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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Dezember 2007

Es ist jetzt Zeit zu handeln

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

19.12.2007 

Die Vorsitzende der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Dr. med. Angelika Claußen, forderte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Berlin, aus der Kinderkrebs-Studie die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten. "Es ist jetzt Zeit zu handeln, denn wir haben schon viel Zeit verloren", so Claußen.

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IPPNW_Pressemitteilung vom 14.12.2007

Kinderkrebs-Studie - Hintergründe und notwendige Konsequenzen

Einladung zur IPPNW-Pressekonferenz

14.12.2007 

Die aktuelle Untersuchung mit dem Titel "Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken" (KiKK-Studie) hat hohe Wogen geschlagen. Anstelle von nüchternen Bewertungen setzte noch vor der offiziellen Veröffentlichung ein Streit über die richtige Interpretation der Studie ein. In der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages wurde jetzt deutlich, dass eine Überprüfung der Strahlenschutz-Grenzwerte auf die Tagesordnung gehört und dass die erforderliche Risikovorsorge zu gewährleisten ist.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.12.2007

Strahlenschutz-Grenzwerte stehen auf dem Prüfstand

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

13.12.2007 

„Wir begrüßen, dass in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages von mehreren Politikern zwei zentrale Forderungen der IPPNW unterstützt wurden”, kommentierte Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative - IPPNW, die heutige Debatte im Bundestag. Zum einen wurde der europa- und verfassungsrechtliche Grundsatz der Risikovorsorge betont, was im Klartext bedeutet: Im Zweifelsfall für die Opfer und nicht für die wirtschaftlichen Interessen von vier Atomkonzernen. Zum anderen hätte unter anderem der Parlamentarische Umwelt-Staatssekretär, Michael Müller, bestätigt, dass jetzt die deutschen Strahlenschutz-Grenzwerte auf den Prüfstand zu stellen sind.

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IPPNW-Feature vom 9.12.2007

Strahlenschutz-Grenzwerte müssen überprüft werden!

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

09.12.2007 

Ohne Alfred Körblein und Reinhold Thiel wüsste die deutsche Öffentlichkeit nicht, dass bei Kindern das Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, zunimmt, je näher sie an einem der deutschen Atomreaktoren wohnen. Das Deutsche Kinderkrebsregister in Mainz, das Bundesamt für Strahlenschutz, die Strahlenschutzkommission des Bundes und das Bundesumweltministerium - sie alle wollten jahrzehntelang von erhöhten Krebserkrankungen neben Atomkraftwerken nichts wissen, obwohl Ärztinnen und Ärzte vor Ort genau dies immer wieder festgestellt hatten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9.12.2007

In AKW-Umgebung 60% erhöhte Krebsrate

Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters

09.12.2007 

Eine von der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, vor Jahren auf den Weg gebrachte offizielle Studie bestätigt nun, dass die Krebsrate und das Leukämierisiko von Kindern in der Nahumgebung deutscher Atomkraftwerke deutlich erhöht ist. Die Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz hat zum Ergebnis, dass das Risiko für Kinder, an Leukämie zu erkranken, mit zunehmender Nähe zu einem Atomkraftwerk zunimmt. Das Bundesamt für Strahlenschutz, das die Studie in Auftrag gegeben hat, weist darauf hin, dass „nachweislich das Risiko für Kinder an Leukämie zu erkranken umso größer ist, je näher sie am Reaktor wohnen”

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Biblis B wieder am Netz

Die IPPNW-Kampagne „Biblis angeklagt“

03.12.2007 

Die Entscheidung des Atomkonzerns RWE und der hessischen Atomaufsicht, den Atomkraftwerksblock Biblis B wieder ans Netz gehen zu lassen, hält die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW für außergewöhnlich risikoreich und startet die Kampagne "Biblis angeklagt". „Zahlreiche Menschen werden in den nächsten Wochen eine Zeitung mit dem Titel "Biblis angeklagt" in ihrem Briefkasten vorfinden, nach dessen Lektüre selbst vielen Befürwortern der Atomenergie die Lust an dieser Risikotechnik vergehen dürfte”, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. „Die Berichte über mehr als 150 Sicherheitsdefizite und zahlreiche Missstände in diesem Atomkraftwerk werden die Einschätzung in der Bevölkerung bestärken, dass ein Weiterbetrieb von Biblis keinesfalls zu verantworten ist.”

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