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IPPNW
IPPNW-Presseinfo vom 6. Juli 2005

Polizeigewalt bei Anti-NPD-Demonstration

Beamte verletzen IPPNW-Ärztin

06.07.2005 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) verurteilen den massiven Polizeieinsatz in Braunschweig am 18. Juni gegen Demonstranten, die sich einem NPD-Aufmarsch in den Weg gestellt haben. Mehrere der Teilnehmer wurden dabei von 3.000 Polizisten mit roher Gewalt behandelt, um den Weg für die 200 Rechtsradikalen frei zu räumen. Dabei wurde auch eine IPPNW-Ärztin aus Braunschweig verletzt. Bislang ist die örtliche Polizeiführung jede Erklärung zu ihrem Vorgehen schuldig geblieben.

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Plakataktion der IPPNW in Herford

Europa macht dicht

27.11.2004 

Um die Konturen des schwarzen Kontinents vor den Farben Afrikas schlingt sich Stacheldraht, darüber steht "Europa macht dicht". Mit diesem Motiv hat die Herforder IPPNW-Regionalgruppe die Tradition der Plakatwand-Aktionen wieder aufgenommen. Thema war die deutsche und europäische Ausländer- und Asylpolitik, insbesondere Pläne von Innenminister Otto Schily, Auffanglager in Nordamerika zu errichten. Sie würden nach Auffassung von Dr. Winfried Eisenberg und Dr. Wolf Müller das europäische Asylrecht aushebeln und der Fremdenfeindlichkeit Vorschub leisten.

IPPNW-Aktion in Herford

Ärzte für mehr Menschlichkeit

04.05.2002 

Mit einer doppelten Plakatwand protestierte die Herforder Regionalgruppe der IPPNW gegen die drohende Abschiebung von MitbürgerInnen. Auf dem Plakat gegenüber dem Kreishaus standen stellvertretend für viele andere die Namen von SchülerInnen der Hauptschule Meierfeld. Die Botschaft richtet sich an die Beamten, die im Kreis Herford über die Abschiebung entscheiden. "Man muss die Paragraphen des Grundgesetzes und der Genfer Flüchtlingskonvention heranziehen und nicht die des Ausländerrechtes", so IPPNW-Mitglied Dr. Winfried Eisenberg.

Aus dem IPPNW-Forum 71

Mobil machen gegen Rassismus

Fremdenhass trennt

20.10.2001 

Meist trifft es nicht den ausländischen Arzt, sondern die ausländische Arzthelferin. Sie bekommen die Diskriminierungen im Alltag zu spüren. Die 19-jährige türkische Arzthelferin, die in einer großen Gemeinschaftspraxis in Augsburg arbeitet, wurde auf ihrem Heimweg von einem Busfahrer als »Ausländerin« beschimpft. Als sie dem Fahrer sagte, dass alle, die in Deutschland lebten, er und sie, die gleichen Rechte und Pflichten hätten, antwortete er barsch, sie könne ja aussteigen, wenn ihr was nicht passe.

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Bericht

Medizin gegen Ausländerhass

Eine Einladung zum Mitmachen

Es waren die Taten von Hoyerswerda, Rostock, Mölln und Solingen, die uns in den Jahren 1992 und 1993 erschütterten und die IPPNW bewogen, Stellung zu beziehen: für ein menschliches sozialverantwortliches Deutschland, das sich dem Schutz aIIer Menschen in diesem Lande verpflichtet, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Menschen gingen zu Tausenden auf die Straße, bildeten Lichterketten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

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Aus dem IPPNW-Forum 66

Diagnose Fremdenangst

Kampagne für ein Bleiberecht

15.12.2000 

Dass sich in der Bundesrepublik nach Jahren des Schweigens ein großes überparteiliches Bündnis gegen Antisemitismus und Rassismus bildet, ist zu begrüßen. Doch die Widersprüche in der Politik sind unübersehbar. Während Bundesinnenminister Otto Schily zurecht das Verbot der NPD forciert, wird der Sprecher des Wanderkirchenasyls Mehmet Kilic in die Türkei abgeschoben, ohne dass der juristische Handlungsspielraum für einen Abschiebestopp ausgeschöpft würde.

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IPPNW aktiv gegen Rassismus

Kleine Chronik

1992 verabschiedet der Vorstand der IPPNW die Erklärung »Schützt die Opfer, wehret den Tätern!«, in der dazu aufgerufen wir, »in jedem Dorf und jeder Stadt unseres Landes Solidarität mit den bedrohten Ausländern zu demonstrieren und aktiv zu deren Schutz vor Übergriffen beizutragen.« Die Ärzteorganisation startet die Anzeigenkampagne »Erinnern lehrt Vorbeugen« und ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration »Grundrechte verteidigen - Flüchtlinge schützen - Rassismus bekämpfen« am 14. November 1992 in Bonn auf. Die Praxis-Information »Hass macht krank - Eine Krankheit kehrt nach Deutschland zurück« und die Plakate »Keine Zukunft ohne Ausländer« und »Hass macht krank« werden aufgelegt.

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Staatlicher Rassismus

Gewalt bei Abschiebungen

15.09.2000 

Immer wieder werden Vorwürfe über massive Gewaltanwendung von Bundesgrenzschutzbeamten bei der Abschiebung von zurückgewiesenen Flüchtlingen laut. Am 2. September 2000 wurde eine iranische Familie mit vier Kindern im Alter von zehn bis 21 Jahren auf dem Frankfurter Flughafen von BGS-Beamten in einen Bus gezwungen, der sie zu einer zum Abflug bereit stehenden Maschine der Middle East Airways nach Beirut bringen sollte.

Lesen Sie den ganzen Artikel:

www.wsws.org/de/2000/sep2000/asyl-s13.shtml 

Aus dem IPPNW-Forum 63/64

Wider Rassismus & Fremdenhass

Gisela Penteker über Fremdenfeindlichkeit

15.08.2000 

Fremdenfeindlichkeit und rechtsradikale Gewalt entstehen nicht von selbst. Sie wachsen auf dem Boden der Politik, die in unserem Lande und in Europa gegenüber hilfesuchenden Flüchtlingen und Asylbewerbern gemacht wird

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