw.de

Eine deutsche Übersetzung der E-Card-Texte finden Sie hier. Die internationale E-Card-Aktion läuft vom 25. Juli bis 5. August

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IPPNW-Presseinformation vom 24. Juli 2007

Wasserstoff-Explosionen: Öffentlichkeit getäuscht

Vattenfalls Informationspolitik

24.07.2007 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wirft dem Atomkraftwerksbetreiber Vattenfall vor, die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Zusammenhänge der zahlreichen Wasserstoffexplosionen in den Jahren 1987, 1999 und 2001 zu täuschen. "Die Behauptung von Vattenfall, die Explosion von Radiolysegas im Kernkraftwerk Brunsbüttel im Jahr 2001 habe in keinem Zusammenhang mit den vorher aufgetretenen Fällen gestanden, ist nachweislich falsch", sagte IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 23. Juli 2007

Wasserstoff-Explosionen in Brunsbüttel und Krümmel

Betreiber waren vorgewarnt

23.07.2007 

Nach Informationen der IPPNW - und wie "Spiegel Online" heute berichtet - ereigneten sich in der Vergangenheit in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel mehrere, mit einer Ausnahme öffentlich bislang praktisch nicht bekannte Wasserstoffexplosionen. Nach einer Wasserstoffexplosion im Atomkraftwerk Gundremmingen wurden Betreiber, Gutachter und Behörden bundesweit offiziell gewarnt. Diese Warnungen wurden jedoch nicht hinreichend ernst genommen

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IPPNW-Presseinformation vom 23. Juli 2007

US-Studie weist auf erhöhtes Leukämierisiko hin

Normalbetrieb von Atomkraftwerken

23.07.2007 

Die Ulmer Ärzteinitiative weist schon seit Jahren darauf hin, dass in der Umgebung von Atomkraftwerken Kleinkinder vermehrt an Krebs und Missbildungen erkranken. Dies wird jetzt durch eine neue US-Studie bestätigt, die in der letzten Woche im European Journal of Cancer Care veröffentlicht wurde. In einer großen Metaanalyse, in der Daten von insgesamt 17 internationalen Studien aus Deutschland, aber auch aus Spanien, Frankreich, Japan und Nordamerika der Jahre 1984 -1999 eingeschlossen worden waren, weist Prof. Baker et al. ein erhöhtes Leukämierisiko in AKW-Nähe nach.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. Juli 2007

Reaktordruckbehälter seit Jahren mangelhaft

AKW Krümmel: Pfusch am Bau

20.07.2007 

Angesichts der Diskussion um eine mögliche Stilllegung des Atomkraftwerks Krümmel weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass dessen Reaktordruckbehälter zahllose grobe Fertigungsmängel und Materialfehler aufweist. Das Kernstück des Kraftwerks entsprach zum Teil schon vor der Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 1983 nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen.

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IPPNW-Presseinformation vom 19. Juli 2007

Beweis für Versagen der Atomaufsicht

Brunsbüttel-Liste

19.07.2007 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW handelt es sich bei der gestern vom Kieler Sozialministerium veröffentlichten "Liste offener Punkte aus der Sicherheitsüberprüfung für das Kernkraftwerk Brunsbüttel" um ein Dokument des Versagens der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein. "Dass die Gutachter im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Periodischen Sicherheitsüberprüfung nicht einmal ein wirkliches sicherheitstechnisches Defizit gefunden haben wollen und im Rahmen dieser Liste vom Betreiber nicht eine einzige sicherheitstechnische Nachrüstung verlangen, spricht Bände

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Juli 2007

Osman Murat Ülke droht erneute Verhaftung

Träger der Clara-Immerwahr-Auszeichnung

19.07.2007 

Osman Murat Ülke, Träger der Clara Immerwahr Auszeichnung, droht eine erneute Verhaftung in der Türkei. Der in der Vergangenheit bereits mehrfach inhaftierte Kriegsdienstverweigerer erhielt vor wenigen Tagen ein behördliches Schreiben, das ihn zum Antritt einer Haftstrafe von mehr als 17 Monaten auffordert.
Bitte helfen Sie Osman und anderen türkischen Kriegsdienstverweigerern und schreiben Sie E-Mails an den türkischen Präsidenten, das Ministerkomitee des Europarates und die EU. Vorlagen dafür finden Sie hier. Der Orginaltext der IPPNW-Pressemitteilung:

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IPPNW-Pressinformation vom 18. Juli 2007

AKWs abschalten statt Manager auswechseln

Zum Rücktritt von Vattenfall-Chef Rauscher

18.07.2007 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW wird die Sicherheitslage in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel nicht besser, wenn lediglich verantwortliche Manager zurücktreten. "Auch der Rücktritt von Deutschland-Chef Klaus Rauscher im Anschluss an die Entlassung von Atom-Chef Bruno Thomauske und Pressechef Johannes Altmeppen werde nichts daran ändern, dass in Krümmel und Brunsbüttel alte Atomkraftwerke stehen, die weit vom heutigen technischen Sicherheitsstandard abweichen", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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Presseinformation des Aktionsbündnisses vom 17. J

Vattenfall ist überall!

Boom bei Ökostromanbietern

17.07.2007 

Der Stromanbieterwechsel in Deutschland wird endlich Alltag. Unter dem Eindruck der Reaktorhavarien in Krümmel und Brunsbüttel verliert vor allem der Vattenfall-Konzern immer mehr Kunden an Ökostrom-Anbieter. Der Zulauf dort erreicht in diesen Tagen Rekordwerte. Auch provozierende Preiserhöhungen und die Ankündigung der Konzerne, trotz des sich beschleunigenden Klimawandels eine neue Generation Kohlendioxid-intensiver Kohlekraftwerke zu bauen, heizt das Wechselfieber in Deutschland an.

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IPPNW-Presseinformation vom 17. Juli 2007

Deutsche AKWs sind nicht die sichersten der Welt

Internationaler Vergleich der OECD

17.07.2007 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht dem bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU), nach dessen Ansicht die deutschen Atomreaktoren "die sichersten Kernkraftwerke der Welt" sein sollen (vgl. Bayern2Radio, 16. Juli). Die Organisation verweist auf einen von der OECD im Jahr 1997 veröffentlichten internationalen Vergleich von Atomkraftwerken, laut IPPNW "so etwas wie eine Pisa-Studie für Kernkraftwerke". Demnach ist bei deutschen Atomkraftwerken die Gefahr extrem hoch

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IPPNW-Presseinformation vom 16. Juli 2007

Betriebsgenehmigung für AKW Krümmel entziehen

Mangelnde Zuverlässigkeit und Fachkunde

16.07.2007 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW ist die Entlassung des Atommanagers Bruno Thomauske nicht hinreichend, um "die grundlegenden Defizite bei der Zuverlässigkeit und Fachkunde des Atomkraftwerksbetreibers Vattenfall" zu beheben. Die Organisation verweist beispielhaft auf vier Vorkommnisse zwischen September 2003 und September 2004, bei denen die Gutachter erhebliche Mängel hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Fachkunde aufgezeigt haben.

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Jetzt muss Deutschland atomwaffenfrei werden!

IPPNW fordert Abzug der letzten Atomwaffen

10.07.2007 

Laut Informationen von Atomwaffenexperten in den USA und Deutschland - Hans Christensen (Federation of American Scientists) und Otfried Nassauer (Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit) - sind die US-Atomwaffen aus Ramstein klammheimlich abgezogen worden. An die Bundesregierung gewandt fordert die IPPNW jetzt deren öffentliche Entscheidung, Deutschland zu guter Letzt atomwaffenfrei zu machen und dafür den Abzug der restlichen US-Atomwaffen aus Büchel zu veranlassen.

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Deutsche AKW haben schwere Sicherheitsdefizite

IPPNW widerspricht FDP Niebel

03.07.2007 

Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW gibt es in deutschen Atomkraftwerken mehrere Hundert "schwerwiegende Sicherheitsdefizite". Die Organisation widerspricht damit FDP-Generalsekretär Dirk Niebel, der am Montag der Chemnitzer "Freien Presse" gesagt hat, wenn der frühere Bundesumweltminister, Jürgen Trittin, auch nur ein einziges unsicheres Atomkraftwerk entdeckt hätte, wäre es mit Sicherheit in seiner Amtszeit abgeschaltet worden. Niebel äußerte im Umkehrschluss die Vermutung, dass es gegen die zurzeit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke "offenbar keine ernsthaften Sicherheitsbedenken" gebe.

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Eine gemeinsame Initiative von Connection e.V., Ze

Helfen Sie türkischen Kriegsdienstverweigerern

Online-Aktion zum Mitmachen

27.06.2007 

Dem türkischen Kriegsdienstverweigerer Halil Savda droht jetzt das gleiche Schicksal wie Osman Murat Ülke, der erst vor wenigen Monaten die Clara-Immerwahr Auszeichnung der IPPNW erhielt. Savda wurde im April wegen Kriegsdienstverweigerung in der Türkei zum zweiten Mal verurteilt. Die Strafe beläuft sich inzwischen auf 21 Monate. Danach droht ihm erneute Einberufung und Strafverfolgung.
Damit steht er nicht allein. Andere Kriegsdienstverweigerer wie Mehmet Tarhan oder Osman Murat Ülke sind bis zu acht Mal verurteilt worden. Sie sind weiter von Inhaftierung bedroht, gelten als Deserteure, erhalten keinen Pass und können noch nicht einmal ein Konto eröffnen.

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Presseinformation des Aktionsbündnisses vom 24. J

Wer nicht hören will muss fühlen

Aufruf zum Vattenfall-Ausstieg

24.06.2007 

Nach dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Brunsbüttel fordert die Initiative "Atomausstieg-selber-machen" Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen provoziert der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder.

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IPPNW-Presseinformation vom 19. Juni 2007

Neue Landschaften, bleibendes Krebsrisiko?

Fachveranstaltung zum Uranbergbau

19.06.2007 

Wer heute die Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg besucht, kann sich schwer vorstellen, dass sich hier einst eines der größten Uranbergbaureviere der Welt befand. Doch bei vielen Ärzten in der Region ist der Uranbergbau noch gegenwärtig: Ehemalige Bergarbeiter fragen oft, wie hoch ihr Risiko an Krebs zu erkranken, heute noch ist. Zum Thema "Krebsrisiko durch den Wismut-Uranbergbau" organisiert das Tumorzentrum Gera und die Regionalgruppe Jena-Gera-Rudolstadt der Ärzteorganisation IPPNW.

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Pressemitteilung der Kampagne "Atomausstieg selber

Strompreiserhöhung? Jetzt zu Ökostrom wechseln!

Kampagne Atomausstieg selber machen

15.06.2007 

Die wichtigsten Umweltorganisationen und Anti-Atomkraftinitiativen haben die Verbraucherinnen und Verbraucher, Gewerbetreibende und Unternehmen gemeinsam aufgefordert, zum 1. Juli den Stromversorger zu wechseln. Die im Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" zusammengeschlossenen Organisationen reagierten damit auf die Ankündigung von etwa 100 traditionellen Stromversorgern, die Preise zur Jahresmitte erneut - zum Teil drastisch - zu erhöhen.

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IPPNW-Online-Information vom 11. Juni 2007

Gipfelproteste erfolgreich

Rückschau auf die Aktionswoche gegen G8

11.06.2007 

Die Proteste gegen den G8-Gipfel wurden von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis getragen. Es reichte vom Rand der institutionellen Kirchen und der Gewerkschaften bis hin zu linken Basisgruppen: An der internationalen Großdemonstration am 2. Juni beteiligten sich mehrere zehntausend Menschen. Während der Aktionswoche in Rostock hatten etwa 20.000 AktivistInnen die Zufahrtswege nach Heiligendamm blockiert oder sich auf Workshops im Rahmen des Alternativgipfels mit Lösungen für eine zukunftsfähigen Globalisierung beschäftigt.

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Presseinformation vom 31. Mai 2007

Hilfsorganisationen kritisieren Pharmapatente

Erklärung zum G8-Gipfel in Heiligendamm

31.05.2007 

Beim bevorstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm ist mit einer heftigen Auseinandersetzung um die globale Gesundheitssituation, die AIDS-Krise und den Zugang zu patentgeschützten Medikamenten zu rechnen. Werden Länder wie Thailand und Brasilien gestärkt, die das legale Mittel der Zwangslizenzen einsetzen, um der eigenen Bevölkerung ausreichend AIDS-Medikamente zur Verfügung zu stellen? Oder gewinnen die Interessen der Pharmaindustrie die Oberhand, die mit Macht ihr Patentmonopol und damit einhergehenden hohen Medikamentenpreise sichern will?

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IPPNW-Presseinformation vom 25. Mai 2007

Beschluss des Ärztetages konsequent umsetzen!

Appell an die Bundesärztekammer

25.05.2007 

Der 110. Deutsche Ärztetag in Münster hat sich am 18. Mai mit eindeutiger Mehrheit gegen die von Politik und Wirtschaft geplante elektronische Gesundheitskarte (eGK) ausgesprochen. Die Delegierten beschlossen mehrheitlich die Ablehnung der elektronischen Gesundheitskarte "in der bisher vorgestellten Form" und forderten "die Einrichtung eines Tagesordnungspunktes auf dem 111. Deutschen Ärztetag, um die Einflüsse der Telematik auf unsere ärztliche Berufstätigkeit zu behandeln."

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IPPNW-Presseinformation vom 11. Mai 2007

Elektronische Gesundheitskarte stoppen

110. Deutscher Ärztetag

11.05.2007 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die kritische Erklärung der großen deutschen Ärzteverbände vom 8. Mai 2007 zum Projekt der elektronischen Gesundheitskarte. Anlässlich des 110. deutschen Ärztetages fordert die IPPNW einen Ausstieg der deutschen Ärzteschaft aus der Erprobungsphase und den Einstieg in eine intensive gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer umfassenden Sammlung von Gesundheitsdaten in zentralisierten Systemen.

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IPPNW-Presseinformation vom 11. Mai 2007

Menschenrecht muss Vorrang haben

Kritik am Prüfbericht des BMI

11.05.2007 

Die IPPNW bezeichnet den jetzt öffentlich vorliegenden Bericht des Bundesinnenministeriums (BMI) "Illegal aufhältige Migranten in Deutschland" als in weiten Teilen nur juristischem Denken verhaftet. „Trotz wiederholter Stellungnahmen von ärztlicher Seite zur inakzeptablen Praxis staatlicher Organe bei der gesundheitlichen Versorgung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus findet sich in dem Prüfbericht keinerlei Lösungsansatz, der den tatsächlichen Problemen dieser Menschen gerecht wird”, erklärte die Vorsitzende der IPPNW Dr. Angelika Claußen.

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IPPNW-Presseinformation vom 7. Mai 2007

Die deutsche IPPNW wird 25 Jahre alt!

Mitgliederversammlung 2007

07.05.2007 

„Bleiben Sie unbequem”, rief Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, den Mitgliedern der Ärzteorganisation IPPNW am Ende seiner Rede zu. Sein Grußwort bildete den Auftakt für die 25-Jahr-Feier der deutschen Sektion der IPPNW, die am 5. Mai im Rahmen der Mitgliederversammlung in Berlin statt fand. Vor 25 Jahren, am 8. Mai 1982, trafen sich engagierte Ärzte zur ersten Vollversammlung der "Ärzte gegen den Atomkrieg" in Frankfurt.

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IPPNW-Presseinformation vom 7. Mai 2007

Generationswechsel im IPPNW-Vorstand

Angelika Claussen bleibt Vorsitzende

07.05.2007 

Die Mitglieder der Ärzteorganisation IPPNW haben einen neuen Vorstand gewählt. Durch den Einzug der Medizinstudentin Julia Heiß, der Ärztinnen Bettina Gubelt und Sabine Farrouh sind die Frauen nun in der Mehrheit unter den gewählten Vorstandsmitgliedern. Die meisten Stimmen erhielt die langjährige Vorsitzende Angelika Claußen aus Bielefeld. Sie übernimmt auch weiterhin den Vorsitz in der IPPNW. Ihre Stellvertreterin ist die erst 28 Jahre alte Ärztin Okka Kimmich aus Berlin.

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IPPNW-Presseinformation vom 4. Mai 2007

Atomkraftwerke können das Klima nicht retten

3. IPCC-Weltklimabericht

04.05.2007 

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des 3. IPCC-Weltklimaberichts warnt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW davor, sich von den durchschaubaren Interessen von Regierungen und Atomindustrie täuschen zu lassen. "Viele Staaten wollen aus militärischen Gründen und zahlreiche Energiekonzerne wegen der Sicherung ihrer Marktmacht an der Atomenergie festhalten, schieben jetzt aber das Klimaschutz-Argument vor", kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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Gemeinsamer Appell vom 25. April 2007

Wir appellieren an die Pharmafirma Abbott

Lebensnotwendige Medikamente

Trotz zahlreicher internationaler Proteste rückt die Pharmafirma Abbott nicht von ihrer Entscheidung ab, die Zulassung von sieben neuen Medikamenten, davon eines zur HIV/Aids-Behandlung, für Thailand zurückzuziehen. Damit stellt Abbott den Zugang von vielen Tausend Aidspatienten/-innen zur verbesserten adäquaten Behandlung in Frage.

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IPPNW-Presseinformation vom 24. April 2007

IPPNW kritisiert Klima-Propaganda

21 Jahre Tschernobyl

24.04.2007 

Anlässlich des Jahrestages der Atomkatastrophe in Tschernobyl am 26. April bezeichnete die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW die "Klima-Propaganda" der Atomindustrie als "sachlich falsch und energiepolitisch gefährlich". Der Atomindustrie gehe es lediglich um ihre Marktmacht und um den eigenen Profit.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. April 2007

IPPNW-Veranstaltungsreihe zum Uranbergbau

Bundesgartenschau 2007 in Thüringen

25.04.2007 

In Ronneburg, wo jahrzehntelang Uran abgebaut wurde, eröffnet diese Woche die Bundesgartenschau. Die Regionalgruppe Jena-Gera-Rudolstadt der IPPNW begleitet die Bundesgartenschau mit einer Veranstaltungsreihe, die den früheren Uranbergbau aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

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IPPNW-Presseinformation vom 23. April 2007

Deutsche Atomindustrie plant neue Atomkraftwerke

21 Jahre Tschernobyl

23.04.2007 

Anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages am 26. April protestiert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW gegen Pläne der deutschen Atomindustrie, neue Atomkraftwerke in Finnland, in Litauen und in der Slowakei zu errichten und daraus den Atomstrom nach Deutschland zu importieren. Medienberichten zufolge möchte E.On an den bestehenden Atomkraftwerksstandorten

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Pressemitteilung vom 13. April 2007

Kein Klima-Vorteil, steigendes Risiko

Mit Atomenergie gegen Klimawandel?

13.04.2007 

Kann man mit Atomenergie CO2-Emissionen senken und den Klimawandel aufhalten? Diese Frage stellen sich viele Menschen angesichts der düsteren Prognosen des Klimaberichts der Vereinten Nationen. Dazu Angelika Claußen, Vorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW: „Nein, die Atomenergie trägt weniger als 3 Prozent zur weltweiten Energieversorgung bei. Außerdem wird sich die CO2-Bilanz der Atomenergie durch die schwindenden Uranreserven langfristig so verschlechtern, dass Atomkraftwerke etwa ab dem Jahr 2050 ebenso klimaschädlich sein werden wie fossile Gaskraftwerke. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt: Selbst wenn man die ungeklärte Frage der Atommüll-Entsorgung und das ständige Risiko einer Reaktorkatastrophe außen vor lassen würde: Eine Renaissance der Atomenergie würde das Risiko der unkontrollierten Verbreitung von Atomwaffen stark erhöhen.”

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IPPNW-Pressemitteilung vom 5. April 2007

Kein Klimaschutz durch Atomenergie

Aktuelle Studie der Oxford Research Group

05.04.2007 

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge emittiert die Atomenergie schon heute bis zu einem Drittel so viel Kohlendioxid (CO2) wie Gaskraftwerke. Weil im Uranbergbau wegen des rückläufigen Urangehalts im Erz immer mehr fossile Energie eingesetzt werden muss, wird die Atomenergie ab dem Jahr 2050 ebenso klimaschädlich sein wie fossile Gaskraftwerke. Das sind zentrale Aussagen einer Studie der britischen Wissenschaftler-Gruppe "Oxford Research Group" vom März 2007.

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IPPNW-Presseinformation vom 23. März 2007

E.On will Atomkraftwerk in der Slowakei bauen

IPPNW nennt Vorhaben verantwortungslos

24.03.2007 

Nach Angaben der slowakischen Wirtschaftszeitung "Hospodárske noviny" (Handelsblatt-Gruppe) denkt der deutsche AKW-Betreiber E.On über den Bau eines neuen Atomkraftwerks in der Slowakei nach. Der Vorstandsvorsitzende der E.On Energie AG, Johannes Teyssen, wird in der Zeitung mit den Worten zitiert: "Die E.On AG ist interessiert an der Errichtung eines neuen Atomkraftwerks am existierenden Atomkraftwerksstandort Jaslovske Bohunice."

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IPPNW-Presseinformation vom 14. März 2007

Entscheidung über Zukunft der britischen Atomwaffen

Abstimmung im Parlament

14.03.2007 

In London stimmt heute das Parlament über die Frage ab, ob das britische Atomwaffensystem - dort allgemein als "Trident" bekannt - erneuert werden soll. Eine heftig geführte Debatte über die Zukunft des Atommachtstatus erschüttert zurzeit die Innenpolitik Großbritanniens und gerät zur Zerreißprobe für die Regierung: Einige Parlamentsmitglieder drohen eher mit Rücktritt als den Kauf von neuen mit Atomwaffen bestückten U-Booten zu unterstützen.

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IPPNW-Presseinformation vom 8. März 2007

Keine Tornados nach Afghanistan

Brief an die Abgeordneten

08.03.2007 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW appellierte letzte Woche in einem Schreiben an die Abgeordneten des Bundestages, dem Antrag der Bundesregierung die Zustimmung zu verweigern und den deutschen Einsatz im Rahmen der ISAF insgesamt kritisch zu überprüfen.

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IPPNW-Presseinformation vom 7. März 2007

Auf 2,1 Prozent Atomstrom kann man verzichten

Offizielle Zahlen täuschen die Öffentlichkeit

07.03.2007 

Anlässlich des bevorstehenden EU-Energiegipfels fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer "ideologiefreien Bewertung" der Atomenergie auf. "Die Atomkraftwerke liefern weltweit nur 2,1 Prozent der benötigten Energie und sind somit für die Energieversorgung der Menschheit praktisch bedeutungslos", sagte die IPPNW-Vorsitzende Angelika Claußen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. März 2007

Atomstrom-Autobahnen für Europa

EU-Gipfel berät über Ausbau der Stromnetze

07.03.2007 

Auf dem bevorstehenden EU-Gipfel beraten die Staats- und Regierungschefs über den Ausbau der europäischen Stromnetze. Nach offizieller Darstellung seitens der deutschen Ratspräsidentschaft wird der Ausbau der europäischen Stromverbundtrassen benötigt, um den "grenzüberschreitenden Wettbewerb" zu erleichtern und die "Versorgungssicherheit" zu gewährleisten.

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IPPNW-Information vom 20. März 2007

Osman Murat Ülke für Zivilcourage ausgezeichnet

Clara-Immerwahr-Auszeichnung

Osman Murat Ülke, der in der Türkei konsequent für sein Recht auf Verweigerung des Kriegsdienstes eintritt und dafür seit Jahren extreme persönliche Nachteile in Kauf nimmt, wurde mit der Clara-Immerwahr-Auszeichnung der IPPNW ausgezeichnet. Am 3. März 2007 veranstaltete die IPPNW in Berlin eine Feierstunde mit Ülkes Stellvertreter Coskun Üskerci. Eine Woche später reiste eine IPPNW-Delegation nach Izmir, um Ülke die Auszeichnung persönlich zu überreichen. Für Ülke ist es seit Jahren unmöglich, die Türkei zu verlassen.

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Presseinformation vom 6. März 2007

Wir stimmen gegen den Tornado-Einsatz

Vor dem Bundestag in Berlin

06.03.2007 

Eine Gruppe von Bürgern und Bürgerinnen, die sich "Aktion 77%" nennt, protestierte heute spontan vor dem Bundestag, um die Entscheidungen in den Fraktionsgremien vor der Abstimmung Ende dieser Woche im Bundestag zu beeinflussen. Die Gruppe beruft sich auf eine Umfrage der IPPNW, die besagt, dass 77% der deutschen Bevölkerung gegen eine Versendung von Tornado-Flugzeugen und weiteren Soldaten nach Afghanistan sind.

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Offener Brief vom 19. Februar 2007

Krieg gegen den Iran verhindern!

Appell an Bundeskanzlerin Merkel

20.02.2007 

Tun Sie alles Ihnen Mögliche, um einen Krieg der USA gegen den Iran zu verhindern - mit diesem Appell wenden sich heute namhafte Wissenschaftler, Mediziner und Friedensforscher in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel. Die Unterzeichner des Briefes bitten Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen Gefahr im Verzug sofort zu handeln:
„Erteilen Sie im Namen Deutschlands dem Einsatz von militärischer Gewalt gegen den Iran eine unmissverständliche Absage.
Fordern Sie die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, sich in gleicher Weise zu äußern.”

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Atomkraftwerke blockieren den Weg ins Solarzeitalter

Laufzeitverlängerung Brunsbüttel

06.03.2007 

Die IPPNW kritisiert den Antrag des Atomkonzerns Vattenfall zur Laufzeitverlängerung für das Uralt-Atomkraftwerk Brunsbüttel. Für die IPPNW ist es eine "neue Lüge der Energiekonzerne", wenn diese die Atomenergie als für den Klimaschutz notwendige "Brücke" auf dem Weg ins Solarzeitalter bezeichnen. "Die Behauptung, es ginge ihr aus Klimaschutzgründen um eine schrittweise Ablösung der Atomkraftwerke durch erneuerbare Energien widerlegen die Energiekonzerne selbst, indem sie in den nächsten Jahren mehr als 20 fossile Großkraftwerke bauen wollen", kritisiert IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz.

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Presseinformation vom 6. Februar 2007

Mehrheit der Bundesbürger gegen Tornado-Entsendung

Aktuelle Forsa-Umfrage der IPPNW

05.02.2007 

Etwas mehr als drei Viertel der Bundesbürger (77%) sind dagegen, dass die Bundesregierung der Bitte der NATO um Entsendung von Tornados zur militärischen Aufklärung in den stärker umkämpften Süden Afghanistans nachkommt. Nur rund ein Fünftel spricht sich dafür aus. Dies ist das Ergebnis einer von der IPPNW in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage. Horst Eberhard Richter und Angelika Claußen haben heute einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des Kabinetts geschickt:

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IPPNW-Stellungnahme vom 6. Februar 2007

Keine Tornados nach Afghanistan

IPPNW appelliert an die Bundesregierung

06.02.2007 

Anlässlich der für morgen geplanten Entscheidung des Bundeskabinetts über den Einsatz deutscher Tornados in Afghanistan appelliert die IPPNW an die Bundesregierung, die Anfrage der NATO mit einem klaren Nein zu beantworten und den deutschen Einsatz im Rahmen der Isaf kritisch zu überprüfen. Angesichts des Fehlschlags militärischer Stabilisierung und der Not der Menschen müsse der zivilgesellschaftliche Aufbau absoluten Vorrang haben.
Die Vorsitzende der IPPNW Angelika Claußen: „Afghanistan braucht einen Entwicklungsplan und nicht mehr Truppen oder Tornados.”

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IPPNW-Pressemeldung vom 26. Januar 2007

10 Festnahmen vor Atomwaffenstützpunkt

„Weißkittel“ blockieren Faslane

26.01.2007 

Seit gestern protestieren Menschen aus verschiedenen Gesundheitsberufen vor dem schottischen Stützpunkt in Faslane gegen die geplante Modernisierung des britischen Atomwaffenarsenals. Heute morgen ab 5.30 Uhr blockierte eine Gruppe von 30 ÄrztInnen, Medizinstudierenden und Pflegenden das Haupttor, um den Schichtwechsel zu stören. Dabei nahmen die Polizisten zehn Demonstranten fest, die sich in ihren weißen Kitteln auf die Zufahrtsstraße gelegt hatten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Januar 2007

Nichtangriffsgarantie und Atomwaffenfreie Zone

Deutschland muss Eskalation verhindern

09.01.2007 

Anlässlich aktueller Berichte über geheime Angriffspläne Israels fordert die IPPNW, die deutsche Sektion der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, die Bundesregierung auf, sich sofort für eine "Atomwaffenfreie Zone Nahen und Mittleren Osten" und eine Nichtangriffsgarantie für den Iran einzusetzen. Ohne die Richtigkeit der aktuellen Berichte zu beurteilen, sieht die IPPNW sie als Warnsignal für eine drohende Eskalation in der Region. Als deutliches Zeichen muss die deutsche Regierung auch alle Waffenlieferungen nach Nahost stoppen. Das betrifft besonders die Lieferung zweier U-Boote an Israel, die mit Atomwaffen ausgerüstet werden können.

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IPPNW-Presseinformation vom 5. Januar 2007

Atomwaffenstützpunkt unter Dauerblockade

Faslane 365 - Vorbild für Büchel u. Ramstein?

Berlin/Faslane Wenn nötig, werden sie sich verhaften lassen: Eine Gruppe von englischen Studenten und Professoren wird dieses Wochenende die Basis der Royal Navy in Faslane, Schottland blockieren. Dort sind die vier britischen U-Boote stationiert, die mit atomaren Langstreckenraketen vom Typ Trident ausgerüstet sind. Mit ihrer Blockade protestieren die Akademiker gegen die aktuellen Pläne der britischen Regierung, das Trident-Atomwaffensystem zu modernisieren.

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